Kirchliche Minderheiten im Schatten der lutherischen Reformation vor 1517 bis nach 2017
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Kirchliche Minderheiten im Schatten der lutherischen Reformation vor 1517 bis nach 2017

1648: ›Kein anderes Bekenntnis soll angenommen oder geduldet werden‹

  1. 382 Seiten
  2. German
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Kirchliche Minderheiten im Schatten der lutherischen Reformation vor 1517 bis nach 2017

1648: ›Kein anderes Bekenntnis soll angenommen oder geduldet werden‹

Über dieses Buch

In den deutschen Kleinstaaten hatten bis 1918/19 neben der lutherischen und der reformierten Tradition keine weiteren protestantischen Konfessionen und Denominationen verfassungsmäßig gesicherte Rechte. Der Autor thematisiert zwischenkirchliche Erfahrungen der nicht geduldeten Kirchen im Verlauf der Geschichte. Beide Staatskirchentraditionen standen unter weitreichenden Einflüssen der politischen Herrscher. Die in Deutschland bis 1919 fehlende verfassungsrechtlich gesicherte Religionsfreiheit gab den privilegierten Landeskirchen monopolartige Vorrechte, die sie auch vor vorreformatorischen Bewegungen (Waldenser und Böhmische Brüder) und vor später kommenden Minderheitskirchen (Baptisten, Methodisten u. a.) schützten. Langfristig führte das zu einem einseitigen Verständnis von Kirche und wegen nationaler Verbundenheit anfänglich zu ökumenischer Zurückhaltung.Until 1918/19, aside from Lutheran and Reformed traditions, no other Protestant confessions or denominations had constitutionally secured rights in the German small states. The author discusses inter-church experiences of churches that were not tolerated throughout history. Both state church traditions found themselves under the far-reaching influences of the political rulers. The lack of religious freedom secured under constitutional law in Germany until 1919 afforded to privileged state churches monopolistic preferential rights that also protected them from pre-reformation movements (such as the Waldenses and the Bohemian Brethren) and from later-appearing minority churches (such as Baptists and Methodists, among others). In the long term, this led to a one-sided understanding of church and initially to ecumenical restraint by virtue of some national affiliation.

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Title Page
  2. Copyright
  3. Table of Contents
  4. Body
  5. Geleitwort
  6. Einführung
  7. Kapitel 1: Wittenberger Eckpfeiler einer sich bildenden Kirche
  8. Kapitel 2: Ein neues spätmittelalterliches Phänomen: Die Bildung autonomer Kirchen
  9. Kapitel 3: 1648 – Nur noch drei Konfessionen
  10. Kapitel 4: Entwicklung auf der Grundlage von 1648: Machtkonstellationen
  11. Kapitel 5: Vom „blutigen Schauplatz” zu „Minderheiten-Asylen”
  12. Kapitel 6: Kirche ohne Alternative – Pluralismus auch innerkirchlich unerwünscht
  13. Kapitel 7: Reichsdeputationshauptschluss und Wiener Kongress – neue Chancen für Minderheiten?
  14. Kapitel 8: 1848: Religionsfreiheit! „Jeder Deutsche hat volle Glaubens- und Gewissensfreiheit”
  15. Kapitel 9: Wirkungen von Pietismus-Edikten auf Minderheiten im 19. Jahrhundert
  16. Kapitel 10: Minderheiten nach 1848/49 zwischen Staat und Kirche
  17. Kapitel 11: Endlich: Von der Monarchie zur Republik – Die Wende von 1918/19
  18. Kapitel 12: Blicke in die schwierige NS-Zeit
  19. Kapitel 13: Wieder eine Wende: diesmal auch mit kulturellen Folgen für die Kirchen
  20. Kapitel 14: Verpasste Gelegenheiten 2017?
  21. Kapitel 15: Schlussgedanken – Von vor 1517 bis nach 2017
  22. Abkürzungen
  23. Archive – Dokumente
  24. Literatur
  25. Anhang: Mandate, Reskripte und Dekrete zum Pietismus
  26. Personenregister
  27. Orts- und Regionenregister
  28. Sach- und Institutionenregister