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Unter der Linde und vor dem Kaiser
Neue Perspektiven auf Gerichtsvielfalt und Gerichtslandschaften im Heiligen Römischen Reich
- 320 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
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Unter der Linde und vor dem Kaiser
Neue Perspektiven auf Gerichtsvielfalt und Gerichtslandschaften im Heiligen Römischen Reich
Über dieses Buch
Die Gerichtsbarkeit der Vormoderne war von einer nahezu unüberschaubaren Vielzahl an Gerichten unterschiedlicher Herrschaftsträger und sozialer Gruppen geprägt. Während mit der Rezeption des römischen Rechts und dem Einzug gelehrter Juristen die Rechtsprechung zunehmend professionalisiert und institutionalisiert wurde, entstanden auf Grund der Ausbildung herrschaftsbezogener Instanzenzüge in den Territorien und durch Universitätsneugründungen zusätzlich neue Spruchkörper. Mit den Beiträgen dieses Bandes werden inhaltliche und methodische Zugriffe diskutiert, die es ermöglichen, die vormoderne Gerichtsvielfalt systematisch zu analysieren und aus vergleichenden Betrachtungen verallgemeinerungsfähige Erkenntnisse zu gewinnen.
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Ja, du hast Zugang zu Unter der Linde und vor dem Kaiser von Anja Amend-Traut,Josef Bongartz,Alexander Denzler,Ellen Franke,Stefan Andreas Stodolkowitz im PDF- und/oder ePub-Format sowie zu anderen beliebten Büchern aus Biowissenschaften & Geschichtstheorie & -kritik. Aus unserem Katalog stehen dir über 1 Million Bücher zur Verfügung.
Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Title Page
- Copyright
- Table of Contents
- Body
- Vorwort
- Anja Amend-Traut/Josef Bongartz/Alexander Denzler/Ellen Franke/Stefan A. Stodolkowitz: Gerichtsvielfalt und Gerichtslandschaf en. Annäherungen und Perspektiven
- Dietmar Willoweit: Der Respekt des Richters vor dem Recht – Über den Schutz subjektiver Rechte in Vergangenheit und Gegenwart
- Peter Oestmann: Zur Typologie frühneuzeitlicher Gerichte – einige norddeutsche Schlaglichter
- Michael Ströhmer: Kosten, Konjunkturen, Effizienz. Jurisdiktionsökonomie und Gerichtsvielfalt im Nordwesten des Alten Reiches
- Alexander Krey : Rechtsvereinheitlichung durch Oberhöfe und die Synthese deutschen Rechts in der Forschung. Zur Verschränkung spätmittelalterlicher Rechts- und Gerichtslandschaften am Beispiel Ingelheims und Lübecks
- Hendrik Baumbach: Was war ein Landgerichtssprengel? Zum Verhältnis von räumlicher Zuständigkeit und Gerichtsnutzung an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit
- Florian Dirks: Streitschlichtung ohne Gericht? Zu Konfliktlösungsstrategien in Fehden zwischen Stadt und Adel auf Tagfahrten im Hanseraum des 14. und 15. Jahrhunderts
- Stefan Andreas Stodolkowitz: Herrschaftsverdichtung und Institutionalisierung der Justiz. Frühneuzeitliche Gerichtsvielfalt in Braunschweig-Lüneburg
- Alexander Denzler: Versuch einer quantitativen Analyse der süddeutschen Gerichtsvielfalt
- Josef Bongartz: Das Würzburger Kanzleigericht zu Beginn der Frühen Neuzeit. Ein territoriales Obergericht als Schlüssel zu Gerichtsverfassung und -vielfalt
- Michaela Grund: „und bringe das für ein rüg“ – Das Wertheimer Zentgericht in der Zeit um 1600
- Stefan Rohrbacher: Jüdische Gerichtsbarkeit in der Frühen Neuzeit
- Marian Füssel: Akademische Gerichtsbarkeit im Alten Reich: Normen, Verfahren, Sanktionen
- Vincent Demont: Gerichtsvielfalt im Gewerbealltag? Kayserlich-privilegierte Stümper und städtische Apotheker in und um Nürnbe g zu Beginn des 18. Jahrhunderts
- Autorenverzeichnis
- Register