In nur 10
Schritten mehr
kommunikativen
Erfolg
Sie machen sich selbstständig und wollen Ihr Produkt optimal anpreisen? Sie haben gerade frisch als Lehrer angefangen und möchten den für Sie persönlich besten Unterrichtsstil herausfinden? Oder wissen Sie nicht, wie Sie ein solches oder ähnliches Problem lösen sollen? Dieser 10-Schritte-Umsetzungsplan hilft Ihnen dabei, ein Gespräch leichter zu lenken und Ihr Ziel etwas schneller zu erreichen.
SETZEN SIE SICH EIN ZIEL
Der wichtigste Punkt ist der allererste: Überlegen Sie sich, was konkret Ihr Ziel ist. Dazu analysieren Sie die Situation, um sie genau zu verstehen, und finden dabei heraus, aus welchem Grund Sie dieses Ziel erreichen wollen. Dies ist fundamental für alle folgenden Schritte und sollte jede Ihrer zukünftigen Entscheidungen beeinflussen.
Beispiel: Sie machen sich selbstständig und wollen einen Werbespot senden. Was soll dieser Spot aber aussagen? Wollen Sie nur ein Produkt anpreisen? Warum? Weil es etwas Revolutionäres ist, das in keinem Haushalt fehlen darf, oder einfach nur, um möglichst viel Profit zu machen? Oder möchten Sie „nur“ auf die Neueröffnung aufmerksam machen? Warum? Weil es tolle Sonderangebote gibt oder nur, um zu sagen: „Hey, ich bin neu!“? Um nicht zu vergessen: Wo wollen Sie den Werbespot senden lassen? Im Radio oder Fernsehen, auf den regionalen Sendern oder bundesweit, oder doch nur eine Printwerbung? Und welches Publikum wollen Sie ansprechen? Legen Sie alle wichtigen Kriterien von Beginn an fest.
ERKENNEN SIE DIE RISIKEN UND
CHANCEN
Etwas zu verändern, bringt viele Chancen zur Verbesserung mit. Seien Sie sich aber darüber im Klaren, welche Konsequenzen Ihr Handeln hat. Idealerweise läuft bei Ihrem Vorhaben am Ende alles so, wie Sie es sich gerade wünschen. Das ist Ihr Ziel, welches Sie sich in Schritt 1 gesetzt haben. Aber das Leben ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Sollen diese Umstände also für die Zukunft Bestand haben und quasi immer so bleiben, oder wäre es nicht doch besser, wenn sich die Situation künftig (immer mal) wieder verändert oder Sie sich ein Hintertürchen offen stehen lassen?
Welche Folgen hat es, wenn Ihr Vorhaben scheitert? Sie müssen die Risiken vollends erkennen, was alles passieren könnte, und vor allem, welcher Verlust droht, wenn das Ergebnis nicht wie gewünscht ausfällt. Dabei gibt es dann leider oft mehrere unschöne Varianten, aber Sie sind gefasster, sobald Sie erkennen, dass Sie verloren haben. Und was passiert, wenn Sie nichts tun? Tja, dann wird sich höchstwahrscheinlich auch nichts an Ihrer Situation ändern. Sie müssen sich wohl oder übel damit abfinden und dürfen aber auch nicht darüber jammern.
Beispiel: Ihr Werbespot soll bei einem regionalen Radiosender auf die Neueröffnung aufmerksam machen. Das beste Ergebnis wäre natürlich eine gelungene Eröffnung mit vielen Kunden und dadurch gute Mundpropaganda, welche wiederum zu neuen Kunden führt. Wenn Sie keine Werbung senden, wird niemand darauf aufmerksam und das Geschäft bleibt schlecht besucht. Wird der Spot schlecht, witzeln die Leute wohl noch vor der Eröffnung über Ihre Selbstständigkeit. Dies wiederum schlägt Wellen in verschiedene Richtungen: Entweder Ihr Geschäft wird aus Neugierde besucht, dann doch für gut befunden und die Werbung als Fehltritt abgetan, oder der Laden bleibt ziemlich leer. Denn wer geht schon gern in ein Geschäft, bei dem man schon bei der Werbung stutzig wird? Sie können es mit dem Spot zwar erneut versuchen, aber es bringt wieder viel Zeit- und Geldaufwand mit sich. Gewinnen Sie jedoch mit dem Werbespot schon einen guten ersten Eindruck, währt dieser bekanntlich am längsten und zieht immer mehr Kunden an.
