
- 612 Seiten
- German
- PDF
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Über dieses Buch
Im Mittelpunkt der Untersuchung steht der kreative Spielraum, der aus dem Verhältnis zwischen Einzelnen und Vielen hervorgeht. Die Metal- und Hardcore-Szene wirken als soziokulturelle Rahmen, in denen Formen der Agency in Relation zu einer spezifischen symbolischen Ordnung stehen. Diese Spannungen zwischen Kollektiv und Individuum, die dabei identifizierbaren Formationen von Wissen, Wertevorstellungen und damit korrespondierenden Subjektivierungen und Praktiken, welche zwischen Handlungspotenzial und Handlungsbeschränkung oszillieren, stehen im Zentrum der Analyse. Kreativität bildet in dieser Hinsicht einen Schlüsselbegriff, der aus so unterschiedlichen Bereichen wie der antiken Philosophie, Kunst und Ästhetik sowie der Psychologie mit Bedeutungen aufgeladen wurde. In seiner facettenreichen Entwicklung werden semantische Veränderungen und Erneuerungen erkennbar, die Aufschluss geben über das, was als kreativ galt, gilt und gelten soll. Aus einer kulturanthropologischen Perspektive der Europäischen Ethnologie/Volkskunde wurden die kreativen Potenziale in der Metal- und Hardcore-Szene mit empirischen Ansätzen untersucht, die sich aus Interviews, Medientextanalysen und teilnehmenden Beobachtungen speisen.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Szeneskizzen
- 2.1 Metal und Hardcore als Felder kulturwissenschaftlicherForschung
- 2.2 Metal – Eine Skizze zur Szene
- 2.3 Hardcore – Eine Skizze zur Szene
- 3 Fragestellung und Forschungsansatz
- 4 Methodologie und Methodik: Zum Verhältnis von Theorieund Empirie
- 4.1 Praxis und Potenzial
- 4.2 Forschungsdesign
- 4.3 Menschen zwischen Diskursen und Dispositiven
- 4.4 Kultur: Das Relationale und das Emanatorische
- 4.5 Methoden und Quellen
- 5 Von Subkultur bis Szene: Das Problem der Benennung
- 5.1 Teilkulturkonzepte
- 5.2 Metal und Hardcore im Geflecht der Popkultur
- 5.3 Szenen als Formen postmoderner Vergemeinschaftungen
- 5.4 Zum Subkultur- und Szene-Theorem in der EuropäischenEthnologie/Volkskunde
- 5.5 Szenen und das Szenische
- 6 Kreativität im Wandel: Vom Mythos zum Dispositiv
- 6.1 Kreativierende Umwelt
- 6.2 Hierarchien der Kreativität: Von genial bis profan
- 6.3 Kreative Praxis
- 6.4 Kreativität als Dispositiv
- 6.5 Kreativität in Relationen
- 7 Empirie: Szenische Relationen und Valenzen
- 7.1 Analyse der Rezensionen
- 7.2 Analyse der Interviews
- 7.3 Autoethnografie und (Teilnehmende) Beobachtung
- 8 Das Begrenzende und das Eröffnende:Kultur – Kreativität – Freiheit
- Literatur und Quellen
- Danksagung