
Reisen und Entdeckungen in Nord- und Zentralafrika
20.000 Kilometer durch Afrika
- 416 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
Über dieses Buch
Zu einer Zeit, da Afrika als faszinierendes, aber unwägbares und gefahrenvolles Land galt, stieß ein Mann weit in das Innere des "Schwarzen Kontinents" vor: Heinrich Barth begab sich 1849 im Auftrag der britischen Regierung mit einer drei Mann starken englischen Expedition auf Entdeckungsreise durch Nordund Zentralafrika. Er besuchte die einst legendäre Goldstadt Timbuktu am Niger, wo das offizielle Missionsziel, die Erschließung von Handelsmöglichkeiten, mit der harten Realität konfrontiert wurde. Nach insgesamt 2100 Tagen in der Sahara – genannt "Bar bela mar", Meer ohne Wasser –, und im Sudan, in denen er knapp 20 000 Kilometer zurücklegte und nahezu übermenschliche Strapazen erduldete, betrat der Forscher fünfeinhalb Jahre später als einziger Überlebender der Expedition europäischen Boden – mit Informationen über Land und Leute im Gepäck, die der europäischen Wissenschaft einen neuen Erdteil aufschlossen. Heinrich Barth, der Universalgelehrte und Vater der klassischen Afrikaforschung, erkannte bereits die so wichtigen Zusammenhänge zwischen Umwelt und Geschichte. Sein Vermächtnis wirkt bis in die Gegenwart fort und wird zukünftig wichtiger denn je sein: Am Heinrich-Barth-Institut der Universität Köln wird auch Forschung im Dienst von Initiativen zur Bewahrung des Natur- und Kulturerbes Afrikas betrieben, und in der Heinrich-Barth-Gesellschaft versammeln sich viele, die sich dem Geiste Barths verbunden fühlen. Das Wissen über die Vergangenheit für eine umweltfreundliche Zukunft zu nutzen, nicht nur in Afrika, sondern auf der ganzen Welt, das ist es, was wir von Heinrich Barth lernen müssen.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titel
- INHALT
- EINFÜHRUNG DES HERAUSGEBERS
- KAPITEL 1 Heinrich Barths Lebensweg bis zur großen Reise
- KAPITEL 2 Vorwort im Reisewerk des Dr. Heinrich Barth
- KAPITEL 3 Einleitung Heinrich Barths im Reisewerk
- KAPITEL 4 Fertig zum Aufbruch
- KAPITEL 5 Aufbruch nach Inner-Afrika
- KAPITEL 6 Spuren der Römerzeit
- KAPITEL 7 Die »Rote Hammada«
- KAPITEL 8 Mühsamer Marsch durch das »Sandmeer« des Fessan
- KAPITEL 9 Aufenthalt in Mursuk
- KAPITEL 10 Das Geheimnis der Felsbilder
- KAPITEL 11 Heinrich Barth in Lebensgefahr
- KAPITEL 12 Über die Grenzstation Rhat hinaus ins Unbekannte
- KAPITEL 13 Ein Überfall in der Wüstenöde bereitet sich vor
- KAPITEL 14 Gefährlicher Eintritt in das Alpenland der Wüste
- KAPITEL 15 Grenze des Sudans
- KAPITEL 16 »Ausflug« nach Agades
- KAPITEL 17 Im »Land der Schwarzen«
- KAPITEL 18 Einzug ins »afrikanische London«
- KAPITEL 19 Ankunft in der Residenz Kuka
- KAPITEL 20 Forschung und Abenteuer im »Herzen Afrikas«
- KAPITEL 21 Erkundungsritt im Altreich Kanem
- KAPITEL 22 In den Sumpfwäldern von Tuburi
- KAPITEL 23 Gefangen in Bagirmi
- KAPITEL 24 Tod des Freundes und Vereinsamung
- KAPITEL 25 Aufbruch nach dem »Fernen Westen«
- KAPITEL 26 Am Ufer des Niger
- KAPITEL 27 Timbuktu oder »Die raue Wirklichkeit«
- KAPITEL 28 Heinrich Barths Anmerkungen zur Politik in Timbuktu und in Europa
- KAPITEL 29 Rückreise vom Niger zum Tschad
- KAPITEL 30 Nordwärts auf gefahrvollen Wüstenwegen
- KAPITEL 31 Rückblick
- KAPITEL 32 Heinrich Barths Lebensweg nach der großen Reise
- ANHANG Afrikanisch-europäisches Gespräch vor 125 Jahren
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