In der Literatur existiert keine einheitliche Definition des Begriffes Must-Run. In dieser Kurzstudie wird Must-Run wie folgt definiert: Must-Run, oder konventionelle Mindesterzeugung, bezeichnet die notwendige Kapazität an im Betrieb befindlichen konventionellen Kraftwerken, welche zu einem bestimmten Zeitpunkt für einen sicheren und stabilen Netzbetrieb erforderlich ist. Diese Mindesterzeugung ist aus netztechnischer Sicht notwendig, um die Systemsicherheit zu gewährleisten. Aufgaben zur Systemsicherheit umfassen die Systemdienstleistungen, welche aktuell zum großen Teil von konventionellen Kraftwerken erbracht werden. An dieser Stelle wird demnach zwischen technisch erforderlichem Must-Run und betriebsbedingter Erzeugung unterschieden. Letztere umfasst bspw. auch die prozessbedingte Erzeugung. Aktuelle Studien geben eine minimale, konventionelle Erzeugung von ca. 20-30 GW in Deutschland an. Diese konventionellen Mindesterzeuger schränken die Möglichkeit für die Einspeisung aus erneuerbaren Energien ein.

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Technische Mindesterzeugung des Kraftwerksparks bis zum Jahr 2030 in Niedersachsen und Deutschland
- 71 Seiten
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Über dieses Buch
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Information
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9783736996267
Auflage
1Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Nomenklatur
- Zusammenfassung
- 1. Status Quo in Niedersachsen
- 2. Zukunftsszenario 2030 aufbauend auf historischenDatensätzen 2012-2015
- 3. Systemstabilisierungspotenzial aus Erneuerbaren Energienund Speichern im Zukunfstszenario 2030
- 4. Must-Run aus Niedersachsen
- Tabellenverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Literaturverzeichnis