›Arbeit des Himmels‹
eBook - ePub

›Arbeit des Himmels‹

Jüdische Konzeptionen rituellen Schreibens in der europäischen Kultur des Mittelalters

  1. 260 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub

›Arbeit des Himmels‹

Jüdische Konzeptionen rituellen Schreibens in der europäischen Kultur des Mittelalters

Über dieses Buch

Die Studie beschäftigt sich mit Konzeptionen des rituellen Schreibens der STaM (Sifrei Torah, Tefillin, Mezuzot) im pluralistischen Kontext der europäischen Kultur Frankreichs und Deutschlands vom 11. bis 14. Jahrhundert. Dabei stehen nicht die Artefakte selbst, sondern erstmals halachische, ethische und mystische Textzeugnisse, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Schriftrollenherstellung befassen, im Zentrum der Untersuchung. Die facettenreiche Schreiberliteratur, die bislang nur marginal Gegenstand der Forschung war, reflektiert nicht nur die politischen, sozialen und ökonomischen Verhältnisse ihrer Entstehungszeit, sondern auch vielfältige Interaktionen zwischen der jüdischen und nichtjüdischen Gesellschaft. Die Autorin diskutiert dementsprechend Modifikationen und Neuerungen der Schreibvorschriften vor dem Hintergrund der christlichen Umweltkultur, die als ein wichtiger Auslöser für die vielfältigen Veränderungen innerhalb der jüdischen Schreibtradition betrachtet werden kann. Die heiligen Rollen wurden als Abgrenzungsinstrumente zu einer erstarkenden christlichen Gemeinschaft inszeniert, in der das heilige Buch als Identitätsträger eine enorme Bedeutung gewann.

Häufig gestellte Fragen

Ja, du kannst dein Abo jederzeit über den Tab Abo in deinen Kontoeinstellungen auf der Perlego-Website kündigen. Dein Abo bleibt bis zum Ende deines aktuellen Abrechnungszeitraums aktiv. Erfahre, wie du dein Abo kündigen kannst.
Nein, Bücher können nicht als externe Dateien, z. B. PDFs, zur Verwendung außerhalb von Perlego heruntergeladen werden. Du kannst jedoch Bücher in der Perlego-App herunterladen, um sie offline auf deinem Smartphone oder Tablet zu lesen. Weitere Informationen hier.
Perlego bietet zwei Abopläne an: Elementar und Erweitert
  • Elementar ist ideal für Lernende und Profis, die sich mit einer Vielzahl von Themen beschäftigen möchten. Erhalte Zugang zur Basic-Bibliothek mit über 800.000 vertrauenswürdigen Titeln und Bestsellern in den Bereichen Wirtschaft, persönliche Weiterentwicklung und Geisteswissenschaften. Enthält unbegrenzte Lesezeit und die Standardstimme für die Funktion „Vorlesen“.
  • Pro: Perfekt für fortgeschrittene Lernende und Forscher, die einen vollständigen, uneingeschränkten Zugang benötigen. Schalte über 1,4 Millionen Bücher zu Hunderten von Themen frei, darunter akademische und hochspezialisierte Titel. Das Pro-Abo umfasst auch erweiterte Funktionen wie Premium-Vorlesen und den Recherche-Assistenten.
Beide Abopläne sind mit monatlichen, halbjährlichen oder jährlichen Abrechnungszyklen verfügbar.
Wir sind ein Online-Abodienst für Lehrbücher, bei dem du für weniger als den Preis eines einzelnen Buches pro Monat Zugang zu einer ganzen Online-Bibliothek erhältst. Mit über 1 Million Büchern zu über 1.000 verschiedenen Themen haben wir bestimmt alles, was du brauchst! Weitere Informationen hier.
Achte auf das Symbol zum Vorlesen bei deinem nächsten Buch, um zu sehen, ob du es dir auch anhören kannst. Bei diesem Tool wird dir Text laut vorgelesen, wobei der Text beim Vorlesen auch grafisch hervorgehoben wird. Du kannst das Vorlesen jederzeit anhalten, beschleunigen und verlangsamen. Weitere Informationen hier.
Ja! Du kannst die Perlego-App sowohl auf iOS- als auch auf Android-Geräten nutzen, damit du jederzeit und überall lesen kannst – sogar offline. Perfekt für den Weg zur Arbeit oder wenn du unterwegs bist.
Bitte beachte, dass wir Geräte, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch ältere Versionen ausgeführt werden, nicht unterstützen können. Mehr über die Verwendung der App erfahren.
Ja, du hast Zugang zu ›Arbeit des Himmels‹ von Annett Martini im PDF- und/oder ePub-Format sowie zu anderen beliebten Büchern aus Theology & Religion & Jewish History. Aus unserem Katalog stehen dir über 1 Million Bücher zur Verfügung.

