Die landwirtschaftlichen Betriebe unterliegen einem stetigen Größenwachstum. Daraus resultiert, dass verstärkt Fremdarbeitskräfte beschäftigt werden. Die Probleme, die die landwirtschaftlichen Betriebe dabei forcieren müssen, sind das schlechte Image der Landwirtschaft, die grundlegend positive Arbeitsmarktlage mit einer geringen Anzahl an Erwerbslosen, die sehr hohe Fluktuationsrate in der Landwirtschaft, die Konkurrenzsituation zu anderen Branchen, der hohe Kostendruck, die Anforderungen der Gesellschaft, die vorwiegend negative Berichterstattung der Medien, das hohe wirtschaftliche Risiko sowie die hohe Arbeitsintensität. Diese Vielzahl an Problemen ist bei der Suche und Bindung von Arbeitskräften neben dem eigentlichen Aufgabenfeld von dem Leiter oder Eigentümer zu handhaben. Vor diesem Hintergrund ist das Ziel der vorliegenden Arbeit, die Wahrnehmung der landwirtschaftlichen Branche als Arbeitgeber, mit einem gesonderten Fokus auf den arbeitsintensiven Sonderkulturanbau, zu untersuchen. Die Ergebnisse ermöglichen interessante Implikationen für die landwirtschaftliche Praxis, welche die Arbeitsbedingungen und den Umgang mit den Mitarbeitern verbessern, um die Landwirte nachhaltig im war-for-talents unterstützen können.

- 263 Seiten
- German
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Über dieses Buch
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Information
ISBN drucken
9783736973398
Auflage
1Inhaltsverzeichnis
- Einleitung und Struktur der Arbeit
- Teil I: Überblick über den deutschen Markt für Obst und Gemüse
- I.1: Der Markt für Obst und Gemüse 2018
- I.2: Der Markt für Obst und Gemüse 2019
- Teil II: Personalwirtschaftliche und ökonomische Fragestellungen des deutschenSonderkulturanbaus
- II.1: Personalmanagement am Beispiel Sonderkulturen
- II.2: Arbeitsaufwand und Produktionskosten im Erdbeeranbau in Abhängigkeit ausgewählterAnbausysteme
- II.3: Vertriebsformen in der Landwirtschaft am Beispiel der deutschen Erdbeervermarktung
- Teil III: Landwirtschaftliches Arbeitgebermarketing
- III.1: Die Gesundheit am Arbeitsplatz in der Landwirtschaft: Wo liegen die Belastungen,Wie wird die Arbeit erleichtert und die Gesundheit gefördert?
- III.2: Wahrnehmung und Einordnung von Belastungsfaktoren junger Landwirte
- III.3: Möglichkeiten den Gartenbau als Arbeitgeber attraktiver zu gestalten: Eine Befragungunter gartenbaulichen Betriebsleitern
- III.4: Determinants of young workers’ intention to stay on agricultural holdings in Germany
- III.5: Effective differences of unipolar and bipolar job satisfaction measures in Germanagricultural holdings
- Schlussbetrachtung und Ausblick
- 250Erklärungen
- 251Lebenslauf
- Danksagung