Selbsttragendes Batteriemodul mit multifunktionalem Zellverbinder
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Selbsttragendes Batteriemodul mit multifunktionalem Zellverbinder

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Selbsttragendes Batteriemodul mit multifunktionalem Zellverbinder

Über dieses Buch

Diese Arbeit präsentiert ein selbsttragendes Batteriemodul, das die Zellen als mechanisches Bauteil nutzt und so den die Energiedichte auf Systemebene steigert. Zusätzlich schaffen multifunktionale Zellverbinder, die die elektrische und thermische Schnittstelle darstellen, Doppelfunktionen, die den Reparatur- und Recyclingprozess vereinfachen. Eine integrierte Zellüberwachungseinheit mit optischer Kommunikation misst die Zellspannung und die Temperatur und sorgt mit einem passiven Balancing für eine Ladungsangleichung der Module. Die elektrische Verbindung zu den Zellpolen findet über Druckkontakte statt, deren Kontaktwiderstand im selben Bereich oder sogar unterhalb derer von geschweißten Verbindungen liegt. Der druckkontaktierte Zellverbinder ermöglicht zugleich die thermische Kontaktierung der Zellpole im Batteriemodul und realisiert somit eine Axialkühlung, die im Vergleich zu einer Mantel- bzw. Radialkühlung, die internen Temperaturgradienten um bis zu einem Faktor zwei reduziert. Zyklentests von Zellen mit Mantel- und Polkühlung zeigen jedoch, dass die Kühlmethode trotz unterschiedlichen internen Temperaturgradienten keinen signifikanten Einfluss auf die Zellalterung hat. Einen entscheidenden Einfluss zeigt jedoch die Kühlleistung.

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Information

Jahr
2020
eBook-ISBN:
9783736963238
ISBN drucken
9783736973237
Auflage
1

Inhaltsverzeichnis

  1. Abstract
  2. Zusammenfassung
  3. Kapitel 1
  4. Einleitung
  5. 1.1 Motivation
  6. 1.2 Aufbau der Arbeit
  7. Kapitel 2
  8. Grundlagen
  9. 2.1 Lithium-Ionen Zelle
  10. 2.2 Charakterisierungsmethoden
  11. Kapitel 3 Stand der Batteriesysteme
  12. 3.1 Aufbau
  13. 3.2 Verschaltung
  14. 3.3 Elektrische Kontaktierung
  15. 3.4 Thermisches Management
  16. 3.5 Thermische Anbindung
  17. Kapitel 4 Selbsttragendes Batteriemodul
  18. 4.1 Anforderungen
  19. 4.2 Zelle als konstruktives Element
  20. 4.3 Modulkonstruktion
  21. 4.4 Integrierte Zellüberwachungseinheit
  22. 4.5 Master-Managementsystem
  23. 4.6 Gehäuse und Kühlsystem
  24. Kapitel 5 Druckkontaktierter Zellverbinder
  25. 5.1 Theoretische Betrachtung
  26. 5.2 Beschaffenheit des positiven Zellpols
  27. 5.3 Messaufbau
  28. 5.4 Kontaktwiderstand Pluspol
  29. 5.5 Schlussfolgerung
  30. Kapitel 6 Polkühlung und Mantelkühlung
  31. 6.1 Zellstruktur und thermische Eigenschaften
  32. 6.2 Versuchsaufbau
  33. 6.3 Station¨arer thermischer Zustand
  34. 6.4 Kühlleistungen
  35. 6.5 Generierte Wärmeleistung
  36. 6.6 Zelltemperatur
  37. 6.7 Vergleich
  38. 6.8 Messunsicherheiten
  39. 6.9 Schlussfolgerung
  40. Kapitel 7 Kühlmethode und Zellalterung
  41. 7.1 Versuchsdurchführung
  42. 7.2 Kühlleistungen
  43. 7.3 Zyklentest
  44. 7.4 Schlussfolgerung
  45. Kapitel 8Ausblick
  46. Formelzeichen und Abkürzungen
  47. Tabellenverzeichnis
  48. Abbildungsverzeichnis
  49. Literaturverzeichnis
  50. Ver¨offentlichungen