
Partizipative Forschung und Gender
Emanzipatorische Forschungsansätze weiterdenken
- 175 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
Partizipative Forschung und Gender
Emanzipatorische Forschungsansätze weiterdenken
Über dieses Buch
Nicht über Menschen forschen, sondern mit ihnen – das ist die Grundidee partizipativer Forschung. Der vermeintlich 'neutrale' Forschungsstandpunkt wird aufgegeben zugunsten eines gemeinsamen und parteilichen Forschens mit dem Ziel der emanzipatorischen Veränderungen von Geschlechter- und Lebensverhältnissen.Der Band bietet eine Einführung in die feministisch-partizipative (Aktions)-Forschung und versammelt ausgewählte Forschungsprojekte aus dem deutschsprachigen und angelsächsischen Raum. Der thematische Fokus liegt dabei auf der Auseinandersetzung mit Geschlechterverhältnissen im Kontext von Sexarbeit, Strafvollzug, Gewalt und Traumaarbeit, Trans*Community und Gesundheitsförderung. Dabei werden methodische sowie anwendungsbezogene Ansätze wie communitybasierte Forschung, betroffenenkontrollierte Forschung, Participative Action Research, Ästhetische Forschung und Mixed-Methods-Forschung vorgestellt und in Hinblick auf ihre spezifisch partizipative Qualität reflektiert.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Partizipative Forschungund Gender. Emanzipatorische Forschungsansätze weiterdenken
- Inhalt
- Einleitung: Partizipative Forschung und Gender. Emanzipatorische Forschungsansätze weiterdenken (Ariane Brenssell und Andrea Lutz-Kluge)
- (Feministische) partizipatorische Aktionsforschung (Nivedita Prasad)
- „[…] wenn ich sehr erschöpft und müde bin, dann tut es mir gut, im ,Olga‘ zu sein“. Ein Photovoice-Projekt mit Besucherinnen des Frauentreffs ,Olga‘ in der Kurfürstenstraße, Berlin (Lilli Böwe und Monika Nürnberger)
- „Wie ein grünes Schaf …“ Partizipative Forschung mit jungen Trans*-Menschen zu ihren Lebenslagen (Erik Meyer und Arn Sauer)
- Kontextualisierte Traumaarbeit. Ein communitybasiertes, partizipatives Forschungsprojekt (Ariane Brenssell)
- Das Queergesund*-Projekt. Methodik einer partizipativen Bedarfserhebung zur Gesundheitsförderung nicht-heterosexueller Frauen* (Gabriele Dennert)
- Critical Participatory Action Research. Ein feministisches Commitment (Michelle Fine und Maria Elena Torre, Übersetzung mit einer Vorbemerkung von Andrea Lutz-Kluge)
- Häkeln als Forschungsmethode? Wie partizipative Forschungsprozesse durch ästhetische Methoden an Qualität gewinnen können (Sandra Köstler und Andrea Lutz-Kluge)
- Über Partizipation hinaus. Spannungsfelder und Widersprüche im System Forschung (Thomas Schlingmann)
- Angaben zu den Autor*innen
- U4