Was für ein Jahrhundert
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Was für ein Jahrhundert

Ein Leitfaden durch die Welt im Chaos

  1. 208 Seiten
  2. German
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Was für ein Jahrhundert

Ein Leitfaden durch die Welt im Chaos

Über dieses Buch

Kurt Seinitz hat sein Leben als Berichterstatter an den Brennpunkten des Zeitgeschehens verbracht und von Wladimir Putin bis Xi Jinping viele der großen politischen Akteure selbst getroffen. In diesem Buch liefert er einen Leitfaden durch ein irres Jahrhundert, der vieles fassbar, logisch und nachvollziehbar macht. Wie und warum verändert sich die Welt? Eine bodenständige Analyse voll Scharfsinn und Erfahrung.

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Information

Verlag
edition a
Jahr
2022
eBook-ISBN:
9783990016022
ISBN drucken
9783990016015

DIE KRISE DER ISLAMISCHEN WELT

In dem Krisenamalgam unter dem islamischen Halbmond paart sich das »islamische Erwachen« mit notorischem Staatsversagen. Kranke Staaten sind der Nährboden für terroristische Heilslehren. Die Emanzipation der islamischen Welt von der kolonialen Abhängigkeit hatte den Völkern nicht die Freiheit, sondern vielfach den Albtraum der Herrschaft von Tyrannen gebracht. »Nicht Ost, nicht West – der Islam ist die Lösung«, lautete dann gegen Ende des 20. Jahrhunderts etwa die Parole der Moslembrüder und anderer Dschihadisten als Antwort auf das Versagen des »arabischen Sozialismus«.
Signifikant für die Widersprüche in dem rückwärtsgewandten Dschihadismus (heißt: Glaubensanstrengung, Heiliger Krieg) sind die Verbindung des Terrors mit dem Gebrauch von modernsten Waffen sowie die Verbreitung von Glaubensbotschaften mit den modernsten Mitteln der Massenkommunikation. Terror im Namen Gottes hat aber der islamischen Welt auch nicht den erhofften Ausweg gewiesen. Islamistischer Terror fordert in der islamischen Welt tausendmal mehr Opfer als im Westen. Es ist ein Ringen im Islam selbst, der mit der modernen Welt nicht fertigwird.

Kann sich der Islam befreien?

