"Ich lerne sehen"
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"Ich lerne sehen"

Zu Rilkes Lyrik

  1. 304 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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"Ich lerne sehen"

Zu Rilkes Lyrik

Über dieses Buch

'Theoria' bedeutet ursprünglich 'Schauen'. Malte Laurids Brigge entdeckt eines Tages: "Ich lerne sehen". Teilhard de Chardin sagt über das Neue in der Moderne, "daß Angst der Preis ist, den der moderne Mensch dafür bezahlt, daß er die Welt neu zu sehen lernt". Dass Rilke immer wieder das Wort "schauen" (und seine Komposita) benutzt, hängt aufs Engste mit seiner Auffassung von der Beziehung zwischen Dichter und Welt zusammen. Das Auge ist Teil des Bewusstseins. Mit dem Begriff der 'Epiphanie' bezeichnet James Joyce ein plötzliches Sehen und Erkennen einer zunächst so nicht verstandenen Situation. Rilkes Weg vom Sehenlernen (z. B. bei Rodin und Cezanne) zum "Herzwerk" der späten Gedichte wird anhand einiger Gedichte als Stationen auf diesem Weg nachgezeichnet.

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. 1 »Ich habe ein Inneres, von dem ich nicht wußte«
  2. 2 Durch die Sprache sehen lernen: Der Panther
  3. 3 Tod und Wiedergeburt: Blaue Hortensie
  4. 4 Die »sich selber« verführenden Flamingos
  5. 5 »Flamme, ganz und gar« – die Spanische Tänzerin
  6. 6 Die Wirklichkeit und die Notwendigkeit des Balls
  7. 7 Du, »der Du nicht bist« – Der Ölbaum-Garten
  8. 8 Religion ohne Gott: Rilkes Gedicht Die Fensterrose
  9. 9 »Und war schon einer, der gelesen hatte« – Mohammeds Berufung
  10. 10 »da ist keine Stelle, / die dich nicht sieht« – Archaïscher Torso Apollos
  11. 11 Requiem – »Für eine Freundin«: dass »dein starker Tod uns dunkel unterbrach, / das Bisdahin abreißend vom Seither«
  12. 12 »wenn der Wind voller Weltraum uns am Angesicht zehrt« – Die Erste Elegie
  13. 13 Das menschliche Bewusstsein und die ›conditio humana‹ – Die Vierte Elegie
  14. 14 Die »Fahrenden«: Artistenmetaphysik in Rilkes Fünfter Elegie
  15. 15 »O staune, Engel« – Die Siebente Elegie
  16. 16 »das schriftliche Bild seines vereinsamten Schreis« – Die Zehnte Elegie
  17. 17 »O Orpheus singt!« – Sonette an Orpheus I, 1
  18. 18 »Und fast ein Mädchen wars« – Sonette an Orpheus I, 2
  19. 19 »O du verlorener Gott!« – Sonette an Orpheus I, 26
  20. 20 »Atmen, du unsichtbares Gedicht!« – Sonette an Orpheus II, 1
  21. 21 »Sei allem Abschied voran« – Sonette an Orpheus II, 13
  22. 22 »Tänzerin: o du Verlegung / alles Vergehens in Gang« – Sonette an Orpheus II, 18
  23. 23 Ausgesetzt auf den Bergen des Herzens
  24. 24 »Nicht mehr für Ohren …: Klang« – Der Gong
  25. 25 »Der Philosoph aber hüte sich vor Metaphern« – Die Metaphorizität der Sprache
  26. 26 Rilkes »Ästhetizismus« – »eine Zweckmäßigkeit ohne Zweck«
  27. 27 Bibliografie