Mein kleiner Stadtgarten
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Mein kleiner Stadtgarten

Grünes für Vorgarten, Hinterhof, Balkon und Handtuchgarten

  1. 144 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Mein kleiner Stadtgarten

Grünes für Vorgarten, Hinterhof, Balkon und Handtuchgarten

Über dieses Buch

Verwandeln Sie triste Grünstreifen in bunte Blumenwiesen, den eigenen Innenhof in einen gemütlichen Nachbarschaftsgarten oder Abstellflächen in kleine Oasen! Mit frischen Ideen zur Gestaltung und vielen Tipps aus eigener Erfahrung macht Garten-Bloggerin Silvia Appel Sie in null Komma nichts zum Stadtgärtner. Und das beste daran: Urban Gardening steckt an! Mit einem Parkplatz nur für Blumen, grünen Fassaden oder einem üppig bepflanzten Hauseingang steigern Sie nämlich nicht nur Ihre eigene Lebensqualität, sondern inspirieren auch andere dazu, Ihren gemeinsamen Lebensraum ein bisschen grüner zu machen. Lassen Sie sich begeistern und fangen Sie an – am besten direkt vor der eigenen Haustür!

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Information

ISBN drucken
9783818602710
eBook-ISBN:
9783818604769

Gärtnern direkt am Haus

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Feurige Chilis, Paprika und Tomaten direkt vor der Haustür!

Begrünte Häuser

EGAL, OB MAN IN EINER WOHNUNG ODER EINEM HAUS IN DER STADT WOHNT – in eigenen Beeten, auf dem Balkon oder der Dachterrasse kann man sich nach Lust und Laune austoben und hat die Möglichkeit, das Stadtbild individuell mitzugestalten. Es gibt aber auch Gemeinschaftsflächen wie Eingangsbereiche oder Innenhöfe, die verschönert werden möchten. In den meisten Fällen mangelt es nicht an freien Plätzen für einen kleinen Stadtgarten direkt am Haus, vielmehr fehlen den Bewohnern oft nur die zündenden Ideen und der erste Anstoß für eine grüne Lösung. Am besten ist es, mit der Veränderung im Kleinen zu beginnen, z. B. mit ein paar hübschen Töpfen und Kübeln. Und fängt erst mal einer an, lassen sich bestimmt schon bald weitere Nachbarn von der grünen Leidenschaft anstecken und ziehen mit eigenen Ideen nach!
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Bei aller Blütenpracht und all dem Grün ist die Fassade kaum mehr zu sehen.
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Wie schön ist es, als Besucher so farbenfroh willkommen geheißen zu werden!

Ein grünes Willkommen

DER ERSTE EINDRUCK ZÄHLT – warum also nicht gleich den Eingangsbereich nutzen, um Besucher mit einem bunten Blumengruß zu empfangen? Viele Häuser haben schmale Grünstreifen entlang der Außenmauern, die das ganze Jahr über farbenfroh gestaltet werden können. Im Frühling säumen Narzissen, Tulpen und Traubenhyazinthen den Weg, im Sommer und bis in den Herbst hinein zieren Sonnenblumen, Malven und Stockrosen die Hauswand. Im Spätsommer freuen sich dann Vögel und Eichhörnchen über die nahrhaften Samen und Kerne.
Wer weniger Arbeit haben und nur einmalig Pflanzen setzen möchte, sollte ein Staudenbeet mit mehrjährigen Pflanzen anlegen. Der Aufwand hält sich in Grenzen – einmal angelegt, geht es anschließend nur noch um die allgemeine Pflege. Hin und wieder ein wenig düngen, Unkraut jäten, Verblühtes abzupfen – und natürlich das Gießen nicht vergessen.
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Bereits im Frühling wird der Vorgarten zum Blütenmeer mit Narzissen, Tulpen und Traubenhyazinthen.
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Rosen, wilder Wein und Hortensien zieren den Vorgarten.
Vielleicht findet sich bei der nächsten Mieterversammlung die Möglichkeit, das Thema Vorgarten direkt anzusprechen. Am besten bereitet man konkrete Ideen vor, wie der Garten so genutzt werden könnte, dass alle etwas davon haben. Dabei sollte die Gemeinschaft im Vordergrund stehen; der Garten könnte z. B. als Treffpunkt gestaltet werden. Wer weiß, vielleicht warten alle nur darauf, dass jemand den ersten Schritt tut!
Wenn am Haus eine größere freie Fläche zur Verfügung steht, ist diese geradezu prädestiniert für einen Nachbarschaftsgarten! Das ist zwar manchmal nicht ganz so einfach, da man sich meist mit vielen Parteien einigen muss, aber einen Mini-Garten nur als Stellplatz für Fahrräder und Mülltonnen zu nutzen, wäre einfach schade. Vielleicht gewinnt man ja durch eine neue Anordnung und Abgrenzung noch Platz für eine lauschige Sitzecke! Man könnte die Mülltonnen beispielsweise hinter einer selbst gebauten Wand aus Bambus und Jute verschwinden lassen und diese mit Klematis oder Kapuzinerkresse begrünen. Auch Büsche, Sträucher und hochwachsende Nutzpflanzen können als Sichtschutz und Schattenspender dienen. Mit wenig Aufwand kann man viel bewirken und einen gemütlichen Treffpunkt für alle Nachbarn schaffen.
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Mithilfe von Hochbeeten lässt sich auch ein Gemüsebeet vor dem Haus anlegen.
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Ob großer Kübel oder kleiner Topf -Pflanzen sind immer Stimmungsmacher.
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Wer so leuchtend bunt begrüßt wird, fühlt sich gleich rundum wohl!
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Hauseingänge mit Urlaubsflair – das geht auch zu Hause!

