Die Poesie steht in einem engen Wechselverhältnis zur Zeit und zum Zeitgeist, sei es in der Ständegesellschaft des Mittelalters oder in der durch Kommerz und digitale Medien geprägten Gesellschaft der Jetzt-Zeit. Gedichte haben aber noch eine andere gesellschaftliche Funktion: Sie reißen einen empor, heben einen in eine andere Sphäre, in eine andere Wirklichkeit. Ihre Sprache ist die der Seele, des Herzens; ihr Blickwinkel der der Humanität. Ihr Klang bestärkt. Sie geben einem Kraft zu leben und an das Gute, Wahre und Schöne zu glauben. Gedichte waren immer auch Impulsgeber für Neues: sprachlich, gedanklich und stilistisch. Ihre Aufgabe heute besteht nicht zuletzt darin, mit der Schöpfung, mit anderen Menschen, Kulturen und Religionen zu versöhnen.

- 163 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - PDF
Über dieses Buch
375,005 Studierende vertrauen auf uns
Zugang zu über 1 Million Titeln zu einem fairen monatlichen Preis.
Mit unseren Lerntools kannst du noch effizienter lernen.
Information
ISBN drucken
9783736999756
Auflage
1Inhaltsverzeichnis
- Zur Einführung
- Hochmittelalter
- Das Barockzeitalter
- Klassik
- Romantik
- Realismus
- Impressionismus
- Expressionismus
- Unmittelbare Nachkriegszeit