Flüssigkristallzellen können in gläsernen Gebäudehüllen eingesetzt werden, um den Lichteinfall zu regulieren. Die prinzipielle Machbarkeit war bereits in einer vorhergehenden Arbeit gezeigt worden. Im Rahmen dieser Arbeit wurde untersucht, ob für die Herstellung solcher Zellen im industriellen Maßstab kostengünstigere Verfahren als bei der Herstellung konventioneller Flüssigkristallzellen für Anzeigen eingesetzt werden können. Es konnte gezeigt werden, dass günstiges AZO das üblicherweise eingesetzte ITO als Elektrodenmaterial in Flüssigkristallzellen ersetzen kann. Als Alternative zum Aufbringen wenig witterungsbeständiger Polarisationsfolien wurde das Schlitzdüsenauftragsverfahren für die reproduzierbare Herstellung von innenliegenden Dünnschichtpolarisatoren aus lyotropem Flüssigkristall adaptiert. Durch mechanische Nachbehandlung kann der Dünnschichtpolarisator zugleich als Orientierungsschicht dienen. Mit der Anwendung theoretischer Stabilitätskriterien auf die erzielten Schichtaufträge wurde nachgewiesen, dass die minimalen Schichtdicken erreicht worden waren. Der Dünnschichtpolarisator ermöglichte die Herstellung funktionsfähiger, langzeitstabiler Flüssigkristallzellen. Vervollständigt werden diese Ergebnisse durch Untersuchungen zu Füllverfahren bei großflächigen Flüssigkristallzellen.

- 143 Seiten
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Information
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9783736997783
Auflage
1Inhaltsverzeichnis
- Abkürzungen und Formelzeichen
- Kurzfassung
- Abstract
- 1. Einleitung
- 2. Grundlagen
- 3. Auslegung der Flüssigkristallzelle
- 4. Alternatives Elektrodenmaterial
- 5. Schichtauftrag des Polarisators
- 6. Orientierungsschicht
- 7. Skalierbare Füllverfahren
- 8. Zusammenfassung
- A. Nassfilmdicke beimSpiralrakelbeschichtungsverfahren
- Literaturverzeichnis
- Abbildungsverzeichnis
- Tabellenverzeichnis