Die zunehmende Relevanz immaterieller Werte für die Wertschöpfung der Unternehmen wird den Adressaten aufgrund der bestehenden Bilanzierungsnormen nicht vollumfänglich vermittelt. Zudem weisen Familienunternehmen durch das Zusammenwirken von Familie, Eigentum und Unternehmen spezifische immaterielle Werte auf. Als ein Lösungsansatz zur Abmilderung der Ansatz- und Bewertungsprobleme im Zusammenhang mit immateriellen Werten kann die Berichterstattung dienen, die durch eine mangelnde Präzisierung der normativen Anforderungen in heterogenen Qualitätsniveaus bei den Unternehmen mündet. In diesem Kontext untersucht die vorliegende Arbeit die Determinanten und regulatorischen Dimensionen in Form expliziter Wahlrechte der nichtfinanziellen Konzernerklärung der Berichterstattungsqualität immaterieller Werte. Aus den resultierenden Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen für Familienunternehmen und Standardsetter abgeleitet, wodurch sich eine Relevanz für die Unternehmenspraxis und die Wissenschaft begründet.

- 451 Seiten
- German
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Über dieses Buch
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Information
ISBN drucken
9783736974654
Auflage
1Inhaltsverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Abkürzungsverzeichnis
- Symbolverzeichnis
- Tabellenverzeichnis
- 1 Einleitung
- 1.1 Problemstellung
- 1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen
- 1.3 Gang der Untersuchung
- 2 Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen börsennotierter Familienunternehmen
- 2.1 Definitorische Abgrenzung des Begriffs börsennotierter Familienunternehmen
- 2.2 Makroökonomische Bedeutung börsennotierter Familienunternehmen
- 2.3 Zielstrukturen börsennotierter Familienunternehmen undderen Eigentümerfamilien
- 3 Ökonomische Analyse immaterieller Werte im Kontext vonFamilienunternehmen
- 3.1 Definition immaterieller Werte
- 3.2 Charakteristiken immaterieller Werte
- 3.3 Kategorisierungen immaterieller Werte
- 3.4 Immaterielle Werte als kritischer Erfolgstreiber
- 3.5 Bedeutung immaterieller Werte in börsennotierten Familienunternehmenim Kontext des Resource-based View
- 4 Ökonomische Analyse der Unternehmensberichterstattung alsgeeignetes Instrument zur Abbildung immaterieller Werte
- 4.1 Theoriegeleitete Erklärungsansätze der Berichterstattung überimmaterielle Werte
- 4.2 Informationsinstrumente zur Berichterstattung überimmaterielle Werte und deren Prüfung
- 4.3 Rechtliche Rahmenbedingungen immaterieller Werte im Lichteder Rechnungslegung
- 4.4 Immaterielle Werte in der freiwilligen Unternehmensberichterstattung
- 4.5 Synopse der bisherigen Erkenntnisbeiträge
- 5 Ableitung des Bezugsrahmenmodells und der Hypothesen unterBerücksichtigung bisheriger Erkenntnisbeiträge und desForschungsstands
- 5.1 Darstellung des Forschungsstands mittels eines systematischenLiteratur-Reviews
- 5.2 Ableitung des Bezugsrahmenmodells aus der Synthesebisheriger Erkenntnisbeiträge und Theorien
- 5.3 Theorie- und erkenntnisgeleitete Entwicklung der Hypothesen
- 6 Empirische Untersuchung der Determinanten und regulatorischenDimensionen der Berichterstattungsqualität immateriellerWerte
- 6.1 Datenbasis der Untersuchung
- 6.2 Ableitung und Würdigung der anzuwendenden Untersuchungsmethoden
- 6.3 Spezifikation der notwendigen Operationalisierungen der Untersuchungsowie deren deskriptive Darstellung
- 6.4 Empirische Befunde der Hypothesenüberprüfung
- 6.5 Kritische Würdigung der empirischen Befunde
- 7 Implikationen für die Unternehmenspraxis und Standardsetter
- 7.1 Ableitung von Handlungsempfehlungen für (Familien-)Unternehmen
- 7.2 Ableitung von Handlungsempfehlungen für Standardsetter
- 8 Schlussbetrachtung
- 8.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
- 8.2 Ausblick für zukünftige Forschungsaktivitäten
- Verzeichnis der Gesetze, Richtlinien und sonstiger Verlautbarungennationaler und internationaler Standardsetter
- Literaturverzeichnis
- Anhang
- A Suchbegriffe des systematischen Literatur-Reviews
- B Weitere signifikante Determinanten des Forschungsstands
- C Unternehmen der Stichprobe
- D Branchenverteilungen
- E Kriterienkatalog
- F Erfüllungsgrad des Kriterienkatalogs mittels der (Beispiel-)Indikatoren der GRI Standards, des DRS 20 und des Anhangs
- G Deskriptive Informationen zur Berichterstattungsqualität
- H Weitere deskriptive Eigenschaften der Determinanten
- I Q-Q-Plots der untersuchten Modelle
- J Weitere Ergebnisse der Regressionsmodelle der Paneldatenanalyse
- K Weitere Ergebnisse zu den Unterschiedshypothesen derregulatorischen Dimensionen