Moda, je t'aime. El look de día más chic.
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Moda, je t'aime. El look de día más chic.

Untersuchungen zum fremdsprachlichen Einfluss in der Modesprache Spaniens

  1. 329 Seiten
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Moda, je t'aime. El look de día más chic.

Untersuchungen zum fremdsprachlichen Einfluss in der Modesprache Spaniens

Über dieses Buch

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Modesprache Spaniens, einem Wortschatzund Diskursbereich, der bisher nur vereinzelt im Fokus der linguistischen Forschung stand. Gemeint ist genauer die Sprache der Kleidermode, wie sie vornehmlich in Modemagazinen zum Ausdruck kommt. Dabei wurde zum Beispiel der Frage nachgegangen, wie sich Sprache im Hinblick auf die Unbeständigkeit von Mode verhält. Eine Mode ist immer zeitlich begrenzt, denn ein Trend ist kein Trend mehr, sobald er zum Trend geworden ist. Als Reaktion auf den ständigen Wandel der Mode muss sich zwangsläufig auch die Sprache verändern und an die neuen Inhalte anpassen.Ein zweites Merkmal ist der globale Charakter der Mode, da häufig neue Entwicklungen aus dem Ausland aufgenommen werden. Die Texte, in denen über Mode geschrieben wird, enthalten daher eine Vielzahl fremdsprachlicher Elemente, da nicht nur die aktuellen Trends, sondern entsprechende Bezeichnungen gleich mit übernommen werden. Auf dieser Grundlage besteht das Ziel der vorliegenden Arbeit darin, eine umfassende Analyse der Modesprache Spaniens durchzuführen, wobei der Schwerpunkt der Betrachtung vor allem auf den fremdsprachlichen Einflüssen im Bereich der Lexik liegt. Dazu wurden lexikalische Entlehnungen aus dem Englischen und aus dem Französischen untersucht, die der Benennung und Beschreibung der weiblichen Kleidung dienen.Bei der Auswertung des fremdsprachlichen Materials wurde zwischen der Integration von und dem produktiven Umgang mit Lehnelementen differenziert. Was die Integration von Lehnwörtern anbelangt, ist zu beobachten, dass in der Modesprache vor allem die unadaptierten Wortformen auffallen (georgette, clutch, cropped top, look, etc.), die gegenüber den formal angepassten Elementen (esmoquin, pailettes, caqui, tecno, cóctel, etc.) den größeren Teil der Belege ausmachen. Der produktive Umgang mit Lehnelementen ist sowohl im Bereich der Morphologie als auch in der Semantik zu beobachten. Tendenzen in der Wortbildung betreffen z. B. das Verfahren der Komposition, wobei die Analyse deutlich gemacht hat, dass die Mehrheit der produktiven Lehnelemente den Determinativkomposita zuzuordnen ist. Bezüglich der Semantik der untersuchten modesprachlichen Lexeme sind Phänomene von Bedeutungswandel zu beobachten. Vor allem metaphorische Prozesse (blazer, top, gafas cat-eye, etc.) und Metonymien (sneaker, camel suit, fedora, jersey, etc.) können nachgewiesen werden. Weitergehende Bedeutungsveränderungen beziehen sich auf die Reduktion von Polysemie (jersey, top, etc.) und auf lexikalische Absorptionen (body, esmoquin).Aus den charakteristischen Merkmalen im Bereich der Lexik, Wortbildung und Semantik erwächst die spezifische strukturelle Eigenschaft der Modesprache, die sich in ihrer Beschaffenheit grundsätzlich von der Gemeinsprache unterscheidet.

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Information

Jahr
2020
eBook-ISBN:
9783736963139
ISBN drucken
9783736973138
Auflage
1

Inhaltsverzeichnis

  1. Erklärung der Zeichen und Abkürzungen
  2. Verzeichnis der Abbildungen und Tabellen
  3. 1. Einleitung
  4. 1.1 Vorbemerkungen
  5. 1.2 Die Modesprache als Untersuchungsgegenstand: Zum Stand der Forschung
  6. I. PROPÄDEUTISCHER TEIL
  7. 2. Vorstellung des Materials
  8. 2.1 Zur Terminologie und Methode
  9. 2.1.1 Reale, abgebildete und geschriebene Kleidung (nach Roland Barthes)
  10. 2.1.2 Korpus und Korpuserhebung
  11. 2.2. Die spanischen Ausgaben der Modemagazine Vogue, Glamour und InStyle
  12. 2.2.1 Vogue
  13. 2.2.2 Glamour
  14. 2.2.3 InStyle
  15. 2.3 Merkmale der Textsorte
  16. 2.3.1 Modemagazine als Medien der Massenkommunikation
  17. 2.3.2 Einordnung im Zeitschriftenangebot
  18. 2.3.3 Kommunikationssituation in den Modemagazinen
  19. 2.3.4 Aufbau der Modemagazine
  20. 3. Theoretische Voraussetzung: Klassifizierung von Entlehnungen
  21. 3.1 Modelle und Beschreibungsversuche
  22. 3.1.1 Die Typologie von Werner Betz
  23. 3.1.2 Das Modell von Einar Haugen: Importation und Substitution
  24. 3.1.3 Das Stufenmodell von Andreas Blank
  25. 3.1.4 Das Konzept der Integrationsetappen von Juan Gómez Capuz
  26. 3.1.5 Das Filiationsmodell von Paul Gévaudan
  27. 3.1.6 Weitere Klassifikationen
  28. 3.2 Scheinentlehnungen und Lehnformationen
  29. 3.3 Zwischenresümee
  30. II. EMPIRISCHER TEIL: Fremdsprachliche Einflüsse in der Modesprache Spaniens
  31. 4. Zur Integration von Lehnwörtern
  32. 4.1 Unadaptierte Formen
  33. 4.2 Adaptierte Formen
  34. 4.2.1 Phonetische Integration
  35. 4.2.2 Graphische Integration
  36. 4.2.3 Lexikalische Dubletten
  37. 4.2.4 Morphologische Integration
  38. 4.3 Zwischenresümee
  39. 5. Der produktive Umgang mit Lehnelementen
  40. 5.1 Verfahren der Wortbildung
  41. 5.1.1. Komposition
  42. 5.1.2 Appositionen
  43. 5.1.3 Bildungsweise der Zusammensetzungen
  44. 5.1.4 Phrasen
  45. 5.1.5 Derivation
  46. 5.1.6 Andere Verfahren: Wortkürzungen
  47. 5.1.7 Zwischenresümee
  48. 5.2 Zur Semantik von Lehnwörtern
  49. 5.2.1 Die theoretische Konzeption sprachlicher Zeichen
  50. 5.2.2 Der Terminus Bedeutung in der Forschung
  51. 5.2.3 Die Prototypentheorie
  52. 5.2.4 Semantische Veränderungen
  53. 5.2.5 Zwischenresümee
  54. 5.3 Gründe der Verwendung von Lehnwörtern
  55. 5.3.1 Wort-Sach-Entlehnungen
  56. 5.3.2 Textuelle Gestaltung der Modebeiträge
  57. 5.3.3 Zwischenresümee
  58. 5.4 Zum Status der Modesprache
  59. 6. Schlussbetrachtung