Mehrjähriges Gemüse
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Mehrjähriges Gemüse

Einmal pflanzen, dauernd ernten

  1. 157 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Mehrjähriges Gemüse

Einmal pflanzen, dauernd ernten

Über dieses Buch

Revolutionieren Sie Ihren Gemüsegarten! Mit mehrjährigem Gemüse sparen Sie Zeit, Kosten und Mühe, denn mit nur einmaligem Anbau ernten Sie jedes Jahr aufs Neue Ihr eigenes, frisches Gemüse. Ob im Garten oder auf dem Balkon – mit den hilfreichen Anleitungen und Praxistipps der erfahrenen Autoren steht der Planung Ihres eigenen Dauernutzgartens nichts mehr im Wege. Entdecken Sie nicht nur vergessene oder kaum bekannte Gemüsearten, sondern auch mehrjährige Früchte und Kräuter, und bereichern Sie Ihren Garten mit ägyptischen Zwiebeln, Oka oder Baumtomaten. Mit diesem Buch erleben Sie Jahr für Jahr maximalen Gemüsegenuss bei garantiert minimalem Aufwand!

Häufig gestellte Fragen

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Information

Wurzelgemüse

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Amerikanische Erdbirne

Volkstümlicher Name: Amerikanische Erdbirne.
Botanischer Name: Apios americana. Familie: Fabaceae.
Die ursprünglich in Nordamerika beheimatete Amerikanische Erdbirne, die man auch „Kartoffelbirne“ oder „essbare Glyzine“ nennt, ist eine wunderbare Kletterpflanze mit roten Blütentrauben. Jede Pflanze kann bis zu 2,5 kg länglicher Wurzelknöllchen hervorbringen. Man kann sie mit anderen dekorativen Kletterpflanzen wie Clematis oder Rosen gemischt pflanzen. Ihre langen Schoten beinhalten essbare Samen mit einem hohen Gehalt an Stärke und Proteinen. Diese Art eignet sich auch für die Permakultur, weil sie den Stickstoff der Luft bindet und ihn an den Boden abgibt.

Anbau

Pflanzung: Man pflanzt diese kräftige, rankende Pflanze, die bis zu 1,2 m hoch werden kann, je nach Region im März oder April mit Pflanzabstand von 50 cm. Zum Vortreiben steckt man die Knollen ab Februar in Töpfe und stellt sie an die Heizung.
Standort: Sonnig, auf gut durchlässigen Böden, auch wenn diese Art die Feuchtigkeit eine Weile verträgt. Das Substrat sollte humusreich sein, damit die Knollen gut wachsen.
Winterhärte: Kein Problem, die Pflanze zieht sich im Winter vollständig ein, ein Kälteschutz ist nicht nötig. Man kann sie sogar zwei Jahre stehen lassen, wodurch man größere Knollen erhält.
Pflege: Stützen und gießen, mehr braucht diese Pflanze nicht.
Schädlinge: Bei der Amerikanischen Erdbirne sind keine Schädlinge bekannt.
Vermehrung: Sobald Sie die Funktion einmal verstanden haben, erkennen Sie, dass die Vermehrung ziemlich einfach ist. Die zahlreichen unterirdischen Wurzelgeflechte, die bis zu einem Meter Länge anwachsen können, dienen der Vermehrung.
Ernte: Ab Ende November bis in den März hinein entnehmen Sie die Zwiebeln. Reißen Sie diese vorsichtig heraus, weil sie sich leicht in der Erde verknäulen. Belassen Sie genügend Knollen für die nächste Ernte im Boden.

Verwendung

Was wird geerntet: Die Knollen, die meist zu vier oder fünf Stück an einer kreisförmig wachsenden Wurzel hängen.
Zubereitung: Sehr proteinreich und mit einer Konsistenz wie Kartoffeln, gibt das Wurzelgemüse ein raffiniertes Aroma bei Fleisch mit Soßen. Man muss es nur waschen, kochen und pellen.
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Gut zu wissen
Diese ausdauernde, in Südamerika sehr bekannte und lange genutzte Kulturpflanze hat nicht nur einen kulinarischen Nutzen, sondern schmückt sich mit wunderhübschen violetten Blüten. Schon allein deshalb sollte sie einen Platz im Gemüsegarten haben.
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Kleine Tipps
Sollten Sie nur wenig Zeit zum Anbinden haben, stellen Sie eine Rankhilfe aus Beton auf oder spannen Sie ein großmaschiges Netz, die Ranken klammern sich dann von selbst fest.

