
Ästhetische Eigenlogiken des europäischen Genrebildes
Temporalität, Ambiguität, Latenz
- 350 Seiten
- German
- PDF
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Ästhetische Eigenlogiken des europäischen Genrebildes
Temporalität, Ambiguität, Latenz
Über dieses Buch
Worin liegen die ästhetischen Eigenlogiken der Gattung des Genrebildes, also Darstellungen von Alltagsszenen mit anonymen und meist typisierten Figuren? Seit dem 16. Jahrhundert wurde diese Gattung in der Malerei populär. Sie erlangte ihr künstlerisches Profil in einem Prozess des Dialogs mit und der Abgrenzung von der Reproduktionsgraphik, der Historienmalerei sowie den anderen im Entstehen begriffenen Bildgattungen. Die Beiträger*innen bereichern die kunsthistorische Forschung zum europäischen Genrebild von der Frühen Neuzeit bis zur Moderne um ikonographische, rezeptionsästhetische und bildwissenschaftliche Aspekte. Dabei stellen sie insbesondere Bildphänomene und künstlerische Strategien der Temporalität, der Ambiguität und der Latenz als spezifische Dimensionen dieser Gattung ins Zentrum ihrer Analysen und liefern so eine Neuperspektivierung der Genremalerei.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Inhalt
- Ästhetische Eigenlogiken des europäischen Genrebildes: Temporalität, Ambiguität, Latenz
- Trinken, Vergnügen, Elternzeit
- Der latente Prodigus
- Antike Gattungstheorie, die implizite Gattungsreflexion der frühen italienischen Genrebilder und Annibale Carraccis Knabenbilder
- Vieldeutige Begegnungen und latente Wirkkräfte
- Kritische Bildkonstellationen
- Frei/Zeit/Bild
- Aufgeteilte Sichtbarkeit
- Skulpturale Lebendigkeit im Zeitalter der Aufklärung
- Genremalerei als Operation des »Romantisierens«?
- Augenblick und Fragment in Adolph Menzels Genremalerei
- Öffentliche Privatheit
- Rosemary’s Baby und Blue Velvet
- Autorinnen und Autoren