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Zwischen Erinnerung und Fremdheit
Entwicklungen in der deutschen und polnischen Literatur nach 1989
- 460 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
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Zwischen Erinnerung und Fremdheit
Entwicklungen in der deutschen und polnischen Literatur nach 1989
Über dieses Buch
Literary scholars and literary critics in Poland have been debating for over 20 years whether the year 1989 can be defined as a historic turning point in Polish literature. Among German scholars of German literature and German feature writers there is more consensus with regard to "their" literature; for most, the political turning point and the collapse of real socialism in 1989 also signified the end of so-called ideological aesthetics (Gesinnungsästhetik), in other words a departure from politico-moralistic programmes in the spirit of Group 47 or the reform-oriented socialist authors in the GDR. The co-occurrence of such decisive events in politics and literature is generally taken for granted in Germany. The critical scrutiny of "turning point rhetoric" (Thomas Anz) is clearly an exception. Polish and German observers agree only on the fact that since 1989, Poland and Germany experienced more momentous political, economic and societal changes than before. This is reason enough to scrutinise the question whether since 1989 such new literary concepts and/or significant works have emerged in both countries that besides the transformation of cultural institutions one can speak of a new beginning within the symbolic system of literature.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Title Page
- Copyright
- Table of Contents
- I. Einleitung
- Body
- Carsten Gansel / Markus Joch / Monika Wolting: Zwischen Erinnerung und Fremdheit – Zur Einführung
- II. Identität und das Fremde
- Hermann Korte (Siegen): Die Nachbarn als Fremde – Anna Katharina Hahns Roman „Am Schwarzen Berg”
- Stephan Wolting (Poznań): Fiktion und Fremde in Hanns-Josef Ortheils Romanen „Die Erfindung des Lebens” und „Die Moselreise”
- Klaus Hammer (Berlin / Koszalin): Individualgeschichten in der Zeitgeschichte – Zum Prosawerk von Christoph Hein nach der Wende
- Slawomir Nosal (Wroclaw): Auf der Suche nach deutschen und polnischen Identitäten – Andrzej Stasiuks „Dojczland”
- Hans-Christian Trepte (Leipzig): Zwischen Differenz und Integration – Migration und Nomadismus in Texten ausgewählter Autoren ostmitteleuropäischer Provenienz
- Kirsten Prinz (Gießen): Mauerfall, Migrationsdebatten und Generationen – Türkisch-deutsche Geschichtsdarstellung in Yadé Karas Wenderoman „Selam Berlin”
- Anita Jonczyk (Wroclaw): Die Identitätssuche im Emine Sevgi Özdamars Roman „Die Brücke vom Goldenen Horn” und im Theaterstück „Perikızı. Ein Traumspiel”
- Adrian Golly (Wroclaw): Japanische Ästhetik im Werk von Wilhelm Gössmann
- III. Erinnerung und Gedächtnis
- Carsten Gansel (Gießen): Zwischen Störung und Affirmation – Zur Rhetorik der Erinnerung im Werk von Günter Grass
- Jürgen Joachimsthaler (Marburg): Gedächtnis-Imperien – Die Rückgewinnung literarischer Imaginationshoheit über das Vergangene
- Jan Süselbeck (Marburg): Die Kraft der Tränen – Über die Melodramatisierung des ›Täterinnenschicksals‹ in Bernhard Schlinks Roman „Der Vorleser” und in Stephen Daldrys Verfilmung „The Reader”
- Ewelina Kamińska (Szczecin): Im Spiegel der Erinnerungen und Gespräche – Waldemar Mierzwa auf der Suche nach der lokalen Iden ität
- Grzegorz Jaśkiewicz (Rzeszów): Individuelle Geschichten und jugendliche Identitäten in der DDR
- Christoph Jürgensen (Wuppertal): Und natürlich kann erfunden werden! – Die RAF im Zeichen der Popkultur
- Magdalena Kardach (Poznań): Drei Generationen und eine Geschichte – Erinnerungsstrategien und Autobiographisches in Texten vo Christoph Hein, Ingo Schulze und Jakob Hein
- Robert Jonczyk (Wroclaw): Auf der Suche nach der vergangenen Wende – „Trotzdestonichts oder Der Wendehals” von Volker Braun
- Wojciech Browarny (Wrocław): Geschichte, Biographie und Identität – Tadeusz Różewicz und das „gehen lernen” in Wrocław
- Markus Joch (Tokyo): Viel Witz, noch mehr Wahrheit ‒ Wie Thomas Brussig die Vorwendezeit erzählt
- „Ich darf vor der DDR nicht ausreißen” – Thomas Brussig im Interview mit Mario Kumekawa und Markus Joch
- IV. Engagement
- Helmut Peitsch (Potsdam): Durs Grünbeins „Novembertage”
- Monika Wolting (Wroclaw): Die ›Verwicklung‹ der Intellektuellen in den Kommunismus
- Ewa Matkowska (Wroclaw): „Gegen die Totalherrschaft der Gegenwart” – Literarische Tradition im Werk von Botho Strauß nach der Wende
- V. Entwicklungen
- Kai Sina (Göttingen): Kriechende Seele, zerbrechlicher Geist – Zum Konzept von ‚Bildung und Kulturˋ in Romanen Anna Katharina Hahns und Uwe Tellkamps
- Michael Haase (Heidelberg): Erzählen in der breiten Gegenwart – drei exemplarische Lektüren aus dem Jahre 2009
- Ewa Hendryk (Szczecin): Zu intertextuellen Aspekten in der deutschen Lyrik der neunziger Jahre
- Kalina Kupczyńska (Łódź): Kommen alle Strichmännchen aus dem Westen? – Konfigurationen der Selbstdarstellung in der polnische und deutschen Comic-Autobiographie
- Agnieszka Kodzis-Sofińska (Wrocław): Zwischen neuer Dekadenz und gewöhnlichem Trübsinn – Das popkulturelle ‚Manifest‘ „Tristesse Royale” aus heutiger Perspektive
- VI. Beiträgerinnen und Beiträger