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Über dieses Buch
Wildkräuter, das ist Superfood for free. Garantiert regional und saisonal. Unschlagbar gesund und absolut umsonst. In diesem Buch erfahren Sie das wichtigste über essbare Wildkräuter: Von der Suche über die Bestimmung bis hin zu wilden Rezepten für Kräutersalz und Kräuterbutter, Salate, Suppen, Kleinigkeiten, Hauptgerichte, Sirup und Süßes.
Diplom-Biologin und Kräuterexpertin Christine Schneider zeigt Ihnen die 33 besten Wildkräuter: wo Sie sie finden, wie Sie sie sicher erkennen und was Sie in der Küche daraus zaubern können. Gesund, umsonst, lecker: legen Sie los!
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Information
Verlag
Verlag Eugen UlmerJahr
2021ISBN drucken
9783818612696eBook-ISBN:
9783818614775Das Who-is-who der Besten

Bärlauch
Sammelzeit:
Die jungen Blätter vor der Blüte von Februar bis April, von März bis Juni die Knospen, Blüten und grünen Samen.
Lieblingsort:
Feuchte, schattige Plätze im Wald oder am Waldrand.
Kennzeichen:
Blätter riechen unverwechselbar nach Lauch, fühlen sich wachsig-ledrig an, glänzen, haben einen deutlichen Stiel und keine netzartigen Blattadern. Knospen sitzen auf einem zunächst kurzen, später die Blätter überragenden Stiel. Blüht weiß in einer aus sternförmigen Einzelblüten zusammengesetzten Kugel oder Halbkugel.
Aufgepasst!
Es gibt 3 giftige Doppelgänger (Fotos ab Seite 26): Das Maiglöckchen hat hell bereifte Blätter, die meist zu zweien am Stiel sitzen. Auf den Blättern des Aronstabs sind die netzartigen Adern zu erkennen, die ausgewachsenen Blätter sind pfeilförmig. Die Herbstzeitlose verrät sich durch den walnussgroßen Fruchtstand, der sich am Grund ihrer Blätter, die keinen Stiel haben, versteckt. Alle 3 riechen nicht lauchartig. Die Riechprobe ist also immer wichtig. Allerdings kann man sich bei einem Maiglöckchen im Bärlauchbestand vor lauter umgebenden Knoblauchduft auch täuschen.

Blütenknospen
Schmeckt …
wie Knoblauch, nur feiner. Eignet sich für Suppen, Soßen, als Pesto, zu Pasta, Salat, als Gewürz roh und gekocht.

Osterbutter
› 50 g Bärlauchblätter und/oder -knospen
› 125 g weiche Butter
› grobes Salz
Blätter fein hacken und mit Butter und Salz vermengen. Wer es frisch mag, kann noch gehackte Zitronenmelisse untermischen. Nach Belieben mit Blüten verzieren.

Die Blätter des Bärlauchs werden ab der Blütezeit nicht giftig, sie schmecken nur nicht mehr so frisch und sind etwas zäher. Probieren Sie dann unbedingt die anderen (jetzt unverwechselbaren) Pflanzenteile. Sie sind genauso lecker wie die Blätter.

Sauerklee Wald-Sauerklee
Sammelzeit:
Sauerklee ist praktisch das ganze Jahr zu sammeln. Im Frühjahr sind die Blätter am zartesten, die Blüten finden Sie im April und Mai.
Lieblingsort:
An feuchten Stellen im Wald, gerne an Ba...
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titel
- Inhaltsverzeichnis
- Auf zum Kräutersammeln
- Gute Gründe
- Wann und wo suchen?
- Richtig bestimmt und gesammelt
- Das Who-is-who der Besten
- Vom Korb auf den Teller
- Noch Fragen?
- Bildquellen
- Dank
- Impressum
- Wildkräuterkalender
- Die Top 10 der Wildkräuter