Naturführer für Kinder
- Heimische Vögel kinderleicht bestimmen
- Mit Basteltipps und Rezepten für Vogelfutter
- Mit spannenden Infos von Finn, dem Fuchs
Mit diesem Naturführer können Kinder unsere Vögel spielend bestimmen. Viele Fotos und Zeichnungen helfen dabei. Dazu erfahren Neugierige eine Menge über das Leben der Tiere. Damit das Vogel-Entdecken richtig Spaß macht, wird verraten, wie man Vogelfutter selbst macht und eine Federsammlung anlegen kann.
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Typisch! Keine Ente, obwohl es von Weitem so aussieht. Mit dünnem Hals und langem, spitzen Schnabel.
Cooles Floß Haubentaucher bauen flache, schwimmende Nester aus Wasserpflanzen – hier kommt so schnell kein Räuber an ihre Brut heran. Die Küken müssen keinen Schwimmkurs mitmachen – sie können schon vom ersten Tag an toll schwimmen und natürlich tauchen! Dabei jagen sie ihre Nahrung: kleine Fische bis zu 12 cm Länge, Wasserinsekten, Kaulquappen und auch mal einen Frosch.
Die Küken reiten „huckepack“ bei den Eltern.
Tanz der Taucher
Im Frühling kannst du sie auf offenen Wasserflächen tanzen sehen! Es beginnt damit, dass Männchen und Weibchen sich kopfschüttelnd ansehen, dann „tanzt“ das Weibchen mit gespreizten Flügeln vor dem Männchen und schließlich „tanzen“ beide, Bauch an Bauch.
Tafelente
Typisch! Kleine Ente. Männchen mit kastanienbraunem Kopf, hellgrauem Rücken und schwarzer Brust.
Immer am Schilf Wo viele Nährstoffe ins Wasser gespült werden und die Ufer von Schilf gesäumt sind, lebt die Tafelente. Ihr Nest versteckt sie im dichten Schilf. Im Mai legt das Weibchen 5–12 Eier, die Küken schlüpfen nach 4 Wochen und verlassen als Nestflüchter (siehe hier) sofort ihr Nest. Tafelenten tauchen nach Muscheln, Insektenlarven und Wasserpflanzen.
Das Weibchen ist schokoladenbraun.
Hüpf und tauch
Hast du schon mal eine Tafel- oder Reiherente auf dem See beobachtet? Sie tauchen mit einem kurzen Sprung ins Wasser. Das ist typisch für die Tauchenten. Im Gegensatz dazu stecken die Gründelenten (siehe hier) nur ihren Kopf unter Wasser.
Reiherente
Typisch! Kleine Ente. Männchen mit weißen Seiten und Federtolle auf dem Kopf.
Tolle Taucher Reiherenten brüten an natürlichen Seen, Teichen und sogar an Stauseen – Hauptsache, es gibt genügend Muscheln. Die ertaucht sie sich geschickt vom Grund des Sees: Bis zu 14 m Tiefe schafft sie locker. An einem Tag kann die Reiherente über 1000 Muscheln vom Gewässergrund herauftauchen. Wenn im Winter die Seen vereist sind, fliegt sie auch an die Küste und taucht hier nach Meeresmuscheln.
Das schlichtbraune Weibchen hat goldgelbe Augen.
Essen wie die Dinos
Mit ihrem Schnabel kann eine Ente keine Muscheln knacken. Sie macht es deshalb wie früher die Dinosaurier! Die haben Steinchen verschluckt, die im Magen die harte Kost zerreiben. Diese Magensteinchen waren bei den Dinos bis über 6 cm groß!
Köpfchen unter Wasser Stockenten leben auch an den kleinsten Tümpeln. Ihr Nest verstecken sie im dicht bewachsenen Uferbereich. Bei der Nahrungssuche guckt oft nur das Hinterteil der Ente aus dem Wasser, während sie den Grund nach Wasserinsekten und Schnecken absucht. Enten, die so nach Nahrung suchen, werden als Gründelenten von den Tauchenten (siehe hier) unterschieden.
Weibchen sind auf dem Nest perfekt getarnt!
Warum sind nur Männchen bunt?
Warum sind die Männchen der Stockente so bunt, die Weibchen nur schlicht braun? Für die Weibchen wäre es gefährlich bunt zu sein. Bräunlich sind sie perfekt auf ihrem Nest getarnt. Die Männchen werben mit ihrem bunten Gef...