Rechtsfragen der Aufarbeitung schwerster Völkerrechtsverbrechen durch nationale Strafgerichte in Serbien und Bosnien und Herzegowina
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Rechtsfragen der Aufarbeitung schwerster Völkerrechtsverbrechen durch nationale Strafgerichte in Serbien und Bosnien und Herzegowina

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Rechtsfragen der Aufarbeitung schwerster Völkerrechtsverbrechen durch nationale Strafgerichte in Serbien und Bosnien und Herzegowina

Über dieses Buch

Das vorliegende Werk analysiert ausgewählte Urteile bosnischer und serbischer Strafgerichte, die sich mit der Aufarbeitung von Völkerrechtsverbrechen aus dem Bosnienkrieg von 1992-1995 befassen. Im Fokus steht dabei die Zuweisung individueller strafrechtlicher Verantwortung bzw. die Frage, in welcher Weise nationale Strafgerichte auf die Zurechnungsmechanismen des Völkerstrafrechts bzw. des nationalen Strafrechts zurückgreifen, um die Verantwortung Einzelner für kollektive Gewalttaten festzuschreiben.

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Information

Jahr
2020
eBook-ISBN:
9783736962279
ISBN drucken
9783736972278
Auflage
1

Inhaltsverzeichnis

  1. A. Einführung in die Untersuchung
  2. B. Der strafrechtliche Normenrahmen für die Aburteilung von Völkerrechtsverbrechen in Bosnien und Herzegowina (BiH)
  3. C. Die Auswahl der übersetzten und analysierten Urteile
  4. D. Die Verfahren – Einzelanalysen
  5. I. Die Ermordung von Deportierten an den Klippen von Koricani – Koricanske Stijene – der Fall Zoran Babic et al.
  6. II. Die Verfahren zu den Lagern Omarska, Trnopolje und Keraterm in und um Prijedor
  7. III. Verbrechen an gefangenen HVO-Soldaten in den Gefängnissen in Bugojno
  8. IV. Die Internierungslager um Mostar – das Verfahren gegen Marko Radic et al.
  9. V. Boško Lukic und Marko Adamovic – Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Kljuc
  10. VI. Mittäterschaft oder systemisches Joint Criminal Enterprise? Der Fall „NikolaAndrun“, seines Zeichens stellvertretender Leiter des Gefangenenlagers„Gabela“ in Capljina
  11. VII. Systematisches Joint Criminal Enterprise im Gefangenenlager „Dretelj“ – die Verbrechen der paramilitärischen Formation „HOS“ in der Zeit von Juli bisSeptember 1992
  12. VIII. Verbrechen an Zivilisten im Gefängniskomplex KP Dom in Foca im Zeitraumzwischen April 1992 und Oktober 1994 – das Verfahren Raševic und Todovic
  13. IX. Die Logistik eines Völkermords: Das Verfahren gegen Milorad Trbic, diensthabender operativer Offizier und Organisator der Völkermordvorgänge im Zuständigkeitsbereich der Zvornik-Brigade in Srebrenica
  14. X. Fehlerhafte Anklagestrategien: Das Verfahren gegen Ramiz Avdovic und Iulian Nicolae Vintila zu den Vorgängen in der Untersuchungshaftanstalt von Sarajevo
  15. XI. Die Macht paramilitärischer Formationen: Die Verfahren Oliver Krsmanovic vor dem Gericht BiH und Milan Lukic et al. vor der Abteilung für Kriegsverbrechen am Bezirksgericht Belgrad983
  16. XII. Eine „Geiselnahme“, die den Verantwortlichen entglitt – das Verfahren gegen Mustafa Delilovic et al. zu den Gefangenenlagern in Hadžici
  17. E. Zur Strafzumessungspraxis bei Völkerrechtsverbrechen und den spezifischen Problemenhierbei
  18. F. Zusammenfassung