Exploration urbaner Räume – Wien 1918–38
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Exploration urbaner Räume – Wien 1918–38

(Alltags)kulturelle, künstlerische und literarische Vermessungen der Stadt in der Zwischenkriegszeit. Unter Mitwirkung von Dominic Depner, Sabine Erbschwendtner, André Heitmann-Möller, Anne Koppenburger

  1. 297 Seiten
  2. German
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Exploration urbaner Räume – Wien 1918–38

(Alltags)kulturelle, künstlerische und literarische Vermessungen der Stadt in der Zwischenkriegszeit. Unter Mitwirkung von Dominic Depner, Sabine Erbschwendtner, André Heitmann-Möller, Anne Koppenburger

Über dieses Buch

Wien nimmt im Großstadtdiskurs der 1920er Jahre, aus der Sicht zahlreicher ProtagonistInnen wie aus jener der Kultur- und Literaturwissenschaft, eine ambivalente Position ein: kein Ort der entfesselten technischen Moderne, keine Gleisdreieck-Realität und doch auch »Intensivstadt« (R. Müller), Gegenwarts-Stadt im »Schwebezustand der Krise« ohne Zukunft (H. Bettauer), sowie, mit Blick auf Errungenschaften des ›Roten Wien‹, aber auch auf reiche Erfahrungen »im Untergehen« (A. Polgar), ein mit Potenzialen geradezu gesegneter Schauplatz künstlerischer wie politischer Utopien und real- und alltagsgeschichtlicher Praxis. Diese Vielfalt und ihre Ambivalenz, vor allem aber ihre unterschätzt gebliebenen Potenziale, loten die AutorInnen mit zum Teil kaum noch einbezogenen Texten und Werk-Projekten aus und versuchen somit Zuschreibungen zu überprüfen und neue Akzente zu setzen.From the point of view of many scholars from various disciplines such as cultural or literary studies, Vienna takes an ambivalent position in the large city discourse of the 1920s. The authors analyse both the diversity and ambivalence of Vienna. Additionally, they examine its under estimated potentials using writings and work-projects, which have not been considered yet in parts, and try to prove attributions and set new accents.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Title Page
  2. Copyright
  3. Table of Contents
  4. Body
  5. Martin Erian / Primus-Heinz Kucher: Exploration urbaner Räume – einleitende Bemerkungen
  6. I.
  7. Walter Fähnders: Berlin, Paris, Moskau – und Wien. Metropolenwahrnehmung im Vergleich, mit Blick auf Hugo Bettauer und andere
  8. Primus-Heinz Kucher: Zwischen Revolution, Spekulation, Inflation und Kastration. Literarische Streifzüge durch das Wien der 1920er Jahre
  9. Thorsten Carstensen: Die Kommerzialisierung des Alltags in Felix Dörmanns Roman Jazz
  10. Hildegard Kernmayer: Poetik des Urbanen: das Feuilleton und die Stadt
  11. Martin Erian: „Pflichtbewußte Tagesschriftsteller” im Wien um 1918: Zu den Reportagen Else Feldmanns und Bruno Freis im Abend
  12. II.
  13. Evelyne Polt-Heinzl: Von oben – Wolkenkratzer und Überblick. Großstadtwahrnehmung zwischen den Kriegen
  14. Rob McFarland: Wiens mediale Wolkenkratzer: vermittelte Urbanität in Ann Tizia Leitichs Amerika-Reportagen 1923–1932
  15. Rebecca Unterberger: Wo „alles erhältlich ist, was es in dieser Welt gibt: Ware, Vergnügen, Elend, Liebe und Seelenheil”: Das Warenhaus als Kult‍(ur)-Tempel
  16. Ruth Hanisch: Muriel, Gina und der Herr Professor: Interieurs für die Wiener Intelligenzia der Zwischenkriegszeit von Hofmann & Augenfeld
  17. III.
  18. Veronika Hofeneder: Am Rande der großen Stadt – Potenziale und Grenzen urbaner Raumerfahrungen von Frauen in Wien-Romanen der Zwischenkriegszeit
  19. Martina Zerovnik: Kino – Moloch – Stadt. Das Kino der Zwanzigerjahre als diskursiver Ballungsraum städtischer Konflikte am Beispiel Wiens
  20. Aneta Jachimowicz: „Segn S', so heiter ist das Leben in Wien”. Das Großstadtbild in Marta Karlweis' Familienroman Schwindel
  21. Juliane Werner: „La fin de Vienne était dans l'air”. Das Wien der 1920er Jahre aus amerikanischer und französischer Sicht: William Carlos Williams und Emmanuel Bove
  22. Anne Hultsch: „Eine Stadt ohne Sonne”? Elitenwechsel im Wien der Zwischenkriegszeit in Tadeusz/Thaddäus Rittners Romanen
  23. Beiträgerinnen und Beiträger
  24. Personenregister