
- 144 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Über dieses Buch
Apitherapie zum Nachlesen
Der kritische Konsument hat es schon lange vermutet, dass Honig nicht alles ist. Aber wer hat schon die Vielfalt der Produkte aus dem Bienenstock und ihre breiten Einsatzmöglichkeiten so klar auf dem Radarschirm? Honig als Zahnpasta oder für Wunden nutzen? Und Perga als Powersnack verarbeiten? Und mit Gelee Royal das Herz-Kreislaufsystem stärken, sowie Virusinfektionen vorbeugen? Mit Propolis das Immunsystem sowie Leber und Nieren schützen? Und ein Bienenstich ist weit mehr als nur der verursachte Schmerz.
Diese und viele weitere außergewöhnliche Stoffe liefern uns unsere Bienen. Und der erfahrene Apitherapie-Spezialist Dr. rer. nat. Thomas Gloger stellt sie in seinem neuen Fachbuch "Die Kraft der Biene – Das Buch der Apitherapie und Bienenheilkunde" nicht nur vor – er zeigt auch auf, wie wertvoll sie für unsere Gesundheit und vorbeugende Gesunderhaltung sind. Auf 144 Seiten informiert er so hintergründig wie unterhaltsam über die Zusammensetzung, Anwendungsgebiete und wissenschaftlichen Zusammenhänge dazu. Denn Dr. Gloger hat an der TU München Chemie studiert und hat sich über ein Jahrzehnt intensiv mit den Bienen und insbesondere mit der Gewinnung und Wirkweise der einzelnen Bienenprodukte beschäftigt.
Deshalb geht er auch umfassend darauf ein welche Mechanismen, welcher Wirkstoff und in welcher Dosierung eingesetzt werden können. Insbesondere Propolis und der Bienengift-Therapie, die man auf verschiedene Weise durchführen kann, widmet er ausführliche Kapitel. Auch die Themen Wachs und Honigmassage kommen nicht zu kurz. Rund 80 Abbildungen und eine Vielzahl an Tabellen, insbesondere zu Zusammensetzungen der einzelnen Wirkstoffe, liefern weiteres wertvolles Hintergrundwissen.
Die Liste der mit Bienenprodukten linderbaren Beschwerden ist lang. Sie reicht von einer einfachen viralen Erkältung, bakteriellen Infektion, akuten Entzündung oder Schmerzen bis hin zu komplexen Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, MS oder Parkinson bis hin zu AIDS. Seine Ausführungen stützt Dr. Thomas Gloger sowohl auf zahlreiche Berichte und Studien aus der ganzen Welt, die er für dieses Buch recherchiert hat, als auch auf seinen eigenen reichen Erfahrungsschatz.
Honig selbst spielt in "Die Kraft der Biene" auch eine wichtige Rolle. Seine medizinischen Anwendungen sehen im Mittelpunkt.
Das Buch ist selbstverständlich ein muß für Imker! Aber auch für jeden, der sich für nachhaltige, vielfältige und schonende alternative Medizin interessiert.
Häufig gestellte Fragen
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Information

DAS BIENENGIFT
Bienengift als Therapeutikum ... das ist für viele Menschen ein heißes Eisen, da offenbar so mancher schon schmerzhafte Erfahrung mit Bienengift gemacht hat. Obwohl Bienen eigentlich sehr friedlich sind und nur dann stechen, wenn man ihren Bienenstock angreift oder zumindest in die Nähe kommt, ist es doch so, dass Bienen sich angegriffen fühlen, wenn man nach ihnen schlägt oder auf sie tritt. Dann stechen sie. Anders als Wespen geben sie ihr Gift nur im Stich ab, und sie können den Menschen nur einmal stechen.
EINE KURZE GESCHICHTE DES BIENENGIFTES
Die Entwicklung von Abwehrgiften ist in der Natur nicht ungewöhnlich37. Viele Tiere haben hier sehr komplexe Abwehrmechanismen entwickelt. Dabei geht es in der Natur seltener darum zu töten, als vielmehr darum, einen Feind zu warnen und gar nicht erst angegriffen zu werden. Außer, wenn das Gift zur Jagd auf Beute verwendet wird.
Abwehrgifte bieten sicher einen evolutionären Vorteil: Die Gene von Spezies, die sie produzieren, haben eine doppelt so hohe Variabilität wie die von anderen. Sie passen sich ihrer Umwelt deutlich schneller an. Andererseits benötigen Giftapparate jede Menge extra Energie. Bienen stecken etwa ein Siebtel ihrer Energie in die Bildung und den Betrieb des Giftapparates und die Synthese des Bienengifts. Damit sind sie bei weitem nicht allein: Auch andere Hautflügler sowie Schlangen, Reptilien, Spinnen, Seeanemonen, Quallen, Kugelschnecken oder Käfer haben einen eigenständigen Giftapparat.
