
Fotojournalismus im Umbruch
Hybrid, multimedial, prekär
- 456 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
Fotojournalismus im Umbruch
Hybrid, multimedial, prekär
Über dieses Buch
Noch nie zuvor waren so viele fotografische Bilder im Umlauf wie heute. Dies gilt nicht nur für digitale Bilder von Amateur*innen, die per App produziert und über Social Media distribuiert, geteilt und geliked werden, sondern auch für Produkte aus klassischer fotojournalistischer Produktion. Wenngleich der oft vorhergesagte >Tod< des Fotojournalismus nicht eingetreten ist, sind unter den Bedingungen der Digitalisierung spätestens seit dem Jahr 2000 gleichwohl massive Veränderungen im Berufsfeld zu beobachten, die sich in der Erosion professioneller fotojournalistischer Arbeitsfelder, Verlust und Prekarisierung von Arbeitsplätzen und -möglichkeiten, im Wandel fotojournalistischer Arbeitsroutinen und einem zunehmenden Eindringen nicht professioneller Quellen in die Medien zeigen. Gleichzeitig werden im Fotojournalismus neue Formen und Wege des Fotografierens und Publizierens erprobt.Die 14 Autor*innen beschreiben, analysieren und diskutieren aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich der journalistischen Bildkommunikation. Indem konkrete Themenfelder aus wissenschaftlicher wie berufspraktischer Perspektive beleuchtet werden, leistet der Band einen Beitrag zu einer kritischen Reflexion des fotojournalistischen Berufsfeldes. Der Band kombiniert Fachbeiträge mit Interviews von Expert*innen aus der Praxis. Er stellt damit eine Brücke zwischen Debatten innerhalb der Profession und dem wissenschaftlichen Erkenntnisinteresse der Visuellen Kommunikationsforschung, der Fotografieforschung und der Journalistik her und trägt zu einer Stärkung der Fotojournalismusforschung insgesamt bei.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Felix Koltermann / Elke Grittmann
- Fotojournalismus im Umbruch: Hybrid, multimedial, prekär
- I. Digitaler Bildermarkt und Arbeitsfelder im Wandel
- Evelyn Runge
- Stockfotografie und Fotojournalismus:Wie Fotoproduzent*innen, Fotoredakteur*innen und Fotojournalist*innen einen Grenzbereich navigieren
- Lars Bauernschmitt
- Die Entwicklung des Bildermarktes und der Bildagenturen in Deutschland unter Bedingungen der digitalen Transformationseit 1990
- »Eine erkennbare Bildsprache ist immer mehr die Ausnahme«
- Robin Meyer / Thomas Horky
- Almost dead or still alive?Sportfotografie im digitalen Zeitalter
- Michaela Zöhrer
- Internationale Nichtregierungsorganisationen, humanitäre Fotografie und die Zusammenarbeit von NGOs und Fotojournalist*innen
- »Wir wollen den Geschichten Raum geben«
- II. INSTITUTIONELLE FELDER UND DER FOTOJOURNALISMUS ALS PROFESSION
- Dorothe Lanc
- Neue rechtliche Herausforderungen im Zeitalter der Digitalfotografie
- Felix Koltermann
- Der organisierte Fotojournalismus – Interessenvertretung in deutschen Berufsverbänden und Gewerkschaften
- Von Fotojournalist*innen zu unabhängigen Bildautor*innen
- III. REDAKTIONELLE PRAKTIKEN UND BILDREDAKTIONELLE ARBEIT
- Felix Koltermann
- Bildredaktionelle Arbeit im Journalismus – Vorstellung eines theoriebasierten Analysemodells
- »Planung ist einfach viel günstiger als Spontaneität«
- Winfried Gerling
- Bildforensik im Journalismus – Kontexte und Methoden
- Felix Koltermann / Elke Grittmann
- Krisenfaktor Journalismus – wie redaktionelle Praktiken fotojournalistische Bilder delegitimieren
- »Wir brauchen visuelle Expert*innen«
- IV. FOTOJOURNALISTISCHE DARSTELLUNGSFORMEN UND BILDÄSTHETIKEN IM WANDEL
- Rosanna Planer / Alexander Godulla
- Das Foto in der Multimedia-Story –Neue Produktions- und Rezeptionsroutinen digitaler Fotografie
- Miriam Zlobinski
- Vom Polit-Magazin zum ›Content Provider‹? – Reportagen im Magazin Stern
- Sophia Greiff
- Zwischen Fakt und Erfahrbarkeit – Erzählen an den kreativen Rändern des Fotojournalismus
- »Wir wollen den multimedialen Storys den Heiligenschein herunterreißen«
- Autorinnen und Autoren
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