Werder im Nationalsozialismus
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Werder im Nationalsozialismus

Lebensgeschichten jüdischer Vereinsmitglieder

  1. 320 Seiten
  2. German
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  4. Über iOS und Android verfügbar
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Werder im Nationalsozialismus

Lebensgeschichten jüdischer Vereinsmitglieder

Über dieses Buch

Eine Gesamtdarstellung der Vereinsgeschichte von Werder Bremen zwischen 1933 und 1945 fehlt bis heute. Hier wird nun erstmals das Schicksal der jüdischen Vereinsmitglieder aufgearbeitet. Im Mittelpunkt steht Alfred Ries, vor 1933 und nach 1945 Vereinspräsident. Die Autoren fördern Erkenntnisse zu Tage, nach denen Ries ? Bedeutung künftig neu, und positiver als bisher, bewertet werden muss.

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Information

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Anhang
Endnoten
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Hinweis: Endnoten sind abschnittsweise aufgeführt.
Wenn in Zitaten eine Schreibweise vorkam, die nicht der heute geltenden Rechtschreibung entspricht, wurde auf Hinzufügung eines „[sic!]“-Hinweises verzichtet. Dieser erfolgt nur, wenn bereits die damalige Schreibweise fehlerhaft war.
Der SV Werder von der Gründung bis 1945 – Ein Abriss der Vereinsgeschichte mit Augenmerk auf der Zeit ab 1933
1 VN, April 1933, S. 2.
2 Nils Havemann: Fußball unterm Hakenkreuz. Der DFB zwischen Sport, Politik und Kommerz, Frankfurt/New York 2005, S. 213.
3 Hans-Joachim Wallenhorst / Harald Klingebiel: Neunzig Jahre SV „Werder“ 1899 – 1989, Bremen 1988.
4 Harald Klingebiel: „SV ‚Werder‘ – ein Verein, der nicht erst heute Geschichte macht“, in: Norbert Kuntze: Werder Bremen. Eine Karriere im kühlen Norden, Göttingen 1994, S. 223–282; Harald Klingebiel: „Jüdische Sportler bei Werder Bremen“, in: Arnd Krüger / Bernd Wedemeyer-Kolwe (Hg.): Vergessen, verdrängt, abgelehnt. Zur Geschichte der Ausgrenzung im Sport, Berlin 2009, S. 50–71.
5 In diesem Zusammenhang sind die folgenden Arbeiten des Autors zu nennen: „Der Sport-Verein ‚Werder‘ im ‚Dritten Reich‘“ (Bachelorarbeit, am 18. Juli 2017 der Philosophischen Fakultät der Universität Mannheim, Historisches Institut, vorgelegt), „Sport in der Weimarer Republik“ (Hausarbeit, am 23. März 2020 der Philosophischen Fakultät der Universität Mannheim, Historisches Institut, vorgelegt) sowie „Die Vereinsgeschichte des Sport-Verein ‚Werder‘ e. V. Eine Analyse der ‚Vereins-Nachrichten‘ von 1911 bis 1945“ (Masterarbeit, am 15. April 2021 der Philosophischen Fakultät der Universität Mannheim, Historisches Institut, vorgelegt).
6 Vgl. Erik Eggers: Fußball in der Weimarer Republik, Kellinghusen 2018, S. 10.
7 So z. B. bei Wallenhorst/Klingebiel: Neunzig Jahre, S. 9. Die Eintragung in das Vereinsregister der Stadt Bremen erfolgte in jedem Fall erst am 2. Oktober 1912.
8 Vgl. Willy Stöver: Vierzig Jahre Sport-Verein „Werder“ v. 1899 e. V., Bremen 1939, S. 5.
9 VN, März 1929, S. 7.
10 Vgl. Stöver: Vierzig Jahre, S. 6.