Echter Pastinak

Volkstümlicher Name: Echter Pastinak, Gemeiner Pastinak, Pastinake, Hammelsmöhre.
Botanischer Name: Pastinaca sativa. Familie: Apiaceae.
Pastinak ist eine alte, der Möhre ähnliche Gemüse-Kulturpflanze. Seine weiße Wurzel ist deutlich größer und wesentlich nahrhafter. Überwiegend als Tierfutter angebaut, erobert sich dieses Gemüse nun dank berühmter Köche und vieler Kochsendungen energisch einen Platz in unserem Alltag zurück. Pastinak ist eine sehr robuste Pflanze, die auch für Gartenneulinge geeignet ist. Der leicht nussige Geschmack wird Sie sicher verführen, und die Wurzel ist ein Jungbrunnen. Sie ist reich an Mineralstoffen und Kohlenhydraten. Man kann Pastinak lange Zeit lagern, ohne dass er seinen Geschmack oder Nährwert verliert.

Anbau

Pflanzung: Säen Sie Anfang April in Rillen von 2–3 cm Tiefe in humusreichen Boden. Legen Sie die Samen einzeln im Abstand von 10 cm. Mit feiner Erde bedecken und gut andrücken, regelmäßig gießen.
Standort: Sonnig, keine Staunässe.
Winterhärte: Die Pflanze ist ausgesprochen robust und überdauert den Winter ohne Schwierigkeiten.
Pflege: Während der Anbauzeit gießen und Unkraut jäten.
Schädlinge: Keine Schädlinge, und anders als bei der Möhre wird er auch nicht von der Möhrenfliege heimgesucht.
Vermehrung: Zwingend durch Aussaat im Frühling (April), die Ernte erfolgt nach etwa 5 Monaten.
Ernte: Kegelförmige, lange, weiße Wurzel, die man ab Ende des Sommers und den Winter hindurch mit der Grabgabel ausgräbt. In sehr feuchten oder sehr kalten Jahren lagert man die Wurzeln in einer geschützt stehenden Sandkiste. Lassen Sie bei einigen Exemplaren die Samenreifung für die weitere Kultur zu.

Verwendung

Was wird geerntet: Wurzeln. Man reißt die schönsten aus und wäscht sie gründlich.
Zubereitung: Gekocht in der Suppe oder im Gemüseeintopf, Pastinak schmeckt auch wunderbar im gemischten Eintopf (Pot-au-feu) oder als Pürree. Man kann ihn auch roh verwenden: gerieben und angemacht mit Olivenöl und einigen Spritzern Bio-Zitronensaft. In feine Streifen oder wie streichholzdünne Kartoffelstäbchen geschnitten, kann man Pastinak auch sehr schnell frittieren und damit die Kinder beeindrucken. Als Chips getrocknet, wird daraus eine leckere Knabber-Vorspeise, wenn man sie noch mit Paprikapulver bestreut.
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Gut zu wissen
Pastinak gab es schon im Mittelalter. Aufgrund des simplen Anbaus verdient er es, wieder zu unserer tagtäglichen Ernährung beizutragen.
Kleine Tipps
In Stücke geschnitten und blanchiert, lässt sich Pastinak mehrere Monate tiefgekühlt aufbewahren.

Elefanten-Knoblauch

Volkstümlicher Name: Riesenknoblauch, Elefanten-Knoblauch.
Botanischer Name: Allium ampeloprasum var. ampeloprasum. Familie Alliaceae.
Der Elefanten-Knoblauch, optisch halb Knoblauch und halb Lauch, bringt eine riesige Knolle von bis zu 12 cm im Durchmesser hervor. Diese bildet 4 bis 6 Zehen aus, wovon jede etwa die Größe einer normalen Knoblauchknolle erreicht. Ursprünglich in Osteuropa und Zentralasien heimisch, wird die Art heute in Nordamerika reichlich angebaut. Der Geschmack ist milder als der von Knoblauch und damit für manche Menschen besser verträglich als roher Knoblauch in Salaten. Im Sommer bildet sich ein Schaft mit Blüte, der bis zu 1,5 m aufragt. Die hübschen, kleinen, rosafarbenen Blüten bilden eine schöne Kugel aus. Auch wenn der Elefantenknoblauch reich an Vitamin A, C und E ist, fehlen ihm die Eigenschaften des gewöhnlichen Knoblauchs – eben weil er kein „echter“ Knoblauch ist.

Anbau

Pflanzung: Stecken Sie ab Ende Februar je eine schöne Zehe im Abstand von 30 cm in Reihen mit 50 cm Abstand.
Standort: Sonnig, auf gut durchlässigen Böden, die reich an reifem Kompost sind.
Winterhärte: Sehr w...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titel
  3. Inhalt
  4. Wozu braucht man einen Gemüsegarten, der dauerhaft von selbst wächst?
  5. Beete anlegen
  6. Blattgemüse
  7. Wurzelgemüse
  8. Früchte
  9. Kräuter
  10. Pflege
  11. Service
  12. Impressum