Die Entwicklung neuer Speichermedien und Quantencomputer wird in den letzten Jahren stark vorangetrieben, da die maximale Speicherdichte konventioneller Speichermedien limitiert ist. Daher wird die Forschung an Einzelmolekülmagneten, also Molekülen, die aufgrund ihrer elektronischen Struktur, intrinsisch magnetische Eigenschaften besitzen, forciert. Eisen zeichnet sich durch seine nicht voll besetzte 3d-Schale aus und ist somit in der Lage, verschiedene elektronische Zustände anzunehmen, was in unterschiedlichen magnetischen Eigenschaften resultiert. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden die magnetischen Eigenschaften und molekularen Schwingungsmoden von mono- und polynuklearen Eisenkomplexen mit Hilfe von spektroskopischen Methoden, die auf dem Mößbauer-Effekt basieren, untersucht. Die konventionelle Mössbauer-Spektroskopie ermöglicht dabei eine Analyse der Hyperfeinwechselwirkungen und gibt damit einen Einblick in magnetischen Eigenschaften, wie das interne Hyperfeinfeld und das magnetische Relaxationsverhalten der Eisenzentren. Da Molekülschwingungen direkt mit dem Relaxationsverhalten verknüpft sind, ist zudem eine Betrachtung der molekularen Schwingungsmoden mit der Methode der inelastischen Kernstreuung (NIS) von Interesse. Die jeweiligen experimentellen Ergebnisse werden durch theoretische Berechnungen auf Grundlage der Dichte-Funktional-Theorie (DFT) ergänzt und bestätigt.

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Untersuchungen der magnetischen Eigenschaften und der molekularen Schwingungsmoden von mono- und polynuklearen Eisenkomplexen
- 191 Seiten
- German
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