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eBook - ePub
Über dieses Buch
Niveau A2"Warum ist heute nicht schon morgen?", denkt Rosalie beim Aufwachen. Sie möchte nicht in die Schule. Am Abend ist nämlich die Theateraufführung, und Rosalie hat großes Lampenfieber. Rosalies Traum ist, Schauspielerin zu werden. Aber die Angst fühlt sich schrecklich an. Dann hat sie eine Idee: "Warum bleibe ich nicht einfach zu Hause? Krank spielen ist leicht." Schon fühlt sich Rosalie besser. Doch so einfach ist es nicht. Denn plötzlich gibt es Rosalie zweimal. Und die zweite Rosalie hat vor gar nichts Angst …
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Information
Jahr
2016eBook-ISBN:
9783199416722Auflage
11

„Hatschi!“
Rosalie öffnet die Augen. Die Sonne scheint, und sie muss wieder niesen.
„Hatschi!“
‚Oh, das war ein schöner Traum¹‘, denkt Rosalie und gähnt².
‚Löwen sind die tollsten Tiere der Welt. Und in meinen Träumen sind sie überhaupt nicht gefährlich. Im Gegenteil, sie bringen mir Glück.‘
An der Wand hängt ein Kalender. Rosalie sieht vor dem Schlafengehen gern die Fotos an. Sie liebt die Tiere und die schönen Landschaften in Afrika³.
‚Wenn ich später eine berühmte Schauspielerin bin‘, denkt sie, ‚mache ich dort einen Film.‘
Auf dem Kalenderfoto für Juni ist ein Affe. Und im Kalender steht für heute: Premiere.

Plötzlich ist Rosalie ganz wach.
„Am liebsten möchte ich dich umblättern⁴“, sagt sie zu dem Affen. „Ich wünsche mir, dass heute schon morgen ist.“
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¹ der Traum, -ë
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² gähnen
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³ Afrika (Sg.)
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⁴ umblättern
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Wenn man schläft, träumt man; manchmal kann man sich an den … erinnern.
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![]() |
In einem Buch blättert man die Seiten um.
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Natürlich versteht der Affe Rosalie nicht, und er weiß auch nicht, was das Wort ‚Premiere‘ bedeutet.
Sie erklärt es ihm: „Heute spielen wir unser Theaterstück zum ersten Mal vor Zuschauern. Eigentlich ist das eine tolle Sache, aber das Lampenfieber ist schrecklich. Und dann ist da noch das Problem mit dem Kostüm …“
Rosalie sieht auf die Uhr.
„Was? Schon so spät?“
Sie steht schnell auf und läuft zur Tür.
Doch dann kommt sie noch einmal zurück.
„Sei mir bitte nicht böse“, entschuldigt sie sich beim Affen und wechselt zum Kalenderblatt von morgen. Auf dem Foto sind Löwen. „Heute brauche ich ganz viel Glück!“



2
Rosalie sitzt in der Küche und isst schnell noch ein Marmeladen brot. Nach dem Aufwachen hat sie immer großen Hunger, und sie nimmt sich die Zeit zum Frühstücken.
Auf dem Tisch liegen Reste von Papas Müsli, und in einer Tasse ist noch etwas Kaffee. Rosalie trinkt am liebsten Kakao, aber es ist keiner mehr da.
Im Radio läuft ein lustiges Lied. Rosalie singt sonst gern mit, doch heute mag sie nicht.
‚Es ist okay, wenn Mama und Papa ohne mich frühstücken. Aber warum haben sie mich nicht geweckt? Heute muss ich unbedingt pünktlich in der Schule sein. Und Tschüs haben sie auch nicht gesagt.‘
Plötzlich hat Rosalie keinen Hunger mehr. Sie stellt den Teller ins Spülbecken. Dort liegen Scherben. Kakao ist dran. „Meine Löwentasse!“, ruft sie. „Wer war das?“
„Es ist neun Uhr“, sagt der Radiosprecher. „Hier kommen die Nachrichten …“
Rosalie muss sich beeilen. Sie macht das Radio aus und läuft in ihr Zimmer.

*
‚Meine Lieblingstasse ist kaputt. Das bringt Unglück!‘, glaubt Rosalie.
Die Kalenderlöwen liegen unter einem Baum in der afrikanischen Sonne.
„Ihr habt’s gut. Am liebsten möchte ich bei euch bleiben.“ Eigentlich wollte Rosalie heute ihr neues weißes Kleid anziehen. Aber sie kann es nicht finden. Außerdem muss es schnell gehen. Also nimmt sie die Jeans von gestern. Ihr rechtes Bein ist schon drin, das linke aber will nicht.
„Komm schon!“
Rosalies Handy fällt aus der Hosentasche.
Mama hat eine Nachricht geschickt.

„Was, ich? So ein Unsinn. Das war bestimmt Mama selbst.
Papa trinkt nämlich keinen Kakao“, sagt Rosalie und denkt: ‚Mama schimpft immer mit mir, wenn ich Ausreden⁶ erfinde. Wenn ich keine Lust zum Klavierüben habe, oder wenn ich Tante Gundula nicht besuchen will. Und jetzt macht sie es auch!‘
Rosalie setzt sich aufs Bett.
„Heute geht alles schief⁷“, erzählt sie den Löwen. „Und dieses furchtbare Lampenfieber …“
| ⁵ „Scherben bringen Glück!“ | ⁶ die Ausrede, -n |
|
Ein Sprichwort: Man sagt es, wenn ein Glas oder Teller o. Ä. kaputt gegangen ist.
|
hier z. B.: Ich bin krank und kann Tante Gundula nicht besuchen.
|
Dann sagt sie, was sie schon seit Tagen denkt: „Es ist sicher das Beste, wenn ich heute Abend nicht spiele. Ich sage Frau Kurzmann, dass ich krank bin.“
Sofort geht es Rosalie besser.
Sie ruft ihre Lehrerin an.
GRRRRR …
„Was war das?“
GRRRRR … GRRRRR …
Rosalie sieht sich im Zimmer um. ‚Das hört sich an wie ein unzufriedener Löwe.‘
Frau Kurzmann ist am Telefon: „Wo bist du denn, Rosa? Dein neues Kostüm ist fertig. Du musst es anprobieren.“
„Es tut mir leid, Frau Kurzmann, aber ich kann heute Abend nicht spielen. Ich … ähm … ich bin krank.“
„Soll das ein Witz sein? Gerade warst du noch auf der Bühne und hast so gut gespielt wie noch nie. Wir haben keine Zeit für so einen Quatsch. Komm endlich zurück!“
Frau Kurzmann legt auf.

⁷Heute geht alles schief.
hier: Nichts klappt heute, es
passieren nur dumme Dinge.
Rosalie ist sprachlos. ‚Frau Kurzmann redet Quatsch! Ich kann unmöglich an zwei Orten gleichzeitig sein.‘
Sie denkt über eine neue Ausrede nach.
„Also gut“, sagt Rosalie dann zu den Löwen und zieht ihre Hose an. „Frau Kurzmann glaubt mir nicht. Dann muss ich ihr zeigen, dass ich nicht spielen kann.“

3

Eigentlich fährt Rosalie bei schönem Wetter mit dem Fahrrad zur Schule, aber das geht heute nicht. Erstens ist ihr Rad kaputt, und zweitens kann sie mit einem verstauchten Fuß⁸ nicht Rad fahren.
‚Frau Kurzmann glaubt mir die Aus...
Inhaltsverzeichnis
- Deckel
- Titelblatt
- Urheberrecht
- Kapitel 1
- Kapitel 2
- Kapitel 3
- Kapitel 4
- Kapitel 5
- Kapitel 6
- Kapitel 7
- Kapitel 8
- Kapitel 9
- Aufgaben
- Lösungen

