
- 320 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
Über dieses Buch
«Von einem Krieg weiss man immer nur, wie er anfängt», meinte Charles de Gaulle einmal. Ignaz Miller konzentriertsich darauf, das Ende des Grossen Kriegs zu erklären. Eine seiner Thesen lautet: Das parlamentarisch-demokratischeSystem, wie es etwa Frankreich und England kannten, war dem Kaiserreich in dieser Krisenzeit überlegen. Als Opferseiner eigenen Propaganda war Deutschland in den Krieg gezogen, und als solches beendete es den Krieg: Das Angebotder Alliierten zum ersehnten Waffenstillstand ersparte dem Reich die Kapitulation. Keine vier Wochen später begrüsste jedoch der nachmalige Reichspräsident Friedrich Ebert die paradierenden Truppen mit den Worten «Unbesiegtim Felde!» Ignaz Miller dekonstruiert auf anschauliche Weise verschiedene Mythen, die seit 1918 aufgebautwurden und noch heute zirkulieren.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Titelei
- Impressum
- Inhalt
- Bildteil
- 1 Das lange Ende und ein bekannter Anfang
- 2 Die menschenopfernden Generäle auf der Suche nach einem Sieg
- 3 Die alternden Egoisten, die Tausende opferten
- 4 Midinettes und Industrielle retten den Krieg
- 5 1917: das Jahr, in dem Deutschland (fast) alles gelang
- 6 Torpedierung der Schifffahrt und die Folgen
- 7 Die unterschätzten USA und ein ausserordentlicher Präsident
- 8 Wenn rumänische Zöllner einen Wanderzirkus kontrollieren
- 9 Lenins Reise von Zürich nach St. Petersburg
- 10 Ein Klima der Unaufrichtigkeit: Hindenburg, Ludendorff, die Presse und die Meinungssteuerung
- 11 Der deutsche Traum vom Osten
- 12 Der Friedensvertrag der Illusionen: Brest-Litowsk
- 13 Kräfte und Versorgung
- 14 Die Industrialisierung des Kriegs
- 15 Die Parlamentarier werden wach
- 16 Unter dem Diktat der OHL
- 17 Anläufe zur Besinnung
- 18 Die Meutereien in der französischen Armee und deren Erneuerung
- 19 Ein gemeinsames Oberkommando und ein beratender Generalstabschef für die Regierung
- 20 Keine Niederlage, sondern ein Generalstreik: Caporetto
- 21 Zwei überragende Staatsmänner
- 22 Nach dem Ausstieg Russlands: im Vorfeld der deutschen Offensive 1918
- 23 Eine Entscheidungsoffensive mit vielversprechendem Anfang und unerwünschtem Ausgang
- 24 Ein Finale mit amerikanischer Hilfe und Ludendorffs Nervenzusammenbruch
- 25 Die Attacke auf den weichen Teil der deutschen Front im Süden
- 26 Österreich-Ungarn am Ende
- 27 Die unbelasteten Kräfte der Demokratie
- 28 Die Stunde der Liquidierer
- 29 Der Erfolg des Waffenstillstands
- 30 Besser als sein Ruf: Der Friedensvertrag von Versailles
- Anhang
- Anmerkungen
- Quellen und Literatur
- Der Autor
- Weitere E-Books