
- 297 Seiten
- German
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Bindung und Sucht
Über dieses Buch
Alkohol, Drogen, Medikamente oder Computerspiele - vieles kann Menschen süchtig machen. Dieses Buch macht Zusammenhänge zwischen Bindung und Sucht deutlich. Internationale renommierte Forscher und Kliniker zeigen therapeutische und präventive Möglichkeiten in Zusammenhang mit Suchterkrankungen auf.Oft beginnt die Sucht mit dem Versuch, großen Stress durch Suchtmittel erträglicher zu machen, anstatt ihn mit Hilfe von Bindungspersonen abzubauen. Auslöser können traumatische Erfahrungen, schwierige psychische Entwicklungsbedingungen oder unlösbare Konfliktsituationen sein. Meistens tritt eine kurzfristige Entspannung ein. Besteht der Stress jedoch weiter, wird er chronisch, dann führt der regelmäßige Griff zum Suchtmittel schnell in eine psychische und körperliche Abhängigkeit. Ist erst einmal das Suchtmittel zur »sicheren Bindungsperson« geworden, wird die Therapie schwierig. Die Beiträge zeigen eindeutig: Es gibt einerseits einen Zusammenhang zwischen Bindung und Sucht, andererseits zwischen Suchtmittel und Bindungsfähigkeit, wobei unterschiedliche Bindungstypen nach unterschiedlichen Substanzen, also z.B. Opiaten, Ecstasy, Alkohol, süchtig sein können.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Umschlag
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort
- Einleitung
- ANDREAS SCHINDLER: Bindung und Sucht – theoretische Modelle, empirische Zusammenhänge und therapeutische Implikationen
- PHILIP J. FLORES: Die Bindungstheorie in ihrer Relevanz für die Suchtbehandlung
- FABIENNE BECKER-STOLL: Bindungsrepräsentation und Therapieerfolg bei essgestörten Patientinnen
- MICHAEL HASE: Traumatisierter sucht Bindung
- ALEXANDER TROST: Drogenabhängige Mütter und ihre Säuglinge – Interaktionsverhalten und Einstellungen
- KAREN M. FAISANDIER, JOANNE E. TAYLOR, ROBYN M. SALISBURY UND SHANE T. HARVEY: Zur Frage des Zusammenhangs zwischen Bindung und unkontrolliertem Sexualverhalten
- RINA D. EIDEN: Zur Bindungssicherheit von Alkoholikerkindern
- KLAUS WÖLFLING: Internet- und Computerspielsucht bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
- JAAK PANKSEPP, VOLKER A. COENEN, MARK SOLMS UND THOMAS E. SCHLÄPFER: Warum tut uns die Depression weh?
- SILKE BIRGITTA GAHLEITNER: Gender – Trauma – Sucht und Bindung
- ARNOLD B. BAKKER, EVANGELIA DEMEROUTI UND RONALD BURKE: Arbeitssucht und Beziehungsqualität unter intrapersonellem und interpersonellem Aspekt: Die »spillover-crossover«-Perspektive
- KARL HEINZ BRISCH: Die bindungsbasierte Behandlung von Suchterkrankungen auf verschiedenen Altersstufen
- Informationen zum Herausgeber