Gut vorbereitet auf den nächsten Segeltörn: Profitipps für entspannte Segelmanöver
Wer sein Segelboot einhand oder mit einer kleinen Crew steuert, hat viel zu tun – und noch viel mehr zu wissen! Segelausbilder Duncan Wells hat in seinem neuen Praxisbuch die 101 besten Segel-Tipps für Anfänger und Fortgeschrittene zusammengestellt. Anhand zahlreicher Fotos und Illustrationen erklärt er alles Wissenswerte für das Fahrtensegeln, von Segel setzen bis Ankern. Ob zur Auffrischung vor der nächsten Segelreise oder zum Nachschlagen unterwegs – die bewährten Ratschläge für alle wichtigen Segelmanöver und Situationen sorgen für entspannte Törns und mehr Sicherheit auf dem Wasser.
• Lehrbuch und Nachschlagewerk mit dem bewährten Know-how aus "Stressfrei Segeln" und "Stressfrei Navigieren" sowie einigen neuen und ergänzenden Inhalten
• 101 Tipps und Tricks für Segel-Anfänger und fortgeschrittene Skipper
• Bebilderte Anleitungen zum An- und Ablegen, Ankern, Reffen, Segel setzen und bergen
• Wissenswertes zum Segeln bei schwerem Wetter und zur Navigation auf See
• Alle wichtigen Segelmanöver Schritt für Schritt erklärt
Wind und Wellen sicher im Griff: Segelbuch für Anfänger und Fortgeschrittene
Skipper, die bereits die Bände "Stressfrei Segeln" und "Stressfrei Navigieren" kennen, erhalten mit "Stressfrei Segeln kompakt" die ideale Ergänzung für ihre Bordbibliothek. Neben bekannten Segeltechniken und Zeichnungen, enthält das kompakte Segelbuch einige neue Aspekte und stellt alle Segel-Grundlagen leicht verständlich vor. Oder suchen Sie mal wieder ein Geschenk für Segler? Mit seinem handlichen DIN-A5-Format eignet es sich auch besonders gut als Nachschlagewerk für unterwegs – so haben Sie die hilfreichen Tipps zum Segeln auch an Bord immer griffbereit!

eBook - ePub
Stressfrei Segeln kompakt
Die 101 besten Tipps und Tricks
- 128 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Stressfrei Segeln kompakt
Die 101 besten Tipps und Tricks
Über dieses Buch
375,005 Studierende vertrauen auf uns
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Information
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9783667123480
Auflage
1Festmachen und ankern
12 Eine Klampe teilen
Den eigenen Festmacher über den eines anderen Bootes an der Klampe zu legen, ist einfach schlechtes Benehmen.


Zum Thema Klampen …

An einer bereits genutzten Klampe sollte man eine Palstekschlaufe binden, die man unter den anderen Festmachern durchführt und dann über die Klampe legt. So können die anderen Leinen leichter abgenommen werden.



13 Handzeichen
Selbst auf kleineren Booten ist ein Crewmitglied am Bug ein gutes Stück entfernt vom Rudergänger.
Beim Ablegen sollte deshalb das Crewmitglied am Bug das gelöste Leinenende gut sichtbar hochhalten.

Legen Sie Handzeichen zum Anlegen fest. Eine gehobene Hand zeigt jedem an, dass die Leine festgemacht ist.
Mit gekreuzten Armen zeigt man einem Schleusenwärter oder Brückenwart, dass man keine Durchfahrt wünscht.

14 Festmacher, die das Bordleben einfacher machen
Ich war auf Booten, wo die Festmacher so lang waren, dass ich sie kaum aufschießen geschweige denn tragen konnte.
Besonders auf Motorbooten sind die Festmacher oft so überdimensioniert, als wolle man die QUEEN MARY 2 festmachen.
Es gibt Tabellen, denen man die geeigneten Durchmesser für Festmacher abhängig von Länge und Gewicht eines Bootes entnehmen kann.


Bei größeren Yachten sollten Sie die Festmacher in vier separate Leinen, nämlich Bug- und Heckleine sowie Vor- und Achterspring, aufteilen, anstatt mit nur zwei unhandlich langen Leinen zu arbeiten – eine als Bugleine und weitergeführt als Achterspring und die andere als Heckleine, die als Vorspring weitergeführt wird.
Man kann beim Anlegemanöver zunächst leichteres Tauwerk verwenden und dieses gegen stärkere Leinen auswechseln, wenn das Boot sicher vertäut ist.

15 Fender stauen
Mit einer Gummileine lassen sich Fender praktisch an der Reling stauen.


16 Zwei oder vier Leinen beim Festmachen?
Benutzt man zum Festmachen nur zwei Leinen, müssen sie ziemlich lang sein.
Man beginnt wahrscheinlich am Bug mit einer Leine zur Klampe am Steg, macht dort eine halbe OXO-Belegung und führt die Leine als Achterspring weiter zu einer Mittschiffsklampe an Bord. Genauso am Heck: Die weitergeführte Leine dient als Vorspring wie bei Boot A in der Abbildung.

Das ist in Ordnung, aber in dieser Konfiguration übernimmt die weitergeführte Spring nur eine von zwei möglichen Aufgaben. Sie verhindert die Vor- und Zurückbewegung des Bootes, kann aber den Bug bzw. das Heck nicht am Steg halten.
Man könnte einwenden, dass das keine Rolle spiele, da der Bug und das Heck von der Bug- bzw. Heckleine am Steg gehalten werden. Es kann jedoch vorkommen, dass die Bug- oder Heckleine unklar kommt und nachjustiert werden muss. In einem solchen Fall muss die weitergeführte Spring ganz abgenommen werden.
Besser ist es, mit vier einzelnen Leinen festzumachen. Diese müssen nicht so lang sein und sind daher nicht nur leichter zu handhaben, sondern könne...
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort
- Allgemeine Tipps
- Festmachen und Ankern
- Unter Segel
- Navigation
- Sicherheit
- An Bord
- Motor-Tipps
- Stichwortverzeichnis