Borreliose erfolgreich erkennen und therapieren
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Borreliose erfolgreich erkennen und therapieren

Wie Sie Borreliose ganzheitlich und effektiv behandeln

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Borreliose erfolgreich erkennen und therapieren

Wie Sie Borreliose ganzheitlich und effektiv behandeln

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Über dieses Buch

Borreliose ist eine weit verbreitete, aber immer noch sehr unterschätzte Infektionserkrankung, die durch Zecken ausgelöst wird. Die Symptome sind vielfältig und können das Nervensystem, die Haut, aber auch die Gelenke, Muskeln und weitere Körperregionen betreffen. Viele Betroffene durchlaufen eine Odyssee bis endlich die richtige Diagnose gestellt wird - eine effektive Therapie bleibt häufig dennoch aus, sodass langwierige Krankheitsverläufe keine Seltenheit sind. Je rechtzeitiger die Borreliose erkannt und behandelt wird, umso besser sind ihre Heilungschancen. Dabei ist es besonders wichtig, eine chronische Borreliose, die zu schweren und irreparablen körperlichen Schäden führen kann, zu verhindern. In diesem Ratgeber für Betroffene und ihre Angehörigen werden neben schulmedizinischen Behandlungsmöglichkeiten ausführlich naturheilkundliche Methoden vorgestellt, die als Ergänzung oder alleinige Therapien angewendet werden können.

Häufig gestellte Fragen

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Therapiemöglichkeiten der Naturheilkunde

Bei chronischen Erkrankungen kann die Naturheilkunde oft sehr beeindruckende Erfolge erreichen, die zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität.
In der Naturheilkunde ist es oftmals erforderlich, dass die Behandlungskonzepte auf mehreren Säulen aufgebaut werden. Die jeweiligen Maßnahmen können sich dabei gegenseitig ergänzen.
Bei der Borreliosebehandlung sollte das Immunsystem besonders im Fokus stehen. Dieses gilt es zu aktivieren und Störmechanismen auszuschalten. Besteht beispielsweise eine Allergie, aber wird auf diese im Alltag des Patienten kaum berücksichtigt, indem weiterhin unverträgliche Nahrungsmittel gegessen werden, dann wird das Immunsystem permanent gereizt und überlastet. Dies wäre also ein gravierender Störfaktor, um die vorhandene Borreliose erfolgreich behandeln zu können.
Neben der Aktivierung des Immunsystems sollten auch die Selbstheilungskräfte gefördert werden. Dabei geht es darum, dass der Körper wieder zu Kräften kommt und die Borreliose besser überwinden kann.
Einige der hier vorgestellten Anwendungen können als alleinige Maßnahmen durchgeführt werden, häufig jedoch werden sie unterstützend zur schulmedizinischen Therapieform eingesetzt. Die Methoden der Naturheilkunde beruhen auf Erfahrungen und sind wissenschaftlich nicht allgemein anerkannt.
Gleichwohl sind sie häufig äußerst effektiv und können gerade bei chronischen Erkrankungen sehr erstaunliche Erfolge erzielen. Auch als Therapiebegleitung der schulmedizinischen Maßnahmen bietet sich das ein oder andere Verfahren an.
Die in diesem Kapitel vorgestellten Möglichkeiten aus der Naturheilkunde dürften als die gängigsten und mitunter erfolgreichsten Methoden gelten, die derzeit bekannt sind und angewendet werden.
Apherese
Bei der Apherese handelt es sich um ein noch immer relativ unbekanntes Verfahren, das derzeit in etwa 100 spezialisierten Zentren bundesweit in ambulanter Form angewendet wird. Die Apherese ist nichts anderes als eine Blutplasmareinigung und wird umgangssprachlich als Blutwäsche bzw. -reinigung bezeichnet. Sie wurde ursprünglich nicht dafür entwickelt, Borreliose zu therapieren, Erfahrungen haben jedoch gezeigt, dass sie dennoch eine sinnvolle Behandlungsoption für dieses Krankheitsbild darstellt.