Gibt es einen Weg, dass sich die islamische Welt aus der Gefangenschaft ihrer Ignoranz befreit? Der Professor für islamische Religionspädagogik der Universität Wien, Ednan Aslan, kritisiert die politischen Regime als Hemmschuh: »Die Religion wird von ihnen als Machtmittel missbraucht. Wenn Völker nicht in der Lage sind, ihre Zukunft zu gestalten, suchen sie die Rettung in der Vergangenheit. Es gibt eine Krise, weil die Moslems in einer modernen Gesellschaft nicht wissen, was sie vom Koran erwarten können und was nicht. Nun gibt es Kräfte, die diese Krise missbrauchen und den Menschen Angebote machen, die einfach nicht realistisch sind.« Professor Aslan verbindet die Krise mit der Bildungsfrage: »In der heutigen Welt der Wissenschaft produziert die islamische Welt höchstens fünf Prozent des Wissens. In dieser Krise kommen immer wieder Personen, die predigen, wir waren einst den anderen voraus, wurden aber zurückgedrängt. Dadurch vermeidet man eine aktuelle Debatte, welche die Führer der Staaten auch nicht wollen, denn sie würde unweigerlich ihre Stellung tangieren … Die Moslems müssen endlich die Opferrolle ablegen, denn der Islam droht, die Zukunft zu verlieren.«
Vom Scheitern der militanten Fundamentalisten, durch Terror eine Vorherrschaft im Islam herbeizubomben, spricht der in Kairo geborene deutsche Islamexperte Hamed Abdel-Samad in seinem Buch Der Untergang der islamischen Welt. Der Islam, so der Autor, schuf sich selbst die Hindernisse für seine vielfältigen Probleme mit der modernen Welt: Demokratiedefizit, Armutsproblem (gepaart mit Bevölkerungsexplosion), Frauenfrage. Ohne die Integration der Frauen ist in diesem Jahrtausend keine moderne Gesellschaft möglich. Statt die Defizite aufzuarbeiten, sehnen sich Islamisten, so der Autor, »zurück in den Mutterschoß«, in das »Goldene Zeitalter« des Islam von 700 bis 1300, in dem der Islam übrigens die moderne Welt angeführt hat. Seither ortet der Autor Fehlentwicklungen, die zu einem gigantischen Reformstau geführt haben.
Zitate: »Sie machen den Westen verantwortlich, obwohl die Osmanen mehr zur Rückständigkeit der arabischen Welt beigetragen haben als die europäischen Kolonialmächte … Zwei Eigenschaften hatten die Araber im Goldenen Zeitalter, die sie verloren haben: Selbstbewusstsein und eine hohe Integrationskraft für das Wissen anderer. Sie hatten keine Berührungsängste mit den Andersgläubigen und nutzten deren Expertise als Übersetzer oder Forscher. Sie ließen die Werke der Antike ins Arabische übertragen … Je mehr sich die Muslime von der Zeit des Propheten entfernten, desto unantastbarer wurde der Koran und desto stärker hingen die Muslime an seinen Buchstaben fest; eine Haltung, welche die Reform des Islam bis heute verhindert … Die Rückkehr zum radikal konservativen Islam ist für Muslime, die in Schwierigkeiten geraten, der kürzeste Weg … Die meisten Attentäter waren ›verwestlicht‹ und kippten in der Fremde in die Radikalisierung um … Für das chronische Beleidigtsein der Muslime ist ihr Selbstbild verantwortlich. Sie sehen sich noch immer als Träger einer Hochkultur und können sich nicht damit abfinden, dass sie eine führende Position in der Welt längst verloren haben.«
Ich bin der Meinung, dass der Islam sehr wohl einen quälenden Prozess durchmacht, sich an die moderne Welt anzupassen, und dass die militant-fundamentalistische Ausrichtung eine Gegenreaktion, ein Rückfall, auf den Druck der Anpassung ist. Die Moderne ist ein Schock in einer Glaubenswelt, die nie ein Zeitalter der Aufklärung durchgemacht hat. Die terroristischrevolutionären Ausformungen sind auch eine Folge und Antwort erstens des arabischen Nationalismus auf die europäische Kolonialisierung sowie zweitens des iranischen Nationalismus auf die Brachialverwestlichung durch Schah Mohammad Reza. Immer neue Nahrung erhält der islamische Fundamentalismus durch die Nichtbewältigung der sozialen Frage, die fehlende Industrialisierung und die mangelnden modernen Bildungseinrichtungen in den Staaten des Orients und der Dritten Welt. Überhaupt kommen staatliche Institutionen ihrer Aufgabe nur unzureichend nach. Wenn der Staat die Schulbildung reaktionären Koranschulen überlässt, kann man nichts anderes erwarten.
Ihren politischen Ausdruck finden die revolutionären Strömungen in der Bewegung der Moslembrüder, gegründet von dem ägyptischen Lehrer Hasan al-Banna auf sunnitischer Seite, und den »Militant Clerics« des iranischen Ajatollah Ruhollah Khomeini auf schiitischer Seite. Religiöse Fragen des Islam sind grundsätzlich eng mit politischen verbunden, da die Lehre Mohammeds auch eine über die Gestaltung eines rechtgeleiteten Staates ist. Dort ist für den Aufbau einer modernen Demokratie so gut wie kein Platz. Theologische Reformen sind im Islam schwieriger als im Christentum, da die Bibel eine Erzählung über Gott ist, während der Koran das Wort Gottes ist.
Am Niedergang und Verfall der islamischen Welt sind nicht die westlichen Imperialisten und Kolonialisten schuld. Ganz im Gegenteil: Sie haben den Islam aus seinem Schlaf geweckt – mit all den Folgen seither. Dennoch fand ich es einen Akt mit großer Symbolkraft, als 2014 das IS-Kalifat bei seiner Ausbreitung in Syrien und im Irak demonstrativ die Grenze zwischen jenen beiden Staaten niederwalzte, die von den Briten (Irak) und Franzosen (Syrien) aus der Konkursmasse des Osmanischen Reiches 1920 gezogen worden war.