Information

1 Einleitung

1.1 Die „Arbeit des Himmels“

Im Babylonischen Talmud findet sich eine kleine und dennoch bemerkenswerte Anekdote. Ein Toraschreiber namens Rabbi Jehuda erinnert sich dort an folgende Begegnung:
Als ich zu Rabbi Jischmael kam, fragte er mich: „Mein Sohn, was ist deine Beschäftigung?“ Ich erwiderte ihm: „Ich bin [Tora]schreiber.“ Da sprach er zu mir: „Mein Sohn, sei vorsichtig bei deiner Arbeit, denn sie ist Arbeit des Himmels; wenn du nur einen Buchstaben auslässt oder einen Buchstaben zu viel [schreibst], zerstörst du die ganze Welt.“1
Die Warnung des Rabbi Jischmael aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert könnte mit unverändertem Wortlaut aus dem Munde eines Rabbiners unserer Zeit stammen. In den seither vergangenen zweitausend Jahren hat sich nichts am jüdischen Selbstverständnis als Bewahrer des ursprünglichen Gotteswortes der Heiligen Schrift geändert. Kein Buchstabe darf ausgelassen oder hinzugefügt werden, hätte doch der geringste Fehler eine Zerstörung der ganzen Welt – zumindest jedoch: der jüdischen Welt – zur Folge. Die Verantwortung bei einem solch heiklen Schreibakt ist immens und kann nicht von jedermann getragen werden.
Betrachtet man die materialen Eigenschaften von Torarollen und den kleinen beschriebenen Pergamentstücken in den Tefillin und Mezuzot, fällt das ernste Bemühen der Schreiber auf, jegliche Veränderung zu vermeiden. Die Beschaffenheit des Pergaments, die Zusammensetzung der Tinte, das Schriftbild und die festgelegten Formen der Buchstaben, der tagin und Sonderzeichen haben seit der Spätantike einige Veränderungen erfahren.2 Doch anders als bei der Weitergabe der Hebräischen Bibel haben die Schreiber bis heute den buchkünstlerischen Versuchungen der Umweltkulturen – etwa in Gestalt prachtvoller Illuminierungen oder kunstvoller Kalligraphie – erfolgreich widerstehen können. Die verschlossene Welt der sofrei STaM konnte auch von medialen Veränderungen wie dem revolutionären Buchdruck oder von technischen Neuerungen, die etwa die Materialherstellung und die Schreibgeräte betreffen, nicht erschüttert werden.3 Es scheint, als habe sich das Wort Gottes insbesondere in der Torarolle gleichsam zu einem Bild verdichtet, dessen „Sprache“ jenseits der einfachen Textebene in seinen materialen Elementen zu suchen ist.
Auch ein Blick hinter die Artefakte in Responsen, halachischen Kommentaren und Schreiberhandbüchern widerspricht dem Anschein einer erstarrten Tradition und zeigt, dass sich gerade in den Diskussionen um die materialen Elemente einer Torarolle innerjüdische Entwicklungen, geistesgeschichtliche Strömungen, politische und soziale Spannungen ebenso wie kulturelle Einflüsse manifestierten, die das jüdische Verständnis von Authentizität hinsichtlich der heiligen Rollen oftmals auf die Probe stellten. Die facettenreiche Schreiberliteratur, die bislang kaum ein Untersuchungsgegenstand der Jüdischen Studien war, reflektiert dabei nicht nur veränderte politische, soziale und ökonomische Bedingungen der Zeit, sondern auch Interaktionen und Spannungen zwischen der jüdischen und nichtjüdischen Gesellschaft.
Gegenstand der vorliegenden Studie ist die Untersuchung von rituell reinen Torarollen als ein außerordentliches kodikologisches, theologisches und soziales Phänomen der jüdischen Schrifttradition. Während das Kopieren eines Bibelkodex oder der ausdrücklich auch für die liturgische Lesung in der Synagoge hergestellten Schriftrollen (Megillot4) und Gebetbücher (Machzorim und Siddurim) kaum die Aufmerksamkeit der rabbinischen Autoritäten auf sich zog, ist die Abschrift der heiligen Schriftrollen seit der Antike in ein dichtes Geflecht religionsgesetzlicher Regulierungen eingebunden. Die stark idealisierten Vorstellungen und Theorien der rabbinischen Tradition zum Verhältnis von Material, Reinheit und Heiligkeit im Schreibkontext werden durch eine reiche Kommentarliteratur ergänzt, die aus einer ethisch-philosophischen, mystischen oder magischen Perspektive heraus die symbolische Bedeutung der materialen Elemente einer Torarolle, den rituellen Schreibprozess oder die außergewöhnlichen Charakteristika des Schreibers herausstellt.
Dieser innerjüdischen Trennung der Schriftrollen von den Kodizes und Megillot trägt die bisherige Forschung zur jüdischen Manuskriptkultur allerdings kaum Rechnung und vernachlässigt dadurch die enorme Bedeutung der Schriftrollenherstellung für die Herausbildung und Festigung von kulturellem Gedächtnis und Identität der Juden in der Diaspora in ihrer ganzen kulturhistorischen Tragweite als einen zentralen Mosaikstein jüdisch-christlicher bzw. jüdisch-islamischer Geschichte. Trotz der immensen Bedeutung, die den Artefakten als Mediatoren zwischen dem Heiligen und Profanen, der Vergangenheit und der Zukunft, aber auch der jüdischen und nichtjüdischen Gesellschaft beigemessen wurde, beschränkte sich die bisherige Forschung weitestgehend auf die Untersuchung der überlieferten materialen Artefakte selbst.
Dieses Desiderat soll in der vorliegenden Studie eingelöst werden. Ziel ist es, den bedeutenden Schatz an vernachlässigten Quellentexten zu heben und die Perspektive auf diesen zentralen Gegenstand der hebräischen Schrifttradition von einer eher textkritischen, kodikologisch-paläographischen Sicht für einen komplexeren kulturhistorischen Ansatz zu öffnen. Der Fokus wird dabei auf die Diasporagemeinden des christlich dominierten mittelalterlichen Europas mit einem besonderen Gewicht auf der aschkenasischen Tradition Nordfrankreichs und Deutschlands gerichtet sein.

1.2 Forschungen zu mittelalterlichen Artefakten

Das faszinierende Phänomen der jüdischen Schriftenherstellung, liturgische und nichtliturgische Texte auf horizontale Rollen zu schreiben, wurde von der früheren Forschung vor allem mit Blick auf archäologische Funde der Antike behandelt. Insbesondere die Schriftrollen aus Qumran am Toten Meer standen im Fokus unterschiedlicher Studien, die Textvarianten erhaltener biblischer Schriften, die materiale Beschaffenheit der Schreibhäute und der Tinten sowie bestimmte Merkmale des Layouts der Schriftrollen thematisierten.5 Erst in der letzten Dekade warfen Forscher wie Judith Olszowy-Schlanger, Mauro Perani, Jordan Penkower, Josef M. Oesch und Franz D. Hubmann neues Licht auch auf mittelalterliche Torarollen, die vollständig oder häufiger noch als Fragmente in unterschiedlichen Bibliotheken oder Genizot erhalten sind. Die jüdische Tradition sieht für ausgediente Torarollen die Lagerung in einer Geniza und die anschließende Beerdigung auf einem Friedhof vor, wo das organische Material dann schnell verrottet. Unter anderem aus diesem Grund ist nur eine sehr begrenzte Anzahl von vollständig erhaltenen, datierten mittelalterlichen Torarollen überliefert, die im europäischen Kulturraum beinahe ausschließlich in christlichen Bibliotheken überdauerten. Die gut erforschten Torarollen der Erfurter Handschriftensammlung, die sogenannte „Magdeburger Torarolle“ oder die erst kürzlich (als mittelalterlich neu)entdeckte Torarolle aus Bologna sind Beispiele mittelalterlicher sifrei torah aus Europa, die glücklicherweise vollständig überliefert sind.6 Es ist jedoch davon auszugehen, dass eine nicht geringe Anzahl von Torarollen(fragmenten) aus dem Mittelalter noch gänzlich unerforscht auf ihre Entdeckung warten. Ein Beispiel dafür ist die sehr gut und vollständig erhaltene Torarolle aus dem 14. Jahrhundert, die lange Zeit unbeachtet in der Hallenser Marienbibliothek lagerte. Hinzu kommt eine Reihe von Fragmenten, die beispielsweise in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, der Krakauer Jagiellonischen Bibliothek oder in der Reckendorfer Geniza in Franken erst in den letzten Jahren entdeckt wurden.7 Die Erforschung der teilweise abenteuerlichen Reisen dieser Artefakte durch diverse christliche Bibliotheken stellt einen wichtigen Beitrag zur Wissens-, Regional- und Alltagsgeschichte der mittelalterlichen jüdischen Kultur in Europa dar.8
Darüber hinaus bereicherten neue Funde aus der Kairoer Geniza unser Wissen über regional und temporal unterschiedliche Schreibpraktiken. So konnte Olszowy-Schlanger die übliche Auffassung hinsichtlich des Wendepunktes, an dem das Rollenformat durch den viel ökonomischeren und ergonomischeren Kodex ersetzt wurde, durch die Untersuchung einiger Rollen(fragmente) der Kairoer Geniza revidieren.9 Die große Anzahl von nichtbiblischen Rollen innerhalb der berühmten Geniza, die Abschnitte aus Midraschim, dem Talmud oder der Mischna sowie Gebetbücher aus dem 9. – 11. Jahrhundert enthalten, widersprechen der (nun obsoleten) Annahme, dass die Herstellung eines Kodex für profane Texte ab dem 8. Jahrhundert die übliche Technik und das Rollenformat allein liturgischen Texten für den Ritus vorbehalten gewesen sei. Die neuen Funde ermöglichten auch eine besser begründete Unterscheidung zwischen Torarollen, die in Aschkenas oder Sefarad, im Nahen Osten, dem Byzantinischen Reich oder dem Jemen hergestellt wurden. Varianten des Textes und des Layouts können typologischen Charakteristika regionaler Texttraditionen zugeordnet werden, wobei der berühmte Aleppo-Kodex (ca. 925),10 die entsprechenden Ausführungen des Moses Maimonides (1135–1204) in seinen Responsen und der Mišneh torah sowie der einflussreiche Šulḥan aruch (1563) des spanischen Halachisten Josef ben Ephraim Caro (1488–1575) die Referenzpunkte darstellen, nach denen ein mittelalterliches Bibelmanuskript – sei es ein Kodex oder eine Schriftrolle – in Raum und Zeit (grob) lokalisiert werden kann.11 Überdies ermöglichen paläographische Untersuchungen der für das Schreiben der STaM obligatorischen Quadratschrift, der tagin und otijjot mešunnot tiefere Einblicke in die Genese mittelalterlicher Schriftrollen.12 In diesem Kontext sind wiederum die Bemühungen von Olszowy-Schlanger herauszustreichen, die erstmalig auch Fragmente der Kairoer Geniza (Taylor-Schechter Geniza Collection) einbezogen und dergestalt unser Wissen um Schreibpraktiken in orientalischen Kulturen erweitert hat.13 Die fragmentarischen Überlieferungen auch aus anderen Sammlungen oder Bibliotheken sind deshalb wichtige Quellen, um die schwierige Datierung und Verortung der seltenen Schriftrollenfunde zu erleichtern.14 Eine umfassende Erforschung der mit den Schriftzeichen verbundenen magischen Schreibpraktiken steht jedoch genauso aus wie eine Untersuchung der Rezeption dieser Schriftelemente als ethische, mystische oder philosophische Gegenstände des jüdischen Denkens. Last but not least seien die Studien von Forschern wie Malachi Beit Arie, Colette Sirat, Gabrielle Sed-Rajna, Ada Yardeni, David Stern oder Katrin Kogman-Appel erwähnt, die viel Licht in das Dunkel mittelalterlicher Schreibstuben brachten.

1.3 Thesen, Ziele und Methoden

Die jüdische Auffassung von der Herstellung einer rituell reinen Tora durchlief in der Zeit vom 11. bis 15. Jahrhundert einen tiefgreifenden Transformationsprozess, der von einem wachsenden Interesse an der symbolischen Bedeutung der Schriftzeichen begleitet wurde. Es ist ein zentrales Ziel der vorliegenden Studie, diese Neuerungen und Modifikationen im Vergleich mit den antiken Quellen der Schreiberliteratur darzustellen und nach ihren Ursachen zu forschen. Die Untersuchung wird von der Hypothese geleitet, dass es sich bei den veränderten Perspektiven auf die materialen Elemente einer Torarolle keineswegs um eine rein innerjüdische Debatte handelte – auch wenn die Quellentexte oftmals einen solchen Anschein erwecken. Es soll geprüft werden, ob nicht vielmehr die christliche Umweltkultur und das ambivalente jüdisch-christliche Verhältnis als ein wesentlicher Katalysator der Entwicklungen betrachtet werden können. Für diese Argumentation lassen sich zahlreiche Forschungen zum jüdischen Leben im mittelalterlichen Aschkenas heranziehen, die in den letzten Dekaden eine differenziertere Sichtweise auf die jüdische Geschichte im europäischen Mittelalter in Anschlag brachten, um der Ambivalenz des jüdisch-christlichen Miteinanders gerecht zu werden.15 Der Fokus auf die katastrophalen Fixpunkte der Geschichte der Juden im mittelalterlichen Europa – die traumatischen Ereignisse im Zusammenhang mit dem ersten Kreuzzug im Jahre 1096, die Zwangsdisputationen, Bücherverbrennungen, polemischen Debatten und Ritualmordanschuldigungen, die europaweiten Vertreibungen und schließlich die Zerstörung zahlreicher jüdischer Geme...

Inhaltsverzeichnis

  1. Title Page
  2. Copyright
  3. Contents
  4. Danksagung
  5. 1 Einleitung
  6. 2 Das kulturelle Gedächtnis der heiligen Schriften
  7. 3 Das Schreibmaterial der STaM als Träger kultureller Identität aus antiker Perspektive
  8. 4 Die Herstellung rituell reiner Beschreibstoffe im mittelalterlichen Europa zwischen Akkulturation und Demarkation
  9. 5 Das Schreiben der sifrei ha-qodeš zwischen Halacha und Magie: Die Perspektive der Ḥasidei Aškenaz
  10. 6 Der ideale Schreiber
  11. 7 Der Name Gottes oder die Magie des Schreibens
  12. 8 Die Kanonisierung der Schrift in der mittelalterlichen europäischen Schreibpraxis
  13. 9 Die Bedeutung der Buchstaben, tagin und otijjot mešunnot in der aschkenasischen Schriftauslegung des Mittelalters
  14. 10 Die Verbindung von rabbinischer Theorie und mystischer Spekulation in der Schreiberliteratur
  15. 11 Abschließende Bemerkung
  16. Quellenregister
  17. Namensregister