Die vorliegenden Ergebnisse weisen einen eindeutig positiven Einfluss eines persönlichen und menschlichen Bezugsverhältnisses auf die Verbesserung des 10-jährigen Herzinfarktrisikos (PROCAM-Score) nach. Vor allem eine langfristige Lebensstiländerung auf Basis einer intrinsisch motivierten Entscheidung lässt sich im persönlichen Gespräch besser und effektiver erzielen, als durch eine unpersönliche Informationsvermittlung. Daher sollte eine zukünftige und effektive Gestaltung der Betrieblichen Gesundheitsförderung, trotz der ohne Zweifel auch in diesem Bereich notwendigen und fortschreitenden Digitalisierung, den Mensch als sozial interagierendes Individuum niemals vernachlässigen und diese wichtige Aufgabe nicht einzig und allein Algorithmen überlassen werden. Ein auf den Einzelnen individualisierter und abgestimmter Ansatz in Kombination mit einer persönlichen Betreuung, besonders der Personen mit einem bereits erhöhten Gesundheitsrisiko, kann dabei helfen die aktuelle Gesundheitsförderung nach dem Public Health Ansatz zu verbessern und so in manchen Bereichen zu einer deutlichen Effektivitätssteigerung zu führen. Dieses Potenzial sollte keinesfalls ungenutzt bleiben.

- 221 Seiten
- German
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Information
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9783736978577
Auflage
1Inhaltsverzeichnis
- Abstract
- Danksagung
- Abbildungsverzeichnis
- 1. Einführung
- 2. Zielsetzung der Arbeit
- 2.1. Ansatz in vier Handlungsschritten
- 2.2. Hypothesen
- 3. Forschungsstand, Gegenstandskonstruktion und Theorie
- 3.1. Abgrenzung Betriebliches Gesundheitsmanagement und Betriebliche Gesundheitsförderung
- 3.2. Geschichte der BGF
- 3.3. Aufgaben und Ziele der Betrieblichen Gesundheitsförderung
- 4. Prävention von kardiovaskulären Erkrankungen
- 4.2. PROCAM-Score
- 4.3. Berechnung des PROCAM-Score
- 4.4. Einflussfaktoren auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- 4.5. Empfehlungen für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- 4.6. Die Umsetzung eines gesunden Lebensstils
- 4.7. Bedarfsorientierte Gestaltung
- Unbenannt
- 5.1. Studienpopulation
- 5.2. Erhebung der Daten
- 5.3. Ablauf der Datenaufnahme
- 5.4. Testgeräte
- 5.5. Gruppeneinteilung
- 5.6. Begründung der Risikobewertung
- 5.7. Ablauf der Datenerhebung
- 5.8. Interventionen
- 5.9. Fallzahlschätzung
- 5.10. Statistische Analysen
- 5.11. Statistische Tests
- 5.12. Regressionsanalysen
- 6. Ergebnisse
- 6.1. Dropout Quote
- 6.2. Deskriptive Auswertungen
- 6.3. PROCAM-Score
- 6.4. Anthropometrischen Daten
- 6.5. Blutwerte
- 6.6. Subjektive Einschätzungen
- 6.7. Maslach Burnout Inventory
- 6.8. Freiburger Ernährungsprotokoll
- 6.9. Überblick der signifikanten Veränderungen
- 7. Diskussion
- 7.1. Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse
- 7.2. Methodische Herausforderungen
- 7.3. Implikation für die Praxis und weitere Forschungsnotwendigkeit
- 8. Zusammenfassung und Ausblick
- 9. Limitationen
- 10. Literaturverzeichnis
- Anhang
- Anhang A: Schulung des Hilfspersonals
- Anhang B: Checkliste Blutuntersuchung
- Anhang C: Info zum Qualitätsmanagement für Point of Care Testgeräte
- Anhang D: Hygieneplan
- Anhang E: Teilnehmerinformation
- Anhang F: Evaluationsbogen zur Ermittlung des individuellen Ge-sundheitsbedarfs
- Anhang G: Evaluation zur psychischen Belastung am Arbeitsplatz
- Anhang H: Freiburger Ernährungsprotokoll
- Anhang I: Mitnehmzettel
- Anhang J: Ernährungsempfehlungen
- Anhang K: Exemplarischer Studienablauf für einen Probanden der Gruppe K3, am Beispiel des Probanden 327994
- Anhang L: Exemplarischer Studienablauf für einen Probanden der Gruppe T3, am Beispiel des Probanden 166525