Vor der Tür …

DER EINGANGSBEREICH VON STADTHÄUSERN – vor allem von solchen, in denen viele Parteien unter einem Dach wohnen – ist oftmals anonym und wenig einladend. Die freien Flächen direkt vor der Haustür sind häufig versiegelt und zugepflastert. Das sollte aber niemanden daran hindern, tätig zu werden, denn man muss ja nicht unbedingt im Erdreich gärtnern. Mit ein paar großen Töpfen, die bestimmt niemand mitnehmen kann, lässt sich im Nu eine südländische Atmosphäre kreieren. Die Treppenstufen vor der Haustür laden dazu ein, mit Terrakottatöpfen und Dekoelementen, z. B. Laternen oder Skulpturen aus Holz, verschönert zu werden. Große Hortensien, Lavendelstöcke oder Kletterrosen machen den Eingangsbereich zum Hingucker. Nicht nur die Bewohner, sondern auch vorbeischlendernde Passanten werden begeistert sein. Wer die Möglichkeit hat, sollte seinen Eingangsbereich so üppig wie möglich begrünen. Damit prägt man das Stadtbild auf unverwechselbare Art und Weise und inspiriert vielleicht andere dazu, ebenfalls aktiv zu werden, und auch Insekten und Vögel freuen sich über neue Nahrungsquellen.
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Frische Kräuter oder essbare Blüten in greifbarer Nähe auf dem Fensterbrett.

… und vor dem Fenster

MIT EINEM HÜBSCH BEPFLANZTEN BLUMENKASTEN AUF DEM FENSTERBRETT kann der Garten ganz nah sein – man muss nur das Fenster öffnen, und schon ist die Mini-Oase zum Greifen nahe. Einmal schnell mit der Hand durch den Kräuterkasten streifen, den Duft einatmen – schon setzt die entspannende Wirkung ein. Aber nicht nur Lavendel, Rosmarin und Salbei verzaubern uns mit ihren herrlich würzigen Aromen, auch viele Blumenarten beleben mit ihren lieblich-zarten Düften. Doch ganz gleich, ob draußen vor dem Fenster Nutz- oder Zierpflanzen gedeihen – jede Art von Grün schafft drinnen eine Atmosphäre der Behaglichkeit, und der graue Großstadt-Dschungel wird zum echten grünen „Urban-Jungle“.
Nicht selten sieht man Kästen und Töpfe ohne Sicherung auf den Fensterbrettern stehen. Das kann sehr schnell gefährlich werden – eine starke Bö könnte ausreichen, um die Gefäße samt Pflanzen herunterzufegen – schlimmstenfalls auf die Straße oder den Gehweg. Deshalb ist es ratsam, für den Fensterbrett-Garten schwere Kästen aus Stein, Beton oder Terrak...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titel
  3. Vorwort
  4. Inhalt
  5. Die Stadtgarten–Basics
  6. Gärtnern direkt am Haus
  7. Gärtnern im öffentlichen Raum
  8. Gärtnern in der Gemeinschaft
  9. Die Stadtpflanzen
  10. Die Stadt als Garten entdecken
  11. Service