Gender Studies – Queer Studies – Intersektionalität
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Gender Studies – Queer Studies – Intersektionalität

Eine Zwischenbilanz aus mediävistischer Perspektive

  1. 437 Seiten
  2. German
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Gender Studies – Queer Studies – Intersektionalität

Eine Zwischenbilanz aus mediävistischer Perspektive

Über dieses Buch

Der Band versammelt aktuelle mediävistische Forschungsansätze aus den Bereichen der Gender Studies, der Queer Studies und der Intersektionalitätsforschung. Der Horizont relevanter Fragestellungen, die sich mit diesen Theoriebildungen in den letzten Jahren und Jahrzehnten ergeben haben, ist weit gespannt. Die vorliegenden Beiträge prägt eine doppelte Agenda: einerseits die Fortschreibung der traditionsreichen Gender Studies in Auseinandersetzung mit den neuen Ansätzen, andererseits die Öffnung des Forschungsfelds in die neuen Richtungen mit dem Ziel, eine möglichst umfassende Auseinandersetzung mit Differenzlogiken und -kategorien der mittelalterlichen Literatur zu ermöglichen.This volume presents contemporary scholarly approaches from the fields of Gender Studies, Queer Studies, and Intersectionality from a medievalist perspective. These approaches have engendered a particularly broad range of research questions in recent decades. Therefore, the contributions take on a two-fold agenda: they seek to both reassess Gender Studies in the light of newer methodological frameworks, and to facilitate new lines of enquiry when investigating concepts of difference and identity in medieval and early modern literatures.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Title Page
  2. Copyright
  3. Table of Contents
  4. Body
  5. Ingrid Bennewitz / Jutta Eming / Johannes Traulsen: Einleitung: Gender Studies – Queer Studies – Intersektionalitätsforschung
  6. 1. Poetiken des Geschlechts
  7. Annette Gerok-Reiter: Genderinszenierungen im Minnesang. Vier Varianten und ihr poetologisches Potential
  8. Jutta Eming: Zorn im Heinrich von Kempten. Verkörperte Emotion und monologische Männlichkeit
  9. Seraina Plotke: Lücken und Leerstellen – Explorative Erprobungen gleichgeschlechtlicher Beziehungsmodelle im Herzog Ernst B
  10. Tilo Renz: Begegnungen am anderen Ort. Geschlechterverhältnisse und das mittelalterliche Wissen von utopischen Gemeinschaften (Straßburger Alexander, Heinrichs von Neustadt Apollonius von Tyrland)
  11. Ralf Schlechtweg-Jahn: Weibliche Abenteuer? Die Abenteuer der Herzogin Alheyt in der Historie von Herzog Herpin
  12. 2. Interdependenzen von Gender
  13. Dina Aboul Fotouh Salama (Universität Kairo): Das übel wîp oder: Grenzüberschreitende Frauen. Eine komparatistische Lektüre der Erzählung Al-Ḥākim bi-Amr Allah und die Frauen des Ibn al-Djauzī und der Versnovelle Der Mönch als Liebesbote (A)
  14. Astrid Lembke: Riskante Nachbarschaften. Konflikte um Religion und Geschlecht bei Caesarius von Heisterbach, Hans Folz, Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen und in Juspa Schammes' Sefer Mayse Nissim
  15. Susanne Knaeble: „Do mit viel sie von leyd in onmacht nyder zuo der erden” – Narrative Formen der Inszenierung weiblichen Machthandelns zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit im Hug Schapler (1500)
  16. Nadine Hufnagel: „Was half in, daz er künec was?” – Die Figur Etzel, Geschlecht und Herrschaft in zwei Fassungen des Nibelungenliedes (k, n)
  17. Johannes Traulsen: Jungfrau und Mönch. Askese und Geschlecht in Crossdressing-Legenden des Mittelalters
  18. 3. Körper und Identität
  19. Regina Toepfer: Kinderlos werden. Annas und Joachims Diskriminierung im Protevangelium des Jakobus und in den Marienleben des Priesters Wernher und Wernhers des Schweizers
  20. Sonja Kerth: Homo debilis. Dis/ability und Alter‍(n) in kleinepischen Verserzählungen
  21. Andrea Moshövel: „Sie ist mehrmals für ain hermaphroditen oder androgynum geachtet worden” – Zur Funktion von Leiblichkeit in Personendarstellungen der Zimmerischen Chronik
  22. 4. Grenzen des Menschlichen
  23. Claudia Brinker-von der Heyde: „Cundrie la surziere, die unsüeze unde fiere”. Intersektionale Analyse einer widersprüchlichen Figur
  24. Susanne Schul: „ain hierß leit mir ain luoder”: Intersektionalität, Animalität und Begehren im Minne- und Aventiureroman Friedrich von Schwaben
  25. Britta Wittchow: Skalen des Menschlichen. Versuch einer intersektionalen Analyse der Monster im Apollonius von Tyrland Heinrichs von Neustadt
  26. Silke Winst: Wilde Frauen. Intersektionelle Überkreuzungen von Wildheit, Gender und Monstrosität
  27. Julia Weitbrecht: Humanimale Heilsgemeinschaften. Intersektionale Perspektiven auf Mensch-Tier-Beziehungen in der Wüstenväterliteratur