
Digital Memory
Neue Perspektiven für die Erinnerungsarbeit
- 256 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
Digital Memory
Neue Perspektiven für die Erinnerungsarbeit
Über dieses Buch
Erinnerung an nationalsozialistische Verbrechen im digitalen Raum: Reflexionen, Experimente und Erfahrungen von Gedenkstätten.Welche Chancen und Herausforderungen bieten digitale Transformationsprozesse für die Gedenkstättenarbeit im 21. Jahrhundert? Im vorliegenden Heft werden Fragen, Ansätze und Konzepte dazu vorgestellt. Damit soll ein Beitrag zur aktiven Gestaltung der neuen Hybridität geleistet werden, die aus dem Zusammenwirken von Gedenkstätten an historischen Tatorten des Nationalsozialismus und den digitalen Welten entsteht. Diskutiert werden sowohl Rahmenbedingungen des digitalen Transformationsprozesses im Zusammenspiel von digitalen Medien und historischem Lernen als auch Repräsentationen des Holocausts in VR- und Computerspielwelten. Zudem stellt das Heft konkrete Anwendungsbeispiele aus dem Bereich der Gedenkstätten vor, etwa Crowdsourcing-Kampagnen und verschiedenste interaktive Elemente in Ausstellungen. Von einer (Un-)Angemessenheit von "Selfies" bis hin zur Entwicklung eines partizipativen Gedächtnisses werden die Möglichkeiten von Social Media gerade im Bildungsbereich thematisiert.Mit Beiträgen von Henning Borggräfe, Tobias Ebbrecht-Hartmann, Karola Fings, Swenja Granzow-Rauwald, Christian Günther, Natascha Höhn, Steffi de Jong, Juhi Kulshrestha, Thomas Lutz, Mykola Makhortykh, Alexandra Reuter, Jan Schenck, Pia Schlechter, Martina Staats, Roberto Ulloa, Aleksandra Urman und Felix Zimmermann.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Umschlag
- Titel
- Impressum
- Inhalt
- Editorial
- Thomas Lutz: Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Vernetzung der Gedenkstätten aufgrund der zunehmenden Digitalisierung
- Steffi de Jong: Zeitreisen nach Auschwitz. Die Veränderung des Holocaustgedenkens durch Virtual Reality
- Felix Zimmermann: Vergangenheitsatmosphären als Herausforderung für KZ-Gedenkstätten und digitale Spiele. Erlebnis, Kognition und das Potenzial atmosphärischer Störungen
- Mykola Makhortykh, Aleksandra Urman, Roberto Ulloa, and Juhi Kulshrestha: Can an algorithm remember the Holocaust? Comparative algorithm audit of Holocaust-related information on search engines
- Martina Staats: Digitale Vermittlungselemente in der Dauerausstellung der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel
- Henning Borggräfe: #everynamecounts. Die Digitalisierung der Arolsen Archives und die Erinnerung an die NS-Verbrechen im 21. Jahrhundert
- Karola Fings: »Voices of the Victims«. Eine virtuelle Gegenerzählung
- Swenja Granzow-Rauwald und Natascha Höhn: Das Multimediaprojekt #WaswillstDutun?. Digitale Angebote zu Familiengeschichten während des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges
- Tobias Ebbrecht-Hartmann: Hashtags, Stories, Videomemes. Die Erinnerung an den Holocaust auf TikTok und Instagram
- Pia Schlechter: Zeigen, Anprangern, Verhandeln. Eine intersektionale Perspektive auf den Diskurs um Selfies in KZ-Gedenkstätten
- Christian Günther und Jan Schenck: Gedenkstätten auf Twitter. Eine Datenanalyse von Social-Media-Kampagnen
- Alexandra Reuter: Das erinnerungskulturelle Phänomen Anne Frank auf Instagram
- Besprechungen und Annotationen
- Summarys
- Autor:innen