In erster Linie wird die Apherese bei chronischen und akuten Erkrankungen des Stoffwechsels sowie bei Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, chronischen Entzündungen, Umwelterkrankungen wie chronischen Intoxikationen, Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa, bestimmten Herzmuskelerkrankungen und chronischen Infektionen wie z. B. Borreliose eingesetzt. Wie bereits gesagt, wurde die Apherese nicht dafür entwickelt, Borreliose-Patienten zu behandeln, aber die bisherigen Erfolge erscheinen sehr vielversprechend.
Grundlage der Apherese ist die Tatsache, dass sich bei bestimmten Krankheiten Substanzen im Blut befinden, die zu Schäden führen können. Bei der Blutplasmareinigung wird dem Körper dazu verholfen, sich von diesen schädlichen Stoffwechselprodukten, Toxinen und krankhaften Eiweißen zu befreien. Dadurch können das Immunsystem und der Stoffwechsel in ihr Gleichgewicht zurückgeführt werden.
Patienten, die gleichzeitig von einer Borreliose und einer Schwermetallbelastung betroffen sind, können durch die Apherese also doppelt profitieren.
Während der Anwendung ist der Patient an ein sogenanntes Apheresegerät angeschlossen, durch welches das Blut geleitet wird. Somit wird das Blut außerhalb des Körpers gereinigt.
Das bekannteste Verfahren einer Blutreinigung ist als Dialyse bekannt. Hierbei übernimmt das Dialysegerät die Funktion der erkrankten Nieren und befreit das Blut von toxischen Stoffen.
Bei der Apherese erhält der Patient zwei Zugänge über die Venen. Über den einen Zugang wird Blut entnommen, durch das Apheresegerät geführt und anschließend durch den zweiten Venenzugang dem Körper wieder zurückgeführt.
Die Apherese gilt weitgehend als nebenwirkungsfrei. Berichte von Borreliose-Patienten, die eine Blutreinigung haben durchführen lassen, klingen sehr vielversprechend. In den meisten Fällen ist es erforderlich, mehrere Sitzungen durchzuführen. Viele Betroffene berichten von einer Besserung nach der 5. Apherese.
Die Kosten einer Apherese belaufen sich auf über 1.000 Euro pro Sitzung. Obwohl die Apherese in zahlreichen Ländern anerkannt ist, erfolgt in Deutschland die Kostenübernahme durch Krankenkassen indikationsabhängig. Meistens steht den Patienten eine nervenaufreibende Auseinandersetzung mit der Krankenkasse bevor. Erfahrungsgemäß sind die Kosten bei Borreliose selbst zu tragen.
Entsäuerung
Saurer Regen und übersäuerte Böden sind als bedrohliche Umweltschäden in aller Munde. Dass auch der menschliche Organismus übersäuern kann und das zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden führt, wird im Gesundheitswesen immer noch zu selten berücksichtigt.
Die Naturheilkunde betrachtet Krankheiten nach ihrem Ursachenprinzip. So stehen Zivilisationskrankheiten wie Fibromyalgie, Arthrose, Rheuma, Tinnitus bis hin zu zahlreichen Allergien unter Verdacht, die Folgen einer chronischen Übersäuerung zu sein. Immer mehr Therapeuten gehen dazu über, die Entsäuerung in Behandlungen einzubringen.
Dies gilt unbedingt auch für eine ganzheitliche Therapie der Borreliose, insbesondere bei einem chronischen Verlauf. Auffällig ist, dass viele chronisch infizierte Borreliose-Patienten zu einer ständigen Übersäuerung neigen.
In der Diagnostik wird eine Säure-Basen-Analyse durchgeführt, um festzustellen, inwieweit die Basenpufferreserven erschöpft sind und in welchem Umfang eine Säure-Basen-Therapie angezeigt ist.
