Mit dem Phänomen der spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen und Hexenvernichtungen beschäftigen sich seit mehr als fünfhundert Jahren u. a. Theologen, Juristen, Historiker, Sozialwissenschaftler, Psychologen, Mediziner, Sprachwissenschaftler, Ethnologen und Kriminologen. Gleichwohl ist, trotz vielfältiger Untersuchungen, die Frage `warum in den frühneuzeitlichen Zaubereiprozessen insbesondere >Frauen als Hexen Hexenideologie Frau als Hexe< durch Generalisierung, Klassifizierung und Stigmatisierung zu verdeutlichen. Mithin soll diese Arbeit dazu beitragen eine immer noch bestehende Erklärungslücke zu verringern.

- 621 Seiten
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Information
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9783736974500
Auflage
1Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- I. Zur Gegenwartsbezogenheit der Thematik.
- II. Zum Forschungsstand.
- III. Zur >Hexenideologie< als Politikum - Zum Politikum der >Hexenideologie<.
- IV. Zur Definition des Terminus >Hexe<.
- V. Zum Magie- und Zaubereiglauben in vor- und nichtchristlichen Kulturkreisen.
- VI. Zur Satans- und Dämonenvorstellung innerhalb des Frühen Christentums undder Alten Kirche in der christlichen Spätantike.
- VII. Zur Vorstellung des Zauberei- und Hexenwesens im christlichen Frühmittelalter.
- 1. Vom Christentum zum Papsttum. Zur Entmenschlichung Andersgläubiger.
- 2. Zur Entmenschlichung Glaubensabtrünniger als Mittel zum Zweck derBekämpfung von Häresien innerhalb des Frühen Christentums und der Alten Kirche.
- 3. Gesellschaftliche und geistig wirksame Strömungen im 11., 12. und 13. Jahrhundert.
- 3.1. Zur Verflechtung zwischen geistlicher und weltlicher Herrschaft.
- 4. Zur Ausbreitung häretischer Lehren im Mittelalter.
- 4.1. Der Katharismus wird zur Volkshäresie.
- 5. Päpstliche und kaiserliche Maßnahmen zur Bekämpfung der Häresien und zurAusrottung der Häretiker und Häretikerinnen im 11., 12. und 13. Jahrhundert.
- 5.1. Zur Errichtung der Inquisition im 13. Jahrhundert.
- 5.2. Zur Erlaubnis der Anordnung der Anwendung der Folter im Inquisitionsprozess.
- VIII. Zur Entmenschlichung der Häretiker und Häretikerinnen durch die Verflechtungder Häresie mit der Zauberei und dem Satans- und Dämonenglauben.
- IX. Von der Häretikerverfolgung zur Hexenverfolgung.
- X. Zur Verflechtung des Satans- und Dämonenglaubens mit der Vorstellung von der>Frau als Hexe< innerhalb christlich-mittelalterlicher >Glaubensrealität<.
- XI. Der ,Malleus maleficarum‘ und seine Bedeutung für die >Her-story<.
- XI. I. Papst Innozenz VIII. und seine ,Hexenbulle‘ ,Summis desiderantes affectibus‘von 1484.
- XI. II. Zur Entstehung des ,Malleus maleficarum‘.
- XI. III. Zum Aufbau des ,Malleus maleficarum‘.
- XI. IV. Erlösung durch Vernichtung - Leitgedanke im ,Malleus maleficarum‘.
- XI. V. Zur Entmenschlichung der >Frau als Hexe< durch Generalisierung, Klassifizierungund Stigmatisierung im ,Malleus maleficarum‘.
- XI. V. I. Zur Entmenschlichung der >Frau als Hexe< durch Generalisierung im,Malleus maleficarum‘.
- XI. V. II. Zur Entmenschlichung der >Frau als Hexe< durch Klassifizierung im,Malleus maleficarum‘.
- XI. V. III. Zur Entmenschlichung der >Frau als Hexe< durch Stigmatisierung im,Malleus maleficarum‘.
- XIII. Schlussbetrachtung.
- XIV. Literaturnachweis.