Der erfahrene Paartherapeut Dietmar Stiemerling kennt beide Situationen aus seiner Praxis: das Trennungselend, wenn Paare auseinandergehen, aber auch das oft verborgene Leid, wenn sich Partner aus einer definitiv gescheiterten Ehe aufgrund verschiedener hinderlicher Einstellungen nicht lösen können und sich Beziehungsunglück immer weiter fortschreibt.Stiemerling beschreibt die Psychodynamiken, die verhindern, daß manche Paare eher in einer desolaten Dauerverklammerung verbleiben, als den nötigen Schritt in die Freiheit und Selbständigkeit zu tun.Zu wissen, was zur Trennungsunfähigkeit geführt hat, ist schließlich die Voraussetzung einer Veränderung. Die Gründe können in strukturellen psychischen Defiziten auf beiden Seiten liegen oder im Anklammerungsbedürfnis eines depressiven Partners. Auch Schuldgefühls- und Haßbindungen sind nicht selten.

- 150 Seiten
- German
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Wenn Paare sich nicht trennen können (Leben Lernen, Bd. 184)
Über dieses Buch
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Information
Auflage
1Inhaltsverzeichnis
- Umschlag
- Impressum
- Inhalt
- 1. Kapitel: Die Unfähigkeit zur Trennung: Was Paare bindet und was Paare trennt
- 2. Kapitel: Die unsichere Bindung
- 3. Kapitel: Die vier Trennungskonflikte
- 4. Kapitel: Das Anklammerungsbedürfnis des Depressiven
- 5. Kapitel: Strukturelle Defizite
- 6. Kapitel: Die Schuldgefühlsbindung
- 7. Kapitel: Der Ewigkeitsanspruch des konservativen Menschen
- 8. Kapitel: Der Orientierungskonflikt
- 9. Kapitel: Die Loyalitäts- und Treuebindung, das Gemüt
- 10. Kapitel: Die aggressive Gehemmtheit – die Angstbindung
- 11. Kapitel: Das Unerledigte und die Hoffnung
- 12. Kapitel: Die Grundhaltung des Zweifels und die mangelnde Entschlossenheit
- 13. Kapitel: Die resignative Selbstaufgabe
- 14. Kapitel: Die Hassbindung
- 15. Kapitel: Die Lebenslüge
- 16. Kapitel: Bemerkungen über das unbewusste Gebundensein
- 17. Kapitel: Was tun?
- Literatur
- Anmerkung
- Informationen zum Autor