Damit im menschlichen Organismus zahlreiche komplizierte Stoffwechselprozesse ablaufen können, benötigt dieser einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Besonders die umfangreichen Enzymleistungen können nicht mehr aufrechterhalten werden, wenn der Körper übersäuert und damit der pH-Wert des Blutes, der Gewebsflüssigkeiten und der Organstrukturen nicht basisch ist.
Zwar kann der Körper den pH-Wert des Blutes konstant halten, aber innerhalb der Gewebsflüssigkeiten und den Körperzellen kommt es zu starken Säureansammlungen, wenn dem Körper nicht ausreichend basische Nährstoffe zugeführt werden. Das Ergebnis ist eine chronische Übersäuerungssituation des Körpers. Entsäuerungsexperten gehen sogar soweit, dass sie einen übersäuerten Organismus als Basis für Zellenentartungen – also Krebszellen – sehen. So beziehen ganzheitlich ausgerichtete onkologische Kliniken mittlerweile in ihre Behandlungen gezielte Entsäuerungen ein.
Säurebildende Lebensmittel wie Zucker, Weißmehl, Fleisch, Alkohol, Kaffee und Nikotin werden in der heutigen Zeit in viel zu großen Mengen konsumiert. Weiterhin wirken tagtäglich viele Umweltbelastungen wie Umweltschadstoffe, Autoabgase, Medikamente und vieles mehr auf uns ein. Diese werden vom Organismus zu Säuren verstoffwechselt mit dem Ergebnis einer Schlackenbildung und Mineralstoffverarmung. Wenn dann noch emotionale Komponenten wie Stress, Hektik, Ärger und Lärm als Säurebildner hinzukommen, droht der Körper zu übersäuern.
In der Umwelt neutralisiert und remineralisiert man übersäuerte Böden mit der Zufuhr von basischem Kalk, um ein ausgeglichenes Säure-Basengleichgewicht herzustellen. Genauso verhält es sich mit dem menschlichen Organismus, den man mit Mineralstoffen, basischer Ernährung und Entsäuerung wieder in ein gesundes Gleichgewicht bewegen kann.
Sehr hilfreich sind basische Voll- und Fußbäder und Wickel, denn nach dem Gesetz der Osmose werden im Körper befindliche Säuren durch den Konzentrationsausgleich über die Haut ausgeleitet.
Die basische Ernährung besteht aus Gemüse und Obst und täglich 2 bis 3 Litern Kräutertee und kohlesäurefreiem Trinkwasser.
Immunsystemstärkung
An die Wichtigkeit eines funktionierenden Immunsystems wird bei einer Borreliose häufig leider nicht gedacht.
Dabei haben diejenigen, die über ein gut funktionierendes Immunsystem verfügen, gute Chancen, die Borrelien ohne große Probleme abzuwehren, sodass die Erkrankung erst gar nicht zum Ausbruch kommen muss. Allerdings dürfte diese Situation heutzutage eher eine Ausnahme sein, weil bei vielen Menschen das Immunsystem nicht so intakt ist, wie es eigentlich sein sollte. Somit kann sich dann bei den meisten mit Borrelien infizierten Personen die Borreliose als komplexe und oftmals langwierige Erkrankung entwickeln.
Ein intaktes Immunsystem spielt bei der Behandlung der Borreliose eine ganz wesentliche Rolle. Es gibt sogar Erfahrungsberichte, nach denen erfolgreiche Borreliosetherapien fast ausschließlich aus der Stärkung des Immunsystems bestanden.
Um das Immunsystem erfolgreich aktivieren zu können, ist es unerlässlich, die Ursache für die Immunschwäche herauszufinden. Diese Ursachenforschung ist häufig ein Thema in naturheilkundlichen Praxen, in der klassischen Medizin wird sie hingegen eher selten verfolgt.