Die Gifte legen vielfältige Signalleitsysteme lahm, verursachen Schmerzen oder haben physiologische Auswirkungen auf die endokrinen Drüsen. Speziell hemmen die Gifte die Gerinnung des Blutes. Das Apamin, eine Komponente des Bienengifts, blockiert Kaliumkanäle in Zellen. Diesen Mechanismus findet man auch bei Kakerlaken, Skorpionen, Schlangen oder anderen giftigen Tieren. Die Gifte sind ausgefeilte Cocktails und haben oft viele Dutzend Komponenten. Sie sind also perfekte Entwicklungen im Laufe der Evolution. Sie wurden in Jahrmillionen immer wieder verfeinert und stehen trotzdem wegen ihres Energieverbrauches zur Disposition. Wir wissen, dass es in Südamerika beispielsweise 400 bis 600 Familien stachelloser Bienen gibt. Diese kommen völlig ohne Gift aus. Sie haben dafür starke Kauwerkzeuge – Mandibeln – mit denen sie sich, trotz ihrer winzigen Größe, auch gut verteidigen können.
DIE BIENENGIFT-THERAPIE
Die Bienengifttherapie stimuliert das Immunsystem über den Hypothalamus, die Hypophyse und die Nebennieren. Sie regt das Immunsystem also an, anstatt es zu unterdrücken, ganz im Gegensatz zu den Wirkungen vieler Medikamente, sodass der Körper beginnt, seine eigenen Heilmittel zu produzieren. Das ist die besondere Stärke der Bienengifttherapie.

BIENEN UND WESPEN
Obwohl Bienen und Wespen biologisch derselben Familie angehören, sind ihre Gifte und Verteidigungsstrategien grundverschieden. Bienen verteidigen ausschließlich ihr Nest, sie geben pro Stich 60-100 μg Gift ab. Das Gift ist antibakteriell. Wespen geben wesentlich weniger Gift pro Stich ab, nämlich 2-10 μg. Sie können das Gift auch in die Luft abgeben und mehrfach stechen. Ihr Stachel bleibt nicht im menschlichen Fleisch hängen wie der Bienenstachel. Da Wespen Aasfresser sind, kann der Stachelapparat durch Bakterien und Fremdeiweiß kontaminiert sein. Dies führt zu den oft sehr heftigen Reaktionen auf Wespenstiche.
Außerdem gilt die alkalische Phosphatase im Wespengift als wesentlich höher allergen. Daher gehen etwa 80 Prozent aller Insektenallergien auf Wespen zurück. Die Allergien auf Wespengift sind auf Männer und Frauen etwa gleich verteilt. Beim Bienengift sind mit 60 Prozent mehr Männer betroffen als Frauen. Der Schmerz beim Stich nimmt von Biene über Wespe zu Hummel und Hornisse zu. Gerade bei Hummeln, die uns ja so friedlich scheinen, ist festzuhalten: Ihr Stich ist wirklich sehr, sehr schmerzhaft. Aber genau das scheint ja die evolutionäre Absicht zu sein: So verschafft man sich Respekt.
INSEKTENSTICHE UND ALLERGIEN
So stark die Haut nach einem Insektenstich auch anschwillt: Entgegen landläufiger Meinung ist das kein Ausdruck einer Allergie. Sondern eine völlig normale Reaktion des Körpers.
Alle Komponenten des Bienengiftcocktails sind sehr gut wasserlöslich. Daher wird das Bienengift über das lymphatische System entgiftet. In einem ersten Schritt verdünnt dieses das Gift durch das Heranschaffen von viel Flüssigkeit. Es entsteht eine Schwellung. In einem zweiten Schritt muss die Lymphe abfließen. Ist dieser Abfluss langsam, bleibt die Schwellung lange bestehen, juckt und ist unangenehm. Wird man öfters gestochen, gewöhnt sich der Körper an diese Aufgabe und kann sie schneller bewerkstelligen. Bei Neu-Imkern dauert das in der Regel drei bis vier Jahre. Auch Patienten der Bienengifttherapie können sich nach einiger Zeit an die Stiche gewöhnen. Je nach Intensität der Behandlung, dem Alter und der allgemeinen Konst...
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Impressum
- Über den Autor
- DER INHALT
- VORWORT: DIE BIENEN UND ICH
- EINLEITUNG: BIENENSTOCK ALS HAUSAPOTHEKE
- DER HONIG: SORTEN UND ANWENDUNG
- DIE HONIGMASSAGE: AKTIVIEREND UND ENTGIFTEND
- POLLEN UND PERGA: BIENENBROT ALS ENERGIESNACK
- DAS GELEE ROYALE: KÖNIGLICH WERTVOLL
- APILARNIL: MEHR APITHERAPIE GEHT NICHT
- PROPOLIS: DAS BESTE VON PFLANZE UND TIER
- DAS BIENENGIFT: KURZE GESCHICHTE DES BIENENGIFTS
- BIENENWACHS: VIEL MEHR ALS KERZEN
- STOCKLUFT : WOHLTUEND UND GESUND
- WACHSMOTTEN: MITBEWOHNER, DIE AUFRÄUMEN
- SPEZIALFÄLLE UND ANWENDUNGSHINWEISE
- DANKSAGUNG
- Bildnachweis
- Endnoten