11 Dies hat eine Auswertung der Adressen der Werder-Mitglieder basierend auf der in den Vereinsnachrichten veröffentlichen Mitgliederbewegung in der oben genannten Masterarbeit des Autors ergeben.
12 Vgl. VN, September 1913, S. 2.
13 VN, Februar 1912, S. 2.
14 Norddeutscher Fußball-Verband (Hg.): Fünfzig Jahre Norddeutscher Fußball-Verband 1905–1955, bearb. u. zusammengest. v. W. A. Cordua, Hamburg 1955, S. 201.
15 Vgl. Stöver: Vierzig Jahre, S. 7.
16 Vgl. VN, August 1934, S. 6.
17 Vgl. z. B. VN, Oktober/Dezember 1915, S. 38.
18 Auf den Effekt zurückkehrender Kriegsgefangener auf die Verbreitung von Sportarten nach dem Ersten Weltkrieg machen z. B. Tauber (vgl. Peter Tauber: Vom Schützengraben auf den grünen Rasen. Der Erste Weltkrieg und die Entwicklung des Sports in Deutschland, Berlin 2008, S. 290–295) und Scharenberg (vgl. Swantje Scharenberg: Die Konstruktion des öffentlichen Sports und seiner Helden in der Tagespresse der Weimarer Republik, Paderborn 2012, S. 224) aufmerksam.
19 Satzung F.V. Werder von 1899, § 5, in: AGB, VR173, Nr. 4.
20 VN, März 1929, S. 7.
21 VN, April 1912, S. 5.
22 Vgl. Kasper Maase: Grenzenloses Vergnügen. Der Aufstieg der Massenkultur 1850–1970, 4. Aufl., Frankfurt/M. 2007, S. 85.
23 VN, Januar 1920, S. 5.
24 Vgl. VN, April/Mai 1919, S. 4 (Kegeln/Schach); VN, März 1920, S. 11 (Billard); VN, April/Mai 1920, S. 22 (Cricket); VN, Dezember 1924 / Januar 1925, S. 8 (Rugby); Klingebiel: „SV ‚Werder‘“, S. 247 (Handball, Faustball, Schlagball).
25 Vgl. S.V. „Werder“ an Amtsgericht vom 21. Januar 1920, in: VAWB, D1920009, S. 1. Der vereinsinterne Beschluss zur Umbenennung war dabei bereits Ende 1919 erfolgt, und auch in der Satzung von 1932 wird das Jahr der Umbenennung mit „1919“ angegeben.
26 Vgl. Erik Eggers: „Profifußball im Amateurverband: Der deutsche Sonderweg“, in: Christian Koller / Fabian Brändle (Hg.): Fussball zwischen den Kriegen. Europa 1918–1939, Berlin/Zürich 2010, S. 221–243.
27 Vgl. VN, April 1921, S. 11.
28 Rund 5.000 Zuschauer waren es z. B. beim Heimspiel gegen den Bremer SV am 7. November 1920 (vgl. VN, Dezember 1920, S. 4).
29 Vgl. VN, Februar 1930, S. 1. Das Stadion war Eigentum des Vereins Weser-Stadion e. V., in dessen Besitz es übergegangen war, nachdem der ursprüngliche Auftraggeber, der ABTS (Allgemeiner Bremer Turn- und Sport-Verein), Zahlungsunfähigkeit angemeldet hatte (vgl. Mitteilung des Senats vom 2.11.1928, in: Staatsarchiv Bremen [StAB], 3-2.V. Nr. 2191).
30 Satzung des S.V. „Werder“ vom 29. Februar 1932, § 2c, in: AGB, VR173 Nr. 132.
31 Vgl. VN, Januar/März 1919, S. 12. Zum langjährigen jüdischen Werder-Mitglied Arthur Rosenthal und seiner Familie siehe den Beitrag von Fabian Ettrich in diesem Buch.
32 Vgl. VN, A...

Inhaltsverzeichnis

  1. Titelseite
  2. Titelblatt
  3. Copyright
  4. Inhalt
  5. Vorwort
  6. Der SV Werder von der Gründung bis 1945
  7. Alfred Ries – Lebenslang grün-weiß
  8. Theodor Eggert
  9. Leo Weinstein
  10. Die Rosenthals
  11. „Hansi Werder vom Sport-Verein Wolff“
  12. Hugo Grünberg
  13. „Agent“ Alfred Ries
  14. Das „Schicksal der dritten Verfolgung des Alfred L. Ries“
  15. Nachwort
  16. Autorinnen und Autoren
  17. Dank
  18. Anhang