Dabei kann gerade die Beseitigung der Ursache zu einer enormen Immunstärkung führen. Die Ursachen können sehr vielfältig sein und reichen vom Vorhandensein von Umweltgiften im Organismus, einer Unterversorgung mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen, einer gestörten Darmflora, Schlafstörungen, Stress bis hin zu früheren Infektionen und schlechter Ernährung – um nur einige der Gründe zu nennen.
Spätestens mit dem Auftreten der Borrelioseerkrankung sollte das Immunsystem stabilisiert werden. Hierfür eignen sich viele Methoden aus dem Bereich der Naturheilkunde. Für den Erfolg ist allerdings eine aktive Mitarbeit des Patienten unerlässlich. Und wenn eine Stabilisierung des Immunsystems zum Behandlungskonzept gehört, dann ist dies nicht mit der täglichen Einnahme von einer einzigen Tablette erledigt.
Die Aktivierung des Immunsystems kann durch vielfältige Maßnahmen erfolgen. Hier eignen sich verschiedene Phytopräparate, homöopathische Mittel, Vitamine, diverse Nahrungsergänzungsmittel, Sport, Sauna- und Infrarotkabinenbesuche sowie diverse Entspannungstechniken zur Stressreduzierung. Namentlich sind dies beispielsweise Präparate wie Echinacea, Vitamin C, Vitamin D, Vitamin E, Eisen, Zink, Darmflorapräparate, Colostrum, Q10 sowie Qi Gong und Tai Chi. Auch Reiki, Akupunktur und Akupressur können das Immunsystem unterstützen.
Als besonders effektiv gilt das Schwarzkümmelöl. Es wird in der arabischen Welt, in Indien und Äthiopien seit vielen Jahren traditionell in der Volksmedizin eingesetzt. Aufgrund der über 100 hochwirksamen Inhaltsstoffe wie mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamine A, D, E, und B sowie Zink, Selen und Magnesium – um nur einige von ihnen zu nennen – gilt Schwarzkümmelöl als ein wahrer Immunbooster. Besonders hochwertig soll das kaltgepresste Öl aus dem ägyptischen Samen sein.
Es gibt also ein reichliches Angebot an verschiedenen hochwertigen Produkten, um sein Immunsystem auf Vordermann zu bringen.
Aber es ist nicht immer nur mit der Zufuhr von Präparaten getan, sondern so lange ein Störfaktor vorhanden ist und dieser nicht ausgeschaltet wird, kämpft man gegen Windmühlen. Wer beispielsweise unter Schlafstörungen leidet, sollte tunlichst dafür Sorge tragen, diese zu beseitigen. Denn insbesondere ein gesunder Schlaf ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein intaktes Immunsystem.
Oder wer z. B von einer chronischen Schwermetallbelastung betroffen ist, sollte unbedingt diese Schadstoffe aus dem Körper ausleiten, weil durch deren Anwesenheit das Immunsystem permanent überfordert wird.
Gleiches gilt auch für unverträgliche Nahrungsmittel. Werden trotz vorhandener Intoleranzen die unverträglichen Lebensmittel weiterhin verzehrt, führt dies zu einer Überstrapazierung des Immunsystems. Lesen Sie hierzu das Kapitel „Nahrungsmittelunverträglichkeiten“. Eine gesunde Ernährung besteht zwar aus gesunden Lebensmitteln, aber gesund sind diese nur, wenn sie vertragen werden.
Ernähren Sie sich beispielsweise gerne von Vollkornprodukten, aber haben eine Glutenintoleranz, dann schädigen Sie Ihren Körper mit diesen vermeintlich gesunden Lebensmitteln anstatt ihn zu stärken.
Auf Borreliose spezialisierte ganzheitlich arbeitende Therapeuten nutzen bei der Immunstützung auch gerne individualisierte Immunstimulantien der sogenannten Mikroimmuntherapie. Dieses Verfahren wenden bisher nur wenige Therapeuten in Deutschland an. Es wird auch bei anderen chronischen Virenbelastungen wie z. B. dem Epstein-Barr-Virus (EBV) eingesetzt.