ARGUMENTIEREN SIE RICHTIG
Bevor Sie eine Konversation beginnen, informieren Sie sich genau über die Thematik. Überlegen Sie sich, welche Fragen Ihnen Ihr Gegenüber stellen könnte. Ohne gute Argumente haben Sie schon von vornherein so gut wie verloren, denn Ihre Gesprächspartner nehmen Sie nicht ernst, wenn Sie keine, wenige oder nur vage Antworten geben können. Ein guter Trick, dies zu üben, ist ein kleines Rollenspiel mit einer vertrauten Person. Falls Sie lieber allein üben, versetzen Sie sich selbst in die Lage Ihrer Ansprechpartner und stellen Sie sich „dumm“.
ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN
Bald geht es ans Eingemachte. Bevor Sie jedoch wirklich loslegen, sollten Sie das Ganze erst einmal üben, am besten vor dem Spiegel. Auch, wenn Sie sich etwas komisch vorkommen: Mit Ihrem Spiegelbild bekommen Sie eine gute Möglichkeit, Ihre Körpersprache zu analysieren und zu verbessern. Meist ist man vor etwas Neuem nervöser als sonst, was sich auf Ihre ganze Mimik und Gestik auswirkt. Vor allem, wenn es auch noch fremde Menschen sind, vor denen man spricht. Verhalten Sie sich eher leise, zurückhaltend, geduckt und unkonzentriert, wird das für die Zuhörer schnell langweilig und sie sind rasch desinteressiert. Stehen Sie aber immer aufrecht und gerade, sprechen laut und deutlich und vermitteln den Eindruck, dass Sie genau wissen, wovon Sie da sprechen, fesseln Sie Ihr Publikum deutlich besser. Üben Sie auch, Augenkontakt zu halten, so fällt es Ihnen später leichter, denn Augenkontakt verfestigt ebenfalls Ihren Standpunkt.
Es soll aber auch nicht aufgesetzt oder auswendig gelernt wirken. Reden Sie entspannt, seien Sie ruhig und gelassen, nicht zu energisch und haben Sie Ihr Ziel genauso vor Augen wie die Risiken und Chancen. Seien Sie sich bewusst, dass Sie all Ihre Argumente kennen und Sie einen guten Plan verfolgen. Natürlich kann immer etwas Unvorhergesehenes geschehen; gut vorbereitet können Sie jedoch um einiges beruhigter an die Sache herangehen und auch spontan besser reagieren.
PASSEN SIE SICH DER
KOMMUNIKATIONSART AN
Die verschiedenen Blickwinkel und Reaktionen von Massenpsychologie haben Sie bereits grob kennengelernt. Doch die richtige Kommunikationsart zu Ihrem Gegenüber ist entscheidend dafür, welche Richtung das Gespräch einschlägt. Ganz egal, welche Art von Menschen Sie beeinflussen wollen: Sie müssen sich deren Kommunikationsart anpassen, also der Art und Weise, wie diese miteinander sprechen. Diese erst einmal herauszufinden, ist die schwierigere Aufgabe.
Wer steht also gerade vor Ihnen? Das Erscheinungsbild sagt meist schon viel aus. Dieses aber einmal unbeachtet gelassen, ist den Sprachstil zu betrachten ein guter Schritt zur besseren Einschätzung. Spricht Ihr Gegenüber eher gehoben und „siezt“ Sie oder redet er im Getto-Slang und „duzt“ Sie? Welche Vorlieben und Abneigungen hat er bei bestimmten Themen? Reagiert er sachorientiert oder eher emotional? Auch mal Fragen zu stellen und so zu erfahren, wie der andere tickt, ist eine gute Möglichkeit, die richtige Kommunikationsart herauszufinden. Um das Gespräch in den gewünschten Verlauf zu bringen, müssen Sie gerade zu Beginn dem anderen auf den Zahn fühlen.
Beispiel: Reagiert jemand schon abstoßend bei der Frage, wie er zu Homosexualität steht, so wird er auch bei allen anderen Fragen rund um das Thema eine eher negative Einstellung haben. Daraus können Sie einerseits schlussfolgern, dass Ihr Gegenüber entweder wenig tolerant ist oder selbst schlechte Erfahrungen mit dem Thema hatte. Andererseits können Sie an der Reaktion auch feststellen, ob Ihr Gesprächspartner eher sachlich oder emotional reagiert.
VERKAUFEN SIE SICH NICHT
UNTER WERT
Wenn es dann so richtig ans Eingemachte geht, dann sagen Sie Ihrem Gehirn, es soll zu seiner Meinung stehen. Verkaufen Sie sich n...