Vilma Steindling
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Vilma Steindling

Eine jüdische Kommunistin im Widerstand. Mit einem Nachwort von Anton Pelinka

  1. 224 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Vilma Steindling

Eine jüdische Kommunistin im Widerstand. Mit einem Nachwort von Anton Pelinka

Über dieses Buch

Mit acht Jahren kommt Vilma Steindling ins jüdische Waisenhaus im Wiener 19. Bezirk. Schon mit 16 Jahren politisiert sie sich und tritt in den Kommunistischen Jugendverband ein. 1937 folgt die junge Frau ihrem Lebensgefährten Arthur Kreindel nach Paris, denn im austrofaschistischen "Ständestaat" unter Kurt Schuschnigg sind die KP und der KJV verboten. Nach der Besetzung Frankreichs durch Hitlerdeutschland engagiert sie sich in der sogenannten "Mädelarbeit" der Résistance. Als sie 1942 denunziert und verhaftet wird, wird sie ins KZ Auschwitz überstellt. Sie überlebt den Todesmarsch ins KZ Ravensbrück, wo sie vom schwedischen Roten Kreuz befreit wird. Im Herbst 1945 kehrt Vilma nach Wien zurück und erfährt erst jetzt, dass ihr Lebensgefährte Arthur in Dachau ermordet worden ist. Gibt es für sie ein Leben danach? Ein Leben nach Ausschwitz? Vilma ist nun völlig auf sich gestellt, obdachlos und ohne Arbeit. Sie sucht Hilfe bei dem einzigen ihr möglich erscheinenden Zufluchtsort, der Kommunistischen Partei, wird jedoch herb enttäuscht. Nach und nach beginnt sie, ihre politische Überzeugung zu hinterfragen. Dieses Buch zeichnet den Lebensweg einer mutigen Frau nach, die für ihre Ideale ihr Leben aufs Spiel setzte und die trotz schwerwiegender Traumatisierungen wieder zurück ins Leben fand. Über das Leid, das sie erfahren hatte, sprach sie wenig. Welche Folgen das für ihre Kinder und Enkelkinder hatte, auch damit setzen sich die Autorinnen in sehr persönlichen Zugängen auseinander.

Häufig gestellte Fragen

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Anhang

Zitate in der Originalsprache

Irma Mico: S. 34
»Mais malgré tout sur le coup, ça m’a posé des problèmes, ça m’a tracassée, c’était tellement contre nature. J’ai un peu tiqué, mais on m’a expliqué que c’était une ruse de Staline. Il était tellement intelligent que ça ne pouvait pas être une erreur. J’ai donc comme beaucoup fini par avaler la couleuvre.«
Zitiert nach Claude Collin: S. 37
»Il est particulièrement réconfortant en ces temps de malheur de voir de nombreux travailleurs parisiens s’entretenir amicalement avec les soldats allemands, soit dans la rue, soit au bistro du coin. Bravo, camarades, continuez, même si cela ne plaît pas à certains bourgeois aussi stupides que malfaisants.«
Yvette Sémard: S. 69f.
»Alors, Madame, vous toussez, dites-vous?
Oui, docteur.
Quand toussez-vous, le jour ou la nuit?
Les deux, docteur.
Approchez.
Alors là, je reste médusée de ce que je vois et entends: Paule a sur le dos des sous-vêtements chauds, un tailleur en laine, une veste de laine et, au-dessus de tout cela, une ›moumoutte‹: eh bien, croyez-moi, c’est ainsi équipée que le docteur l’a auscultée. Le dialogue reprend:
Alors, Madame, quand toussez-vous le plus, debout ou allongée?
Couchée, docteur.
Alors, restez debout!
Puis s’adresse à l’infirmière: Donnez-lui deux cachets d’aspirine.
Je suis outrée.«
Marie-Claude Vaillant-Couturier: S. 76
»Mais nous savions qu’il fallait vivre, vivre à toute force, parce qu’il fallait que le monde sache que de telles choses étaient possibles. Nous mêmes qui les voyions, avions du mal à y croire. Il fallait à tout prix sortir vivantes de là pour raconter au monde ce que les fascistes avaient fait des hommes et des femmes dont le seul crime était d’aimer la liberté et de lutter pour l’indépendance de leur pays.«
Primo Levi: S. 76
»[…] che anche in questo luogo si può sopravvivere, e perciò si deve voler sopravvivere, per raccontare per portare testimonianza; e che per vivere è importante sforzarci di salvare almeno lo scheletro, l’impalcatura, la forma della civiltà.«
Marie-Claude Vaillant-Couturier: S. 82f.
»[…] les paillasses n’étaient jamais changées, à moins qu’elles soient complètement pourries. Les malades étaient couchées quatre par lit, avec des maladies différentes. Les femmes qui y rentraient pour une plaie aux jambes, par exemple, n’en ressortaient pas car ils y attrappaient le typhus ou la dysenterie. On laissait les mortes couchées plu...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Widmung
  5. Inhalt
  6. Vorwort
  7. I. »Wenn man arm ist, ist man ein Hund.«
  8. II. Konspirative Treffen im Beserlpark
  9. III. »Wie kann man mit dem Teufel einen Pakt schließen?«
  10. IV. »Glaubst du, ich werde eine gute Kommunistin werden?«
  11. V. In der Résistance
  12. VI. »Wenn Sie wüssten, wo Sie hinfahren, hätten sie es nicht so eilig.«
  13. VII. »Sie haben nicht vorgehabt, uns überleben zu lassen.«
  14. VIII. Obdachlos im Stadtpark
  15. IX. »Den Beruf habe ich nie bereut.«
  16. X. Konspirative Tätigkeit
  17. XI. Die Kaktussuppe
  18. XII. »Du bist doch nicht in Auschwitz. Wieso weinst du?«
  19. XIII. Kinder und Enkelkinder
  20. Nachwort
  21. Anhang