Kardenwurzel
Die Karde sieht einer Distel zum Verwechseln ähnlich, obwohl sie einer ganz eigenen Pflanzenfamilie angehört. Da die Karde erst seit wenigen Jahren in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird, könnte man meinen, dass die Kardenwurzel eine erst in jüngster Zeit entdeckte Heilpflanze ist. Dabei wurde sie bereits im 17. Jahrhundert verwendet.
So erlebt die Karde derzeit eine Renaissance und erhält zunehmend Beachtung. Zurückzuführen ist dies hauptsächlich auf die beeindruckenden Erfolge, die durch den Kardeneinsatz bei Borreliose erzielt wurden.
Die Kardenwurzel ist in der Naturheilkunde mittlerweile zu einem der bevorzugten Mittel geworden, um eine Borreliose zu behandeln. Erfahrungen zeigen, dass auch bei Borreliose-Patienten, bei denen Antibiotika nicht zu dem gewünschten Erfolg führten, erfolgreich mit der Kardenwurzel therapiert werden konnten.
Die Karde kann vielfältig eingesetzt werden, sodass Borreliose nicht die einzige Anwendungsindikation darstellt. Die Karde kann sehr erfolgreich zur Stärkung des Immunsystems verabreicht werden, aber auch die Verdauung und der gesamte Stoffwechsel profitieren von der Einnahme. Außerdem kann die Karde bei verschiedenen Hauterkrankungen wie beispielsweise bei Warzen verwendet werden. Je nach Krankheitsbild kann die Karde kurweise oder auch über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Über die Dosierungsempfehlungen gibt es unterschiedliche Ansichten.
Die Empfehlungen reichen von dreimal täglich 5 Tropfen bis zu täglich drei Esslöffeln. Grundsätzlich sollte die Dosierung mit dem Therapeuten besprochen werden, denn bei einer zu starken Dosierung können durchaus unerwünschte Nebenwirkungen auftreten wie u. a. extreme Müdigkeit, Hautveränderungen und vermehrter Haarausfall.
Neben Bitter- und Gerbstoffen enthält die Kardenwurzel Iridoide, Saponine und Inulin sowie Tannin. Aufgrund des Inulins sollten Personen mit einer Fructoseintoleranz die Dosierung ganz niedrig...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Inhaltsverzeichnis
  4. Vorwort
  5. So lebt und sticht die Zecke
  6. Die Jahreszeiten der Zecke
  7. Infektionsrisiko und Durchseuchungsraten
  8. Was ist die Lyme-Borreliose?
  9. Neuroborreliose
  10. Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
  11. Rückfallfieber-Borreliose
  12. Übertragung der Borreliose
  13. Symptome einer Borreliose
  14. Symptome in alphabetischer Reihenfolge
  15. Der Krankheitsverlauf in 3 Stadien
  16. Weitere Infektionen, die mit Borreliose einhergehen können
  17. Begleiterkrankungen und häufig mit Borreliose verwechselte Erkrankungen
  18. Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  19. Diagnose – wie erkennt man eine Borreliose?
  20. Diagnosemöglichkeiten der Naturheilkunde
  21. Der lange Weg bis zur Diagnose
  22. Die Schwierigkeiten einer zuverlässigen Diagnose
  23. Therapiemöglichkeiten der Schulmedizin
  24. Therapiemöglichkeiten der Naturheilkunde
  25. Borreliose und Schwermetalle
  26. Vorbeugung und Zecken- und Mückenstichvermeidung
  27. Impfungen bei Borreliose und FSME
  28. Impfungen unter der Lupe
  29. Borreliose in der therapeutischen Praxis
  30. Checkliste bei Arztbesuchen
  31. Entfernung der Zecke
  32. Häufige Fragen
  33. Häufige Irrtümer
  34. Zecken bei Tieren
  35. Nützliche Adressen
  36. Zur Autorin
  37. Hinweise für den Leser, Bildnachweise