
- 352 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
Über dieses Buch
Das erste Interview-Buch zur politischen Bildung ist eine spannende Lektüre, die allen an Politikdidaktik Interessierten einenauthentischen Einblick in die wichtigsten Positionen bietet.Die Interviews mit 17 führenden Politikdidaktikerinnen und -didaktikern erschließen den Leserinnen und Lesern die zentralen Themen und Positionen, Gemeinsamkeiten und Kontroversen der Politikdidaktik. Die Interviewten beziehen Position: • zu Unterrichtsinhalten, -zielen und -methoden• zum Politikbegriff• zur Auswahl und Bedeutung didaktischer Prinzipien• zu Situation und Perspektiven des Politikunterrichts• zum Verhältnis von Theorie und Praxis• zu politikdidaktischen Kontroversen und ForschungsfragenAusführungen zur Biografie und zum wissenschaftlichen Werdegang sowie eine Übersicht der zentralen Veröffentlichungen jeder Autorin und jedes Autors runden die Interviews ab.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt
- Vorwort. Von Walter Gagel
- Einleitung und Fragen. Von Kerstin Pohl
- Walter Gagel: „Vorbilder hatten wir keine, wir fingen ja an …“
- Wolfgang W. Mickel: „Nach dem Kriege waren das öffentliche Auftreten von politischenParteien und Interessengruppen sowie deren Auseinandersetzungenein völliges Novum für uns Schüler“
- Bernhard Sutor: „Meine Didaktik des politischen Unterrichts basiert auf der Traditionder Praktischen Philosophie“
- Hermann Giesecke: „Der Politikunterricht wurde nach dem Kriege vor allem durch diezentralen politischen Konflikte begründet und fundiert“
- Siegfried George: „Die Augen sehend, die Ohren hörend, die Gefühle fühlend machen“
- Paul Ackermann: „Der interventionsfähige Bürger scheint mir ein realistisches Leitbildfür die politische Bildung zu sein“
- Gotthard Breit: „Politikunterricht hat schon viel geleistet, wenn aus ihm Zeitungslesermit kritischem Verstand hervorgehen“
- Sibylle Reinhardt:„Ein Politiklehrer kann niemals fachlich überqualifiziert sein“
- Carl Deichmann:„Das oberste Lernziel der politischen Bildung ist die Befähigung zuraktiven Wahrnehmung der Bürgerrolle durch Entwicklung einerdemokratischen politischen Identität“
- Peter Massing:„Ich beharre auf einem komplexen Demokratiebegriff und behauptestarrsinnig, dass Demokratielernen nur als Politiklernen möglich ist“
- Joachim Detjen:„So möchte ich meine Aufgabe in der eines Wächters des Politikunterrichtsvor pädagogischen ,Verflüssigungen‘ sehen“
- Georg Weißeno:„Die normativ-empirische Politikdidaktik ruht auf einem politikwissenschaftlichenund auf einem pädagogischen Fundament“
- Hans-Werner Kuhn:„Das methodische Instrumentarium für die Beobachtung desPolitikunterrichts liefert die ,politikdidaktische Hermeneutik‘“
- Wolfgang Sander:„Entscheidend ist aber der Perspektivenwechsel von der,Unterrichtsplanung‘ zur ,Gestaltung von Lernumgebungen‘“
- Peter Henkenborg:„Damit Demokratie lernen gelingen kann, setzt politische Bildungeine Kultur der Anerkennung voraus“
- Tilman Grammes:„Politikdidaktik ist mir zu eng – ich verstehe mich alsErziehungswissenschaftler“
- Dagmar Richter:„Es besteht dringender Aufklärungsbedarf über das Professionswissenvon Lehrkräften und über die Lernprozesse von Schüler/innen aufverschiedenen Schulstufen“
- Politikdidaktik heute – Gemeinsamkeiten und Differenzen. Ein Resümee. Von Kerstin Pohl
- Leseempfehlungen für (angehende) Politiklehrerinnen und -lehrer