Jede Generation steht vor der Aufgabe, die grossen Wörter ihrer Tradition in die eigene Zeit zu übersetzen und in ihrer Orientierungskraft neu zu würdigen. Die Theologen der Reformationszeit wollten im Rückgriff auf die Bibel Fehlentwicklungen in Verkündigung und Lehre der Alten Kirche und des Mittelalters entgegenwirken. Dabei unterzogen sie zentrale Begriffe, wie etwa Gerechtigkeit, Gnade, Freiheit, Glaube und Werke, Wort und Bild, einer gründlichen ReVision.Die Berner Ringvorlesung aus dem Reformationsjubiläumsjahr 2017 widmet sich in Rede und Widerrede einigen grossen Wörtern der christlichen Tradition. Entstanden ist ein «Wörterbuch», das den unerschöpflichen Reichtum des reformatorischen Erbes und seiner Deutungsvielfalt freilegt. Die Beiträge erschliessen die Relevanz dieser Wörter für gegenwärtige Lebenswelten und laden dazu ein, sich diese neu anzueignen.

eBook - PDF
Unsere grossen Wörter
Reformatorische ReVisionen
- 440 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
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Unsere grossen Wörter
Reformatorische ReVisionen
Über dieses Buch
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Information
Thema
Theology & ReligionThema
Christian TheologyInhaltsverzeichnis
- Cover
- Haupttitel
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort
- Jürgen Ebach: Ein roter Faden in der Bibel. Beobachtungen und Erwägungen zur Gerechtigkeit als biblischer und ethischer Ziel-, Norm- und Praxiskategorie
- Frank Mathwig: «… eine armselige, ganz unvollkommene Gerechtigkeit». Response zu Jürgen Ebach
- Marco Hofheinz: Freiheit als mimetische Praxis des Lebens mit Gott. Eine Erinnerung an einen Ansatz reformatorischer Ethik
- Matthias Zeindler: Der vom freien Gott befreite Mensch. Response zu Marco Hofheinz
- Magdalene L. Frettlöh: «… weil wir ohne die Gnade nicht leben können». Ein vielstimmiges Plädoyer für die Wiederentdeckung der verlorenen Anmut der Gnade
- Katharina Heyden: Wohlwollen als Widerfahrnis – Hilde Domin und der andere Augustinus. Response zu Magdalene L. Frettlöh
- Jürgen Werbick: Glaube und Werke. Unterwegs zu einem gehaltvollen ökumenischen Konsens
- Matthias Zeindler: Sich auf den kommenden Gott verlassen. Response zu Jürgen Werbick
- Hans-Martin Rieger: Sünde – reformatorische Grundstrukturen und Fokussierungen Zugleich ein Plädoyer wider die Enttheologisierung des Sündenbegriffs
- Magdalene L. Frettlöh: Nicht einfältig von der Sünde reden. Response zu Hans-Martin Rieger
- Otto Schäfer: Verortung als Verheissung. Die theologische Aktualität und kulturgeschichtliche Tragweite von Schöpfung und Natur bei Calvin
- Matthias Felder: Die Ambivalenz der Berge. Response zu Otto Schäfer
- Margit Ernst-Habib: «Erwählt in Christus durch den Heiligen Geist». Pneumatologische ReVisionen einer reformierten Zentrallehre
- Matthias Zeindler: Konsequenter revidieren! Response zu Margit Ernst-Habib
- Katharina Heyden: Zweierlei Zeichen. Eine semiotische ReVision des dialektischen Verhältnisses von Wort und Bild
- Frank Mathwig: Selbstwirksamkeit – Von der Selbstbegrenzung menschlichen Verstehens und der Grenzenlosigkeit göttlicher Gegenwart. Response zu Katharina Heyden
- Stephan Schaede: Und die Wahrheit liegt daneben …Über die eigenartige Zielsicherheit theologischer Einsichten
- Stephan Jütte: Wahre Worte hinter den Reformatoren. Response zu Stephan Schaede
- Matthias Zeindler: Alles oder nichts? Theologische Revisionen des Liebesbegriffs
- Magdalene L. Frettlöh: Wer «bete[t] an die Macht der Liebe»? Response zu Matthias Zeindler
- Stephan Jütte: Das Böse in der Welt und der liebe Gott
- Luca Di Blasi: Gnadenloses Gelingen. Response zu Stephan Jütte
- Gregor Etzelmüller: Mit aufgerichtetem Haupt dem Richter entgegengehen. Zur Reformation der Erwartung des Jüngsten Gerichts
- Magdalene L. Frettlöh: Von der Hoffnung auf das andere Buch. Response zu Gregor Etzelmüller
- Frank Mathwig: No body is perfect. … und die Diskurse darüber auch nicht
- Magdalene L. Frettlöh: Das Wort wurde blutendes Fleisch. Response zu Frank Mathwig
- Wolfgang Schoberth: Vom Jenseits der Zeit
- Autor:innen
- Bibelstellenregister
Häufig gestellte Fragen
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