Abenteuerliche ›Überkreuzungen‹
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Abenteuerliche ›Überkreuzungen‹

Vormoderne intersektional

  1. 320 Seiten
  2. German
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  4. Über iOS und Android verfügbar
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Abenteuerliche ›Überkreuzungen‹

Vormoderne intersektional

Über dieses Buch

In einer theoriebezogenen âventiure-Fahrt erkundet der Band die Leistungsfähigkeit eines neuen Paradigmas der historischen Literaturwissenschaft: der intersectional theory. Thematisch breit gefächerte Fallstudien führen vor, welche Möglichkeiten diese Theorieperspektive bietet, welche konzeptionellen Anpassungen erforderlich sind und welche Weiterentwicklungen sich daraus ergeben. Unterschiedliche disziplinäre Felder (Soziologie, Kulturwissenschaft, Narratologie usw.) und Sachbereiche (Geschlecht, Natur, Raum usw.) werden systematisch in intersektional argumentierenden Analysen zusammengeführt. Die dem literarischen Artefakt inhärenten Modelle von sozialer Positionierung und Vergesellschaftung sowie seine kulturhistorischen Entstehungsbedingungen lassen sich so gezielt sichtbar machen und mit Analysen seiner ästhetischen Qualität verbinden.The volume sets off on a methodological queste (MHG âventiure) to explore the potential of the controversially discussed intersectional theory of the social sciences as a new paradigm in historical literary studies. Case studies of a broad thematic scope show the applicability of such an adaptation of intersectional theory and where and how it has to be modified for a critical literary approach. Different disciplinary fields (e.g. social sciences, cultural studies, narratology) and areas (e.g. gender, nature, space) are merged in systematic intersectional models of literary representations. The underlying mentalities and the social patterns and their cultural origins inherent in the literary artefact become visible, at the same time highlighting its aesthetic qualities.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Title Page
  2. Copyright
  3. Table of Contents
  4. Body
  5. Susanne Schul / Mareike Böth: Abenteuerliche ‚Überkreuzungenˋ: Vormoderne intersektional
  6. Johanna Kahlmeyer: jugent hât vil werdekeit, / daz alter siuften unde leit (V. 5,13f.) – ‚Alterˋ als interdependente Kategorie im „Parzival” Wolframs von Eschenbach
  7. Michael Mecklenburg: „mir ist lait, daz der man min / ane zagel mvz wesen” (V. 1058f.): Zur Überlagerung von Animalität, Geschlecht und Emotion in Heinrichs „Reinhart Fuchs”
  8. Amelie Bendheim / Dominik Schuh: Gekreuzte Lebenswege, gebrochene Identitäten. Intersektionale Betrachtungen zu Konrad Flecks „Flore und Blanscheflur”
  9. Peter Somogyi: ey saelec wîp, fürht ir mich? – Die Figur der mittellosen Witwe in Reinbots von Durne „Der heilige Georg” aus einer Perspektive der Interdependenz
  10. Marie-Luise Musiol: Begehren, Macht und Raum: „Die halbe Birne” Konrads von Würzburg
  11. Lorenz Becker: Kreuzweise‍(n): Der Körper als Zentrum diskursiver Verschränkungen im Märe vom „Rosendorn”
  12. Silke Winst: ‚Heidenˋ, Riesen, Gotteskrieger*in: Intersektionale Differenzierungsprozesse in den spätmittelalterlichen Prosaepen „Herzog Herpin” und „Loher und Maller”
  13. Nicola Neußel-Fischer: …dise greüsenliche und fremde geschoͤff…: Zur Kategorie race in Thürings von Ringoltingen „Melusine”
  14. Susanne Schul: (V)‍Erlesene Animalität: Intersektionale Emotionalisierungsprozesse im spätmittelalterlichen Heldenepos
  15. Mareike Böth: Wege zum Glück: Intersektionalität und die kulturelle Semantik des Glücks in Bernardin de Saint-Pierres Kolonialroman „Paul et Virginie” (1788)
  16. Kommentar
  17. Mechthild Bereswill: Komplexe Narrationen – geordnete gesellschaftliche Verhältnisse: Differenz und Ungleichheit aus einer geschlechtertheoretischen Perspektive
  18. Autor_innen