In der Geschichte der deutschen Literatur erfreuten sich literarische Figuren mit alten Menschen einer steten Beliebheit und sind daher in den unterschiedlichsten Epochen vorzufinden. Im 18. Jahrhundert erfahren diese Figurenkonstellationen allerdings einen besonderen Wert und werden mit dem Aufkommen von wissenschaflichen Erkenntnissen über das Altern in der Literatur inszeniert, um einem breiten Publikum das neu gewonnene Wissen über den alten Menschen zu vermitteln. Das vorliegende Werk zeigt daher die Vermittlungsinstanzen, die zur Verbreitung des gerontologischen Wissens beigetragen haben und erörtert zugleich die Strukturen, die zur Entwicklung der Altersforschung in vergangenen Epochen beigetragen haben.

- 61 Seiten
- German
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Information
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9783736999268
Auflage
1Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Methodische Grundlagen
- Altersstrukturen und statistische Berechnungen im 18. Jahrhundert
- Zur Verbreitung von gerontologischen Erkenntnissen im Zeitalter der Aufklärung
- Über die Fiktionalisierung des gerontologischen Wissens
- Schlussbemerkungen