Iran – die heilige Erstarrung

Der offene Konflikt des militant-fundamentalistischen Islam mit dem Westen nahm seinen Ausgang 1979 mit der Machtergreifung der »Militant Clerics« des Ajatollah Khomeini im Iran und erreichte mit 9/11, dem Terrorangriff der Al Kaida auf die New Yorker Zwillingstürme (»Tempel der Ungläubigen«) und das Verteidigungsministerium in Washington, seinen Höhepunkt. Beide Bewegungen waren aus inneren Konflikten ihrer Staaten hervorgegangen.
Im Iran war der Schah zu einem Befehlsempfänger Washingtons und zu einem grausamen Tyrannen geworden, nachdem ihm die USA 1953 den Thron vor einer nationalrevolutionären Bewegung gerettet hatten. Sein Sturz bestätigte die These des französischen Politologen Alexis de Tocqueville (1805 – 1859): »Der gefährlichste Moment für schlechte Regierungen ist, wenn sie sich bessern wollen.« Tatsächlich lockerte der Schah nach gutem Zureden von US-Präsident Jimmy Carter und der Krebsdiagnose in Wien durch Professor Karl Fellinger (»König der Ärzte, Arzt der Könige«) seinen festen Griff im Land. Viel schlimmer noch: Die Iraner sahen ihren gottgleichen Herrscher weinen – wegen einer Tränengaswolke gegen Demonstranten vor dem Weißen Haus. Erstmals hörten sie auch seine besonders weiche Stimme. Die Autorität war geschwunden, ebenso die Angst und die Demonstrationen setzten ein.
Der Fall des Schah-Regimes und die Machtergreifung Khomeinis im Februar 1979 entwickelten sich zu einer Massenhysterie. Ich war in Teheran, als im Hof der Residenz die neuen Parlamentsabgeordneten der Islamischen Republik vereidigt wurden. Als Khomeini die Bühne betrat, begannen an die 300 Männer, vor Ergriffenheit laut schluchzend zu heulen. Wie tiefgreifend diese Islamische Revolution war und ist, zeigt der Umstand, dass das Regime in den 43 Jahren seiner Macht keine innere Wandlung vollzogen hat. Nach wie vor ist der »Rahbar« (Führer), heute in der Person des Khomeini-Nachfolgers Ajatollah Khamenei, das oberste politische und religiöse Organ des Staates. Er ist aber nur Statthalter des im Verborgenen lebenden zwölften schiitischen Imam. Dieser ist das eigentliche Staatsoberhaupt.
Der Imam Muhammad ibn al-Hassan war Ende des 9. Jahrhunderts der Welt entrückt und wird in der Endzeit als »Mahdi« (Messias) zurückkehren. Der Erlöser soll Mohammeds Werk vollenden. Das Regime in Teheran und der heiligen Stadt Ghom sieht seine Aufgabe darin, auf Vorzeichen zu achten und den Iran als Landebahn für den Mahdi bereitzuhalten. Die Schiiten werden von fundamentalistischen Sunniten als Ketzer betrachtet. Die Gegenmacht auf der anderen Seite des Persischen Golfs ist das sunnitische Saudi-Arabien. Der König ist offiziell »Hüter der beiden heiligen Stätten« Mekka und Medina.

