Was sich am Fleisch entscheidet
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Was sich am Fleisch entscheidet

Über die politische Bedeutung von Tieren

  1. 290 Seiten
  2. German
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Was sich am Fleisch entscheidet

Über die politische Bedeutung von Tieren

Über dieses Buch

Die Gesellschaft erlebt sich in einem Krisenmodus, ausgelöst durch eine Vielzahl ökologischer, sozialer und politischer Fehlentwicklungen. Was treibt diese an und wie können sie abgewendet werden? Bei der Beantwortung dieser Fragen wendet sich der Sozialwissenschaftler und Ethiker Thilo Hagendorff einem zentralen und dennoch kaum beachteten Aspekt zu: dem menschlichen Verhältnis zu Tieren. Denn gerade die industrielle Nutzung und Tötung von Tieren hat versteckte, aber weitreichende Implikationen für alle der genannten Fehlentwicklungen. Hagendorff zeigt die ideologischen wie psychologischen Mechanismen auf, die nicht nur zur Akzeptanz und Unterstützung von Gewalt gegenüber Tieren, sondern auch gegenüber Menschen führen. Mit Rückgriff auf zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse macht er deutlich, dass die Abwendung aktueller Krisen untrennbar mit einem veränderten Umgang mit Tieren verknüpft ist. Eine von Frieden und gegenseitigem Respekt geprägte Gesellschaft ist ohne die Beendigung der globalen Tierindustrie nicht denkbar.

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Endnoten

1 Samuel K. Wasser u. a., »The Ivory Trail«, in: Scientific American 301 (2009), S. 68–76.
2 Brian Handwerk, »Elephants Attack as Humans Turn Up the Pressure«, https://www.nationalgeographic.com/animals/2005/06/news-elephants-attack-humans-pressure/, letzter Zugriff 05.08.2019.
3 Gay. A. Bradshaw, Allan N. Schore, »How Elephants are Opening Doors. Developmental Neuroethology, Attachment and Social Context«, in: Ethology 113 (2007), S. 426–436; Gay. A. Bradshaw u. a., »Elephant breakdown«, in: Nature 433 (2005), S. 807.
4 Thilo Thielke, »Amoklauf der Überlebenden«, in: Der Spiegel 3 (2010), S. 109.
5 Hans Kummer, »Soziales Verhalten einer Mantelpaviangruppe«, in: Beiheft zur Schweizerischen Zeitschrift für Psychologie und ihre Anwendungen 33 (1951), S. 1–91.
6 Lucy P. Birkett, Nicholas E. Newton-Fisher, »How Abnormal Is the Behaviour of Captive, Zoo-Living Chimpanzees«, in: PloS One 6 (2011), S. 1–7.
7 Elke Bodderas, Per Hinrichs, »Die Tiere in deutschen Zoos stehen unter Drogen«, https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article127612535/Die-Tiere-in-deutschen-Zoos-stehen-unter-Drogen.html, letzter Zugriff 05.03.2018.
8 Charles H. Southwick, »An Experimental Study of Intragroup Agonistic Behavior in Rhesus Monkeys (Macaca mulatta)«, in: Behavior 28 (1967), S. 182–209; Charles H. Southwick u. a., »Rhesus Monkeys in North India«, in: Irven DeVore (Hg.), Primate Behavior. Field Studies of Monkeys and Apes, New York 1965, S. 111–159.
9 Erich Fromm, Anatomie der menschlichen Destruktivität, Reinbek bei Hamburg 1977, S. 125.
10 Peter H. Klopfer, Daniel I. Rubenstein, »The Concept Privacy and Its Biological Basis«, in: Journal of Social Issues 33 (1977), S. 52–65.
11 Marc Bekoff, Jessica Pierce, Wild Justice. The Moral Lives Of Animals, Chicago, IL 2009, S. 106.
12 Theodor W. Adorno, Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben, Frankfurt am Main 1951.
13 Steven Pinker, The Better Angels Of Our Nature. Why Violence Has Declined, London 2012.
14 Raffael Heiss, Jörg Matthes, »Who ›Likes‹ Populists? Characteristics of Adolescents Following Right-Wing Populist Actors on Facebook«, in: Information, Communication & Society 20 (2017), S. 1408–1424; Oliver Decker u. a., »Die stabilisierte Mitte. Rechtsextreme Einstellungen«, Gießen 2014.
15 Sandra C. Matz u. a., »Psychological Targeting as an Effective Approach to Digital Mass Persuasion«, in: Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (2017), S. 1–6.
16 Cass R. Sunstein, Going to Extremes. How Like Minds Unite and Divide, Oxford 2009.
17 Harald Welzer, Alles könnte anders sein. Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen, Frankfurt am Main 2019; Steven Pinker, Enlightment Now. The Case For Reason, Science, Humanism, And Progress, New York 2018.
18 Jeremy Lent, »Steven Pinker’s Ideas are Fatally Flawed. These Eight Graphs Show Why.«, https://www.opendemocracy.net/en/transformation/steven-pinker-s-ideas-are-fatally-flawed-these-eight-graphs-show-why/, letzter Zugriff 30.07.2019.
19 Aengus Collins, »The Global Risks Report 2018. 13th Edition«, Geneva 2018.
20 Patrick Rössler, Agenda-Setting. Theoretische Annahmen und empirische Evidenzen einer Medienwirkungshypothese, Opladen 1997.
21 Arthur Schopenhauer, Die beiden Grundprobleme der Ethik, Leipzig 1860, S. 242.
22 Amy J. Fitzgerald u. a., »Slaughterhouses and Increased Crime Rates. An Empirical Analysis of the Spillover From ›The Jungle‹ Into the Surrounding Community«, in: Org...

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Vernichtung
  3. Ausbruch
  4. Exklusion
  5. Abwehr
  6. Gesellschaft
  7. Instinkte
  8. Evolution
  9. Achtsamkeit
  10. Charakter
  11. Wohlbefinden
  12. Frieden
  13. Endnoten