Gläubigerschutz im georgischen GmbH-Recht
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Gläubigerschutz im georgischen GmbH-Recht

Ein Rechtsvergleich mit deutschem GmbH-Recht

  1. 289 Seiten
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Gläubigerschutz im georgischen GmbH-Recht

Ein Rechtsvergleich mit deutschem GmbH-Recht

Über dieses Buch

Durch die Änderungen vom 14. März 2008 hat der Gesetzgeber den Kapitalschutz im georgischen GmbH-Recht wesentlich verändert. Im Gegensatz zu den MoMiG Änderungen, die im deutschen GmbH-Recht den Kapitalschutz ziemlich gelockert und dabei andere systematische Probleme aus Sicht des Gläubigerschutzes mit sich gebracht haben, ist es dem georgischen Gesetzgeber gelungen, ohne Verschlechterung des Gläubigerschutzes den Kapitalschutz wesentlich zu deregulieren. Auch die Problematik der Durchgriffshaftung hat der georgische Gesetzgeber im Vergleich zum deutschen Recht durch die Schaffung einer speziellen gesellschaftsrechtlichen Norm unterschiedlich geregelt. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass die Durchgriffshaftung einheitlich nicht auf der Grundlage des Deliktsrechts, sondern auf der speziellen gesellschaftsrechtlichen Norm begründet werden sollte. Darüber hinaus findet in der Arbeit eine Auseinandersetzung mit der Problematik der Insolvenzverschleppungshaftung statt. Der Autor untersucht verschiedene Vorschläge, die in der deutschen und georgischen Literatur und Rechtsprechung angeboten werden und konkludiert, dass die direkte Haftung des Geschäftsführers gegenüber der Gesellschaftsgläubiger auf der Grundlage des Deliktsrechts dogmatisch eine richtige Lösung darstellt.

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Information

Jahr
2021
eBook-ISBN:
9783736964785
ISBN drucken
9783736974784
Auflage
1

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort
  2. Abkürzungsverzeichnis
  3. Literaturverzeichnis
  4. A. Einführung
  5. I. Einleitung
  6. II. Problemstellung
  7. III. Gang der Untersuchung
  8. B. Moderner Kapitalschutz im georgischen GmbH-Recht
  9. I. Die Bedeutung des Eigenkapitals für den Gläubigerschutz
  10. II. Mindeststammkapital in der georgischen GmbH
  11. 1. Mindeststammkapital als immanente Voraussetzung für die Haftungsbeschränkung?
  12. 2. Die Funktionen des Mindeststammkapitals
  13. 3. Mögliche Einführung des erhöhten Mindeststammkapitals im georgischen GmbHRechtund ihre Konsequenzen für den Gläubigerschutz
  14. 4. Einführung der Verpflichtung zur angemessenen Eigenkapitalausstattung?
  15. 5. Publizitätspflichten anstatt Mindeststammkapital im georgischen GmbH-Recht
  16. 6. Stellungnahme
  17. III. Kapitalaufbringung
  18. 1. Aufbau der realen Kapitalaufbringung im georgischen Recht nach deutschemVorbild
  19. 2. Kapitalaufbringung de lege lata in Georgien
  20. 3. Die Nachteile des Grundsatzes der realen Kapitalaufbringung
  21. 4. Die Vorteile des geltenden georgischen Kapitalaufbringungsrechts
  22. 5. Streichung des § 3 Abs. 4 Satz 2 GewUntG
  23. 6. Stellungnahme
  24. IV. Kapitalerhaltung
  25. 1. Alte Rechtslage zur Kapitalerhaltung in der georgischen GmbH
  26. 2. Kapitalerhaltung de lege lata
  27. 3. Bedeutung der Ausschüttungssperre für den Gläubigerschutz
  28. 4. Bilanzbezogene Ausschüttungssperren
  29. 5. Situative Ausschüttungssperre als Alternative zur Kapitalerhaltung
  30. 6. Vorschlag des Verfassers
  31. V. Zwischenfazit
  32. C. Durchgriffshaftung als zweite Säule des Gläubigerschutzes im georgischen GmbHRecht
  33. I. Haftungsbeschränkung und Trennungsprinzip
  34. II. Durchgriffshaftung im alten georgischen Recht
  35. 1. Missbrauchslehren
  36. 2. Normanwendungslehre
  37. 3. Normzwecklehre
  38. 4. Außenhaftung und Innenhaftung auf Grundlage des Deliktsrechts
  39. 5. Stellungnahme
  40. IV. Diskutierte Fallgruppen der Durchgriffshaftung
  41. 1. Vermögensvermischung
  42. 2. Sphärenvermischung
  43. 3. Unterkapitalisierung
  44. 4. Existenzvernichtungshaftung
  45. VI. Umgekehrter Durchgriff
  46. VII. Zwischenfazit
  47. D. Die Geschäftsführerhaftung wegen Verschleppung der Eröffnung des Zahlungsunfähigkeitsverfahrens
  48. I. Einleitung
  49. II. Die Eröffnungsgründe des Zahlungsunfähigkeitsverfahrens
  50. 1. Tatbestand der Zahlungsunfähigkeit
  51. 2. Drohende Zahlungsunfähigkeit
  52. III. Antragspflicht
  53. 1. Antragsberechtigung der organschaftlichen Vertreter
  54. 2. Liquidatoren
  55. 3. Antragspflicht bei der Führungslosigkeit der Gesellschaft
  56. 4. Faktische Geschäftsführer
  57. IV. Die dreiwöchige Antragsfrist nach § 9 Abs. 9 GewUntG
  58. 1. Allgemein
  59. 2. Fristbeginn
  60. V. Erlöschen und Wegfall der Antragspflicht
  61. VI. Die dogmatische Begründung der Verschleppungshaftung
  62. 1. Die Außenhaftung auf der Grundlage des § 9 Abs. 6 GewUntG
  63. 2. Die Innenhaftung auf Grundlage des § 9 Abs. 6 GewUntG
  64. 3. Die Außenhaftung auf der Grundlage des Deliktsrechts
  65. 4. Stellungnahme
  66. VII. Verletzung der Antragspflicht
  67. 1. Rechtswidrigkeit
  68. 2. Kausalität
  69. 3. Verschulden
  70. 4. Schaden
  71. E. Zusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse