
Wiederholung im Theater
Zur deutschsprachigen Gegenwartsdramatik und ihrer Inszenierung
- 267 Seiten
- German
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Wiederholung im Theater
Zur deutschsprachigen Gegenwartsdramatik und ihrer Inszenierung
Über dieses Buch
In 16 Fallstudien stellen die Beiträgerinnen und Beiträger dieses Bandes Phänomene der Wiederholung in Texten und Aufführungsprinzipien des Gegenwartstheaters zusammen und arbeiten mögliche Bedeutungspotentiale heraus. Untersucht werden Autorinnen und Autoren des zeitgenössischen Theaters oder ihre Werke sowie ausgewählte Theaterprojekte. Zu den analysierten Autorinnen und Autoren gehören Elfriede Jelinek, Lothar Trolle, Christoph Schlingensief, Martin Crimp, Roland Schimmelpfennig, Robert Kusmirowski sowie die Teilnehmer des Rimini-Protokolls. Damit legen die Beiträge eine Vielfalt von Strukturen frei, die als Wiederholungen bezeichnet werden. Insofern spiegelt das zeitgenössische Drama und mit ihm das Theater dieses grundlegende Strukturelement im künstlerischen Bereich in unterschiedlicher Weise wider. Die Ergebnisse dieses Bandes führen in die produktive Spannung der Realisation von Texten auf der Theaterbühne mit Blick auf das Drama ein.The contributors of this volume focus on the phenomena of repetition in scripts and plays in contemporary theatre and show possible meaning potentials. They present authors of Modern theatre or their works as well as selected theatre projects. The authors analysed are Elfriede Jelinek, Lothar Trolle, Christoph Schlingensief, Martin Crimp, Roland Schimmelpfennig, Robert Ku?mirowski as well as participants of the Rimini-Protocoll. Therefore, the contributions present various structures, classified as repetitions. Here, contemporary drama and theatre reflect this fundamental structural element in arts in different ways. The conclusions of this volume introduce the readers to a productive tension of the realisation of scripts on stage with regard to drama.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Title Page
- Copyright
- Table of Contents
- Body
- Vorwort
- I Prinzip der Wiederholung
- Paul Martin Langner (Kraków): Wiederholungen als künstlerisches Strukturelement. Zum Verhältnis von Wiederholungen und Singularität
- II Post/postdramatisches Rhizom
- Carola Hilmes (Frankfurt am Main): Auf den zweiten Blick: Wiederholungen im Theater heute
- Monika Wąsik-Linder (Łódź): Der rhizomatische Weg zur Wahrheit. Wiederholung als Theaterregel bei Christoph Schlingensief
- Anna Majkiewicz (Częstochowa): Elfriede Jelineks „Prinzessinnendramen“ auf der polnischen Bühne – im Spagat zwischen Innovation und Repetition
- III (Un)beständig
- Marta Famula (Paderborn): Das Unveränderliche und die Wiederholung. Die Rolle der Kontingenz in Max Frischs letztem Drama „Triptychon“
- Hans-Christian Stillmark (Potsdam): Skizze für eine theatralische Theorie der Wiederholung. Brechts und Müllers Lehrstücke sowie Sarah Kanes Endspiel „4.48 Psychosis“
- Joanna Gospodarczyk (Kraków): Wiederholung als Mimesis und ihre Hinterfragung im Theaterstück „Angriffe auf Anne“ von Martin Crimp
- IV Geschichtliche Re/Konstruktionen
- Julia Lind (Mainz): Literarische Zeitmodelle: Wiederholung als dramatische Strategie
- Micha Braun (Leipzig): Bloß Attrappen und Ruinen. Medien zur Wiederholung von Geschichte im installativen Werk Robert Kuśmirowskis
- Anna Cholewa-Purgał (Częstochowa): Repetition in the theatre: Margaret Atwood’s play “The Penelopiad” (2007) as a dramatic re-enactment of her dialogue with myth
- V Punktuelle Wiederholung
- Agata Mirecka (Kraków): Qualität der rhetorischen Figur der Wiederholung in Roland Schimmelpfennigs Drama
- Sebastian Dusza (Kraków): Linguistische Ansatzpunkte der Wiederholung im Text des Mikrodramas „Ramses“ von Wolfgang Bauer
- VI Variationen
- Joanna Warońska (Częstochowa): Thomas Bernhard auf polnischen Bühnen
- Anna Kowalewska (Wroclaw): Die Geschichte von Kaspar wiederholt
- Magdalena Idzi (Kraków): Wiederholung der existenziellen Motive in Schimmelpfennigs „Trilogie der Tiere“ als Spiel mit Sinn bzw. Unsinn des menschlichen Lebens. Eine rezeptionsästhetische Perspektive
- Elżbieta Hurnik (Częstochowa): Rückkehr zu Herbert Berger
- Verzeichnis der AutorInnen