
Bürgerjournalismus im Web
Kollaborative Nachrichtenproduktion am Beispiel von "Wikinews"
- 416 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
Bürgerjournalismus im Web
Kollaborative Nachrichtenproduktion am Beispiel von "Wikinews"
Über dieses Buch
Ein großer Teil der öffentlich verfügbaren Kommunikation stammt mittlerweile nicht mehr von professionellen Kommunikatoren aus Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit, sondern von Laien, die über Weblogs, Soziale Netzwerke, Microblogging-Dienste wie "Twitter" u. a. eine Fülle an Inhalten verbreiten. Braucht es vor diesem Hintergrund den professionellen Journalismus überhaupt noch? Oder leistet "user generated content" dasselbe? Um dies zu beantworten, klärt die Arbeit zunächst grundlegend, welche Leistungen Journalismus erbringt und anhand welcher Merkmale er sich – auch im Internet – identifizieren lässt. Aus verschiedenen Theoriesträngen wird eine Reihe von Konstitutionsmerkmalen hergeleitet, worüber sich Journalismus abgrenzen lässt. Dessen Primärfunktion wird in der Vermittlung ausgemacht, die sich als überdauerndes Funktionsprinzip seit der Entstehung der ersten Zeitungen beobachten lässt. Im empirischen Teil nimmt die Arbeit mit "Wikinews" eine kollaborative Nachrichtenplattform von Laien in den Blick, die aufgrund ihres Leitbilds und ihrer Nutzungsregeln einen journalistischen Anspruch erhebt. Wie Inhaltsanalysen zeigen, erbringt "Wikinews" jedoch größtenteils nicht die Leistungen wie die Vergleichsberichterstattung professioneller Tageszeitungen. Die theoretischen Erkenntnisse und die empirischen Befunde der Arbeit deuten darauf hin, dass der in Massenmedien institutionalisierte, professionelle Journalismus auch im Internetzeitalter unverzichtbar bleibt.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Forschungsfeld Kommunikation
- Inhaltsübersicht
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- 1. Einleitung und Problemstellung
- 2. Leistungen des professionellen Journalismus
- 3. Bürgerjournalismus
- 4. Untersuchungsleitende Fragestellungen und Vorbemerkungen zur Empirie
- 5. Konzeption und Vorgehen der ersten Teilstudie (Themenfrequenzanalyse)
- 6. Ergebnisse der Themenfrequenzanalyse
- 7. Konzeption und Vorgehen der zweiten Teilstudie (Argumentationsanalyse)
- 8. Ergebnisse der Argumentationsanalyse
- 9. Kernbefunde und Grenzen beider Teilstudien
- 10. Zusammenfassung und Fazit
- Abbildungen
- Tabellen
- Literatur
- Impressum