Schreiben, Text, Autorschaft II
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Schreiben, Text, Autorschaft II

Zur Narration und Störung von Lebens- und Schreibprozessen

  1. 420 Seiten
  2. German
  3. PDF
  4. Über iOS und Android verfĂŒgbar
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Schreiben, Text, Autorschaft II

Zur Narration und Störung von Lebens- und Schreibprozessen

Über dieses Buch

Neben eng auf die literarische Produktion bezogenen Fragen gewinnt Schreiben als Reflexionsmedium auch in anderen Konstellationen Bedeutung. In Selbstzeugnissen, Autobiografien, TagebĂŒchern und Briefen geben Schreibende Einblick in Alltagsbegebenheiten und Erfahrungen, Empfindungen und Gedanken und machen das Schreiben zum Gegenstand der Dokumentation, epistemischen Erkundung, (Selbst-)Reflexion und auch der psychischen Entlastung. Außerhalb dieser auf AuthentizitĂ€t gerichteten Formen der Auseinandersetzung mit dem Schreiben ist die literarische Produktion hĂ€ufig selbst Gegenstand von Roman-, Film- und Serienhandlungen, u. a. in der Inszenierung spezifischer Schreibsituationen, -rituale und -orte wie auch unterschiedlicher Formen der Schreibblockade und -störung. Die BeitrĂ€ger*innen diskutieren die kognitive, historische und gesellschaftliche Bedeutung des Schreibens und fragen aus interdisziplinĂ€rer Perspektive nach den besonderen Arrangements und Inszenierungen von Schreiben, Text/Werk und Autorschaft.In addition to questions closely related to literary production, writing as a medium of reflection is also gaining importance in other constellations. In self-testimonies, autobiographies, diaries and letters, writers provide insight into everyday occurrences and experiences, sensations and thoughts, and make writing the object of documentation, epistemic exploration, (self-)reflection and also psychological relief. Beyond these forms of engagement with writing that are aimed at authenticity, literary production itself is often the subject of the plots of novels, films and series, including the staging of specific writing situations, rituals and places as well as various forms of writer's block and writing breakdowns.

HĂ€ufig gestellte Fragen

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Title Page
  2. Copyright
  3. Table of Contents
  4. Carsten Gansel / Katrin Lehnen / Vadim Oswalt: Schreiben als Reflexions- und Inszenierungsgegenstand. Vorbemerkungen zur Konzeption der vorliegenden BĂ€nde
  5. Body
  6. Carsten Gansel: Autorschaft, Schreiben und das ErzÀhlen von Geschichten zwischen Schreibrausch und Schreibstörung. Statt einer Einleitung
  7. I. Autorschaft – reflektieren und narrativieren
  8. Anna Baccanti: „Cursed, cursed creator!” – Autorschaft zwischen Autonomie und monströser Schöpferkraft in Mary-Shelley-Filmen
  9. Lea Reiff: „A Cruel, Cruel, Capricious God” – Chuck Shurley als Autor, Gott, Prophet und transmediale Vermittlungsinstanz
  10. Simon Sahner: Live-Archive und fluide Paratexte – Twitter als inszenierbares Notizbuch fĂŒr Schriftsteller*innen
  11. Amelie Meister: „Ich bin Schriftsteller” – Autorgenese und Selbstwirksamkeit in Wolfgang Herrndorfs „Arbeit und Struktur”
  12. Stephanie Willeke: Schriftstellerische Inszenierungspraktiken und autofiktionale Schreibreflexionen im Weblog „Turmsegler” von Benjamin Stein
  13. Rita Rieger: Zur Inszenierung kooperativer Autorschaft – Imperative kĂŒnstlerisch-wissenschaftlicher Schreibszenen in Anne Teresa De Keersmaekers und Bojana Cvejićs „A Choreographer’s Score”
  14. Urania Milevski: Von der Schreibszene zur Streitszene – Rekonstruktion‍(en) von Schreibprozessen bei Arno Holz und Johannes Schlaf
  15. Gesa Singer: Autorreflexion und Herausgeberfiktion – Inszenierte Autorschaft bei Sevgi Özdamar und Abbas Khider
  16. Anastasia Keppler: Elfriede Jelinek – Die Schriftstellerin als Parasit
  17. Christina Rossi: Von der reflektierten Autorschaft zur AutoreflexivitĂ€t – Daniel Kehlmanns ErzĂ€hlung „Du hĂ€ttest gehen sollen” als Prosa ĂŒber poetologische DiskursivitĂ€t
  18. II. Schreibstörung – Schreibblockade – Schreibfluss
  19. Nadine Bieker / Kirsten Schindler: Wenn Autorinnen Kinder bekommen – Mutterschaft als Schreibblockade
  20. Yuuki Kazaoka: Ingeborg Bachmanns Gedichtfragment „Narrenwort” – Zur lyrischen Thematisierung der Schwierigkeit mit dem literarischen Schaffen
  21. Hans-Joachim Schott: Schreiben als Widerstand gegen den Tod – Elias Canetti ĂŒber Beruf und Berufung des Dichters
  22. Carsten Gansel: Schreibblockade und Hypnose – Wie Heinrich Gerlachs Roman „Durchbruch bei Stalingrad” (1945/2016) neu entstand und zur „Verratenen Armee” wurde
  23. Hans-Christian Stillmark: „Mommsens Block” – eine Schreibstörung bei Heiner MĂŒller
  24. III. GesprĂ€che ĂŒber das Schreiben
  25. Carsten Gansel / Gerhard Wolf: „Wir haben ja laufend ĂŒber unsere Arbeit gesprochen” – Ein GesprĂ€ch ĂŒber „Herzenssachen” und wie jemand seinen Weg findet
  26. Carsten Gansel / Irina Liebmann: „Wir haben uns sehr viel abverlangt, aber die UmstĂ€nde auch” – Ein GesprĂ€ch ĂŒber das ErzĂ€hlen und wie ein „dreidimensionales Bild” entsteht
  27. BeitrÀgerinnen und BeitrÀger
  28. Leere Seite