Was wäre, wenn ...?
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Was wäre, wenn ...?

Drei Szenarien zum Überleben der Demokratie

  1. 13 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Was wäre, wenn ...?

Drei Szenarien zum Überleben der Demokratie

Über dieses Buch

Wie resilient ist unsere Demokratie? Wie sichern wir ihr Überleben? Wenn sie ihr Überleben nicht selbst sichert? Politikwissenschaftlerin Andrea Römmele entwirft in ihrem Essay in Kursbuch 203 drei Szenarien und exerziert an ihnen verschiedene Zukunftsoptionen perspektivendifferenziert durch. Sicher: Damit ist eine Gesellschaft noch lange nicht davor gefeit, dass ihre Demokratie eines Tages in eine gefährliche Schieflage gerät, aber die Szenarienmethode hilft, dem schon jetzt vorzubeugen, wenn sich erste Anzeichen einer Erosion zeigen. "Eines ist sicher: Unsere Demokratie wird auf die Probe gestellt werden. Durch Veränderungen von innen und von außen. Demokratie kann letztlich durch demokratische Entscheidungen sogar abgeschafft werden." Am Leben bleiben muss nicht mehr und nicht weniger als die beste Staatsform, die wir je hatten.

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Andrea Römmele
Was wäre, wenn …?
Drei Szenarien zum Überleben der Demokratie
Wir Menschen neigen gerne dazu, manche Dinge verhältnismäßig schnell für selbstverständlich zu halten. Wir gewöhnen uns etwa an einen bestimmten Lebensstil, ein Gehalt oder unseren Partner. Vor allem bei Kindern lässt sich beobachten, wie die volle Aufmerksamkeit oft auf ein bestimmtes Spielzeug gerichtet wird, dessen Erhalt für kurze Zeit als Erfüllung erlebt wird. Schnell verblasst jedoch die Erinnerung an das Verlangen, das mit dem Wunsch verbunden war. Die Folge: Die Aufmerksamkeit richtet sich auf etwas Neues, oder das Erhaltene verliert langsam an Reiz. Man möchte es zwar nicht unbedingt missen, aber es fällt einem zunehmend schwer, die eigene Faszination, die ursprünglich damit verbunden war, nachzuvollziehen.
Das gilt auch für unsere Demokratie. Damit meine ich allerdings nicht, dass wir ihr gerade überdrüssig werden, sondern dass sie uns als etwas Gegebenes erscheint. Folgt man dem Democracy Index, lebt nicht einmal die Hälfte der Weltbevölkerung aktuell in einer Demokratie. Auch in Deutschland stellt die Demokratie (noch) historisch betrachtet eher die Ausnahme als die Regel dar. Wir sollten deshalb unbedingt Abstand nehmen, die Demokratie und ihr Fortbestehen als etwas Selbstverständliches zu betrachten. Vieles, was für heutige Generationen quasi natürlich erscheint, ist und bleibt politisch. Und was politisch ist, ist immer in Bewegung. Unser Parlament selbst wählen zu können, ist für den Großteil unserer Gesellschaft nichts Besonderes. Machen wir uns aber bewusst, wie verhältnismäßig kurz der Zeitraum ist, seit dem uns allen (Männern und Frauen, im Westen und im Osten) dieses Recht zusteht, wird deutlich, dass das, was uns alltäglich erscheint, nicht die Regel, sondern eine gewaltige Ausnahme ist.
Die letzten Jahre im Allgemeinen und das Jahr 2020 im Besonderen haben uns (mal wieder) mit voller Wucht vor Augen geführt, dass unser Leben – auf individueller, gesellschaftlicher und politischer Ebene – nicht wirklich planbar ist. Nicht zuletzt die rasante Ausbreitung des Corona-Virus und seine unabsehbaren Folgen haben gezeigt, dass wir nichts für selbstverständlich nehmen können. Quasi ohne Vorwarnung hat ein Virus dazu geführt, dass Grenzen in Europa geschlossen, Einreiseverbote verhängt und elementare Grundrechte eingeschränkt wurden. Dinge, die zuvor noch unvorstellbar erschienen, waren plötzlich Teil unseres neuen Alltags. Zwei Dinge wurden uns rasant vor Augen geführt:
1.Was uns selbstverständlich erscheint, ist es nicht.
2.Was uns alternativlos erscheint, ist es nicht.
Das hat Folgen. Alles, was politisch beschlossen wurde, kann wieder revidier...

Inhaltsverzeichnis

  1. Andrea Römmele | Was wäre, wenn …? Drei Szenarien zum Überleben der Demokratie
  2. Die Autorin
  3. Impressum