
Exitstrategien
Suizid in der deutschsprachigen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts
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Exitstrategien
Suizid in der deutschsprachigen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts
Über dieses Buch
Poetische Reflexionen über den Suizid beleuchten die Verhältnisse, in denen Menschen verzweifeln. Doch vor welchen Hintergründen tritt die Suizidthematik in Erscheinung? Welche Formen und Funktionen weist sie auf? Handelt es sich um ein psychisches, soziales, politisches oder genderspezifisches Phänomen? Vielleicht um ein mediales oder (quasi)sakrales? Würde eine Neubewertung der Suizidthematik auch neue Lesarten bekannter Texte bzw. neue Sichtweisen auf bekannte Autoren befördern? Solchen Fragen gehen die Beiträger*innen auf den Grund, wobei sie das Aktuelle, mitunter Brisante der Suizidthematik und ihre Vielfältigkeit ins Blickfeld rücken. In diesem Sinne liegt dem thematisch wie methodisch breit aufgestellten Band der Anspruch zugrunde, zu einem differenzierteren literaturwissenschaftlichen Umgang mit dem Gegenstand beizutragen.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Series Information
- Copyright Information
- Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Das Selbstmord-Motiv in den Erzählungen Thomas Manns (Zoltán Szendi)
- Von Unterm Rad zum Steppenwolf: Suizid als eine Gestaltungsfigur der fiktiven Lebensgeschichte bei Hermann Hesse (Shuangzhi L)
- Die Flucht vor dem eigenen Ich. Suizid als Ausweg aus der Identitätskrise in Arnold Zweigs Erzählung Aufzeichnungen über eine Familie Klopfer (Ayşin Nar)
- Der psychogene Tod als Suizidform in Untergang eines Herzens von Stefan Zweig (Leyla Coşan)
- Selbstbestimmung durch Freitod: Zum Verhältnis von Suizid und Unfreiheit am Beispiel von Ulrich Plenzdorfs Die neuen Leiden des jungen W. (Elma Karaibrahimoğlu)
- Suizid als Akt der Freiheit angesichts des „Echec“. Jean Amérys Essay Hand an sich legen (1976) (Michael Hofmann)
- Freitod als Erlösung am Beispiel von Demir Özlüs Erzählung Halluzination in Berlin (Hatice Genç, Oktay Atik)
- Das Scheitern des Projekts Ich und der narratologisch vermiedene Suizid in Daniel Kehlmanns Ruhm (Swen Schulte Eickholt)
- Vom Wunsch, „Herr im eigenen Haus“ zu sein. Suizid und Männlichkeit in Wolfgang Herrndorfs Arbeit und Struktur (Onur Bazarkaya)
- Vergessene Kinder der Gesellschaft oder Kinder, die die Gesellschaft vergessen? Das Suizidmotiv im gegenwärtigen Adoleszenzroman am Beispiel von Luna Darkos Vergessene Kinder (Furkan Koca, Hikmet Asutay)
- „und Kraft merkt sich seit Langem, wo er ein Seil hat liegen sehen“ – Suizid als finaler Selbstentwurf in Jonas Lüschers Roman Kraft (Saniye Uysal Ünalan)
- „Mein Herz ist ein Automat aus Blech“. Suizid und Zwischenraum als Handlungsoptionen in Olivia Wenzels 1000 Serpentinen Angst (Katharina Müller, Julia Völker)
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