Teheran und die Atombombe

Mit der iranischen Bombe beziehungsweise mit der Fähigkeit, sie bei Bedarf rasch zusammenzubauen, muss jederzeit gerechnet werden. Es geht lediglich darum, dass Israel letztlich alles daransetzen würde, dies zu verhindern. Zwar hat Irans oberster Führer Ajatollah Ali Khamenei zweimal das Streben nach einer Atombombe bestritten und den Besitz von Massenvernichtungswaffen als »haram« (etwas Verbotenes) verdammt, doch gilt im Schiismus – aus seiner Leidensgeschichte der Unterdrückung heraus – auch das Wort »Taqiya« (Vorsicht, Absichten verbergen).
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Besuch beim iranischen Präsidenten Mohammad Khatami in Teheran
Präsident Khatami sagte mir einmal bei einer Islamkonferenz in Kuala Lumpur (Malaysia), der Iran sei selbst ein Opfer von Massenvernichtungswaffen geworden, als Iraks Saddam Hussein im ersten Golfkrieg Giftgas einsetzte und Hunderttausende iranische Kindersoldaten starben. Der Iran wisse, so Khatami, wer Atomwaffen besitzt, ist auch das Ziel von Atomwaffen. Ein iranischer Journalist machte mir gegenüber aber auch eine andere Rechnung auf: »Stellen Sie sich vor, Sie stehen am Hauptplatz von Teheran. Richtung Osten haben wir Pakistan mit Atomwaffen, Richtung Norden Russland mit Atomwaffen, Richtung Westen Israel mit Atomwaffen und Richtung Süden die US-Flotte im Golf mit Atomwaffen. Ausgerechnet von uns fordert man atomare Abstinenz.«
Israel und die USA erklären, es gehe nur darum, dass dieses Regime, dessen Revolutionsgarden nicht müde werden, die Zerstörung Israels anzudrohen, nicht in den Besitz von Atomwaffen kommt. Sollte das Regime in Teheran den Besitz von Atomwaffen bekannt geben (Israel tut es nicht), würde das unweigerlich einen atomaren Rüstungswettlauf im Mittleren Osten auslösen. Saudi-Arabien, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate gelten als »Kandidaten«.

Das Schlüsseljahr 1979

Das Jahr 1979 wird von immer mehr Historikern als das Schlüsseljahr des ausgehenden 20. Jahrhunderts betrachtet, als das Jahr, in dem »die Welt von heute begann«, so der Autor Frank Bösch in seinem Buch Zeitenwende 1979. Am 20. November 1979, dem Vorabend des neuen islamischen Jahres 1400, ereignete sich in Mekka, von der Iranischen Revolution inspiriert, etwas Ungeheuerliches: der Sturm von Hunderten Fundamentalisten mit Massengeiselnahme auf die Große Moschee, die Geburtsstätte des Islam. Ein Informant schilderte mir später den Ablauf: Viele Besucher der Moschee waren an diesem Tag wegen des herausragenden Datums ohnehin von Endzeitstimmungen geplagt, da stürmten die Täter, darunter Dutzende aus dem Iran, vor 50.000 Gläubigen die Kanzel und riefen die Menge auf, den Anführer als den Mahdi anzuerkennen. Das Weltenende stehe unmittelbar bevor. Als die Techniker das Mikrofon abschalteten, begannen sie, wild um sich zu schießen. Massenpanik brach aus. Viele Pilger wurden erdrückt, denn 65 der 68 Ausgänge waren verschlossen. Die Überlebenden wurden in den Wandelgängen zusammengetrieben. Die Saudi-Regierung antwortete mit einem Großangriff. Allein am ersten Tag starben an die 300 Pilger. Die Fundamentalisten zogen sich in die uralten, tiefen Katakomben zurück und verschanzten sich dort. In Sprechchören setzten sie das saudische Königshaus ab und erklärten sich zu den Beschützern der Kaaba. Zwei Wochen lang wurde in den Katakomben gekämpft (und auch Giftgas eingesetzt). Da die Saudis mit eigenen Kräften der Lage nicht Herr wurden, riefen sie Spezialisten aus Frankreich. Viele der gefangenen Terroristen wurden später geköpft.
Das Jahr 1979 mit der Machtergreifung der Islamisten im Iran und dem Sturm von Fundamentalisten auf die Große Moschee war eine Zeitenwende. Es war die Geburtsstunde des islamistischen Terrors. Es leitete in Saudi-Arabien durch das vorsichtig gewordene Königshaus über Jahrzehnte einen scharfen Kurswechsel zurück zum strengen Islam ein, der erst in diesen Jahren durch Kronprinzregent Mohammed bin Salman gelockert wurde. Es motivierte die Führung der kommunistischen Sowjetunion zur verhängnisvollen Invasion Afghanistans Ende dieses Jahres aus Sorge vor einem Übergreifen des Islamismus auf die Moslems im eigenen Land. Und es schuf den Nährboden für die spätere Terrororganisation Al Kaida.
KREISKY ALS PROPHET
Unergründlich ist der Orient: 1980 unternahm Bundeskanzler Kreisky (begleitet von Schwedens Olof Palme und Spaniens Felipe González) den – unbedankten – Versuch, im revolutionären Hexenkessel von Teheran die amerikanischen Botschaftsgeiseln freizubekommen. Den Abschluss und Höhepunkt der Gesprächsreihe mit iranischen Politikern bildete das Treffen mit dem damaligen starken Mann des Regimes, Ajatollah Beheshti (Spitzname: Ajatollah Rasputin). Beheshti sprach als langjähriger Imam von Hamburg das deutscheste Deutsch wie aus dem Bilderbuch.
In Teheran herrschte unerträgliche Hitze, als Kreisky auf dem Besuchersofa Beheshtis Platz nahm. Das Gespräch wollte gar nicht in Gang kommen, während sich Kreisky mit seinem bekannt großen weißen Taschentuch den Schweiß aus dem Gesicht wischte. Endlich fand Beheshti die ersten Worte: »Ja, ja, Herr Bundeskanzler, es ist heiß in Teheran.« Kreisky seufzte und wischte weiter. Beheshti wurde politisch und betonte deutlich: »Es ist sehr heiß in Teheran.« In diesem Augenblick war für Kreisky klar, dass seine Mission gescheitert war und er in Teheran nur mit billigen Sprüchen hingehalten wurde. Zornesröte stieg in seinen Kopf. Die funkelnden Augen wurden ganz schmal und Kreisky zischte betont abschätzig in tiefstem wienerischen Dialekt: »Wissen’S wos, Herr Beheshti, bei uns z’haus in Wien gibt’s a Sprichwurt: Wer schwitzt, is’ g’sund. Sie schwitzen net, Herr Beheshti!«
Wochen später flog Ajatollah Beheshti bei einem Bombenanschlag in die Luft. Kreisky war nicht der Täter, aber sein Fluch hatte gewirkt.

Saudi-Arabien und Al Ka...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Impressum
  3. Titel
  4. INHALT
  5. VORWORT
  6. JAHRHUNDERTWENDE UND ZEITENWENDE
  7. DIE VERDICHTUNG DER KRISEN
  8. PUTIN, ZERSTÖRER EINER EPOCHE
  9. ENDE DER GLOBALISIERUNG?
  10. WENDEZEITEN SIND NICHT NEU
  11. WIE DIE WELTORDNUNG VERLOREN GING
  12. DIE GROSSE SYSTEMVERDROSSENHEIT
  13. DEMOKRATIE IN BEDRÄNGNIS
  14. 40 JAHRE ORBÁN?
  15. »JALTA« – DIE MUTTER DER ALTEN ORDNUNG
  16. DER ZUSAMMENBRUCH DES SOWJETIMPERIUMS
  17. DAS AMERIKANISCHE ZEITALTER
  18. DIE FALSCHEN KRIEGE DER USA
  19. DER ABSTIEG DER ALTEN MÄCHTE
  20. DER AUFSTIEG CHINAS
  21. NAHOST – DIE MUTTER DER KRISEN
  22. DIE KRISE DER ISLAMISCHEN WELT
  23. KRISE DES GLAUBENS
  24. KLIMAKRISE, MIGRATIONSKRISE
  25. DAS WUNDER SÜDAFRIKA
  26. SUCHE NACH DER NEUEN ORDNUNG