"Dancers to a Discordant System"
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"Dancers to a Discordant System"

Kreativität und Praxis in der Metal- und Hardcore-Szene

  1. 613 Seiten
  2. German
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"Dancers to a Discordant System"

Kreativität und Praxis in der Metal- und Hardcore-Szene

Über dieses Buch

Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der kreative Spielraum, der aus dem Verhältnis zwischen Einzelnen und Vielen hervorgeht. Die Metal- und Hardcore-Szene wirken als soziokulturelle Rahmen, in denen Formen der Agency in Relation zu einer spezifischen symbolischen Ordnung stehen. Diese Spannungen zwischen Kollektiv und Individuum, die dabei identifizierbaren Formationen von Wissen, Wertevorstellungen und damit korrespondierenden Subjektivierungen und Praktiken, welche zwischen Handlungspotenzial und Handlungsbeschränkung oszillieren, stehen im Zentrum der Analyse. Kreativität bildet in dieser Hinsicht einen Schlüsselbegriff, der aus so unterschiedlichen Bereichen wie der antiken Philosophie, Kunst und Ästhetik sowie der Psychologie mit Bedeutungen aufgeladen wurde. In seiner facettenreichen Entwicklung werden semantische Veränderungen und Erneuerungen erkennbar, die Aufschluss geben über das, was als kreativ galt, gilt und gelten soll. Aus einer kulturanthropologischen Perspektive der Europäischen Ethnologie/Volkskunde wurden die kreativen Potenziale in der Metal- und Hardcore-Szene mit empirischen Ansätzen untersucht, die sich aus Interviews, Medientextanalysen und teilnehmenden Beobachtungen speisen.

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Information

Jahr
2022
eBook-ISBN:
9783736966055
ISBN drucken
9783736976054
Auflage
1

Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Einleitung
  2. 2 Szeneskizzen
  3. 2.1 Metal und Hardcore als Felder kulturwissenschaftlicherForschung
  4. 2.2 Metal – Eine Skizze zur Szene
  5. 2.3 Hardcore – Eine Skizze zur Szene
  6. 3 Fragestellung und Forschungsansatz
  7. 4 Methodologie und Methodik: Zum Verhältnis von Theorieund Empirie
  8. 4.1 Praxis und Potenzial
  9. 4.2 Forschungsdesign
  10. 4.3 Menschen zwischen Diskursen und Dispositiven
  11. 4.4 Kultur: Das Relationale und das Emanatorische
  12. 4.5 Methoden und Quellen
  13. 5 Von Subkultur bis Szene: Das Problem der Benennung
  14. 5.1 Teilkulturkonzepte
  15. 5.2 Metal und Hardcore im Geflecht der Popkultur
  16. 5.3 Szenen als Formen postmoderner Vergemeinschaftungen
  17. 5.4 Zum Subkultur- und Szene-Theorem in der EuropäischenEthnologie/Volkskunde
  18. 5.5 Szenen und das Szenische
  19. 6 Kreativität im Wandel: Vom Mythos zum Dispositiv
  20. 6.1 Kreativierende Umwelt
  21. 6.2 Hierarchien der Kreativität: Von genial bis profan
  22. 6.3 Kreative Praxis
  23. 6.4 Kreativität als Dispositiv
  24. 6.5 Kreativität in Relationen
  25. 7 Empirie: Szenische Relationen und Valenzen
  26. 7.1 Analyse der Rezensionen
  27. 7.2 Analyse der Interviews
  28. 7.3 Autoethnografie und (Teilnehmende) Beobachtung
  29. 8 Das Begrenzende und das Eröffnende:Kultur – Kreativität – Freiheit
  30. Literatur und Quellen
